Handel
135 Geschäfte in Deutschland
KiK schließt Filialen: Wenn Expansion an ihre Grenzen stößt
Der vor allem für Textilien bekannte Discounter KiK korrigiert seine Wachstumsstrategie und trennt sich von einem Teil seines Filialnetzes: Bis zu 225 Geschäfte in Europa sollen noch in diesem Jahr geschlossen werden, ein Großteil davon in Deutschland. Hintergrund ist offenkundig eine zu dichte Expansion, die vielerorts scheinbar nicht den erhofften Kundenzuwachs gebracht hat.
Medienmarkt 50+
Sara Magazin startet in Deutschland: Neues Printmagazin für Frauen ab 50 kommt Frühjahr 2026
Mit dem Sara Magazin kommt 2026 ein neues Printformat nach Deutschland, das sich gezielt an Frauen ab 50 richtet. In den Niederlanden bereits erfolgreich etabliert, setzt das Konzept auf authentische Lebensrealitäten, persönliche Geschichten und eine aktive Community. Neben dem Magazin umfasst das Angebot Podcasts, Events und Kurse. Der Markteintritt erfolgt über den Bahnhofsbuchhandel sowie ein Abo-Modell.
Erlebniswelt für Naschkatzen
Nestlé plant einen Mega-Schokoladenpark in der Schweiz – Kostenpunkt: 416 Millionen Euro
Im beschaulichen Broc im Kanton Freiburg brodelt es – und zwar nicht nur in den Kakaokesseln. Wo seit über einem Jahrhundert die Marke Cailler ihre Schokolade produziert, soll ein gigantischer Erlebnispark entstehen. Die Vision: ein Ort, der weit mehr ist als ein Museum. Die Dimensionen? Gewaltig. Die Diskussionen? Laufen bereits.
Fast Fashion in Düsseldorf
Inditex’ Billig-Offensive: Was Lefties besser macht als Primark, Kik und Co.
Lefties kommt nach Deutschland – und wir werfen einen Blick auf das Verkaufskonzept der Fast Fashion-Tochter des Moderiesen Inditex. Denn das unterscheidet sich merklich von seinen direkten Mitbewerbern, indem es die Grenzen zwischen klassischem Textildiscount und modernem Lifestyle-Shopping verwischt. Während etablierte Player primär über den Preis operieren, setzt die neue Zara-Schwester auf digitale Store-Erlebnisse und eine industrielle Lieferkette in Rekordgeschwindigkeit.
Landesweites Ladensterben
Neuer Tiefstand: Warum 2026 erstmals weniger als 300.000 Läden in Deutschland existieren
Deutschlands Einkaufsmeilen stehen vor einem historischen Wendepunkt: Laut aktuellen HDE-Prognosen wird die Zahl der stationären Geschäfte landesweit im Jahr 2026 unter die Marke von 300.000 sinken. Während der Onlinehandel floriert, zwingen Rekord-Insolvenzen und eine hartnäckige Konsumflaute selbst prominente Traditionsnamen wie Görtz oder Gerry Weber in die Knie. Der strukturelle Wandel entwickelt sich damit von einer vorübergehenden Krise zu einer dauerhaften Bedrohung für die Attraktivität der deutschen Innenstädte.
Logistik
Treppensteigende Zustellroboter: Amazon schluckt Schweizer Tech-Pionier Rivr für die teure "letzte Meile"
Amazon treibt die Automatisierung seiner Logistik weiter voran und hat das Schweizer Robotikunternehmen Rivr übernommen. Dessen vierbeinige, treppensteigende Roboter sollen Zustellkräfte künftig auf den letzten Metern entlasten – also genau dort, wo Lieferungen besonders aufwendig und personalintensiv sind.
Sommerkollektion 2026
Amira Aly feiert Comeback als Gesicht der LASCANA Sommerkampagne
LASCANA setzt erneut auf Amira Aly und baut die Zusammenarbeit für die Frühjahr/Sommer-Saison 2026 strategisch aus. Die Moderatorin kehrt nicht nur als Kampagnengesicht zurück, sondern wird erstmals auch international für die Swimwear-Linie eingesetzt. Die Inszenierung auf Teneriffa verbindet Produktpräsentation mit emotionaler Markenführung und unterstützt die globale Positionierung der Fashion-Brand.
Glücksspielregulierung in Deutschland: Wie Lizenzpflicht und GGL-Aufsicht zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor für Investoren werden.
Für Deutschlands Glücksspielmarkt wird Regulierung zum Wettbewerbsfaktor & mehr Druck auf illegale Betreiber seitens Behörden
Der Online-Glücksspielmarkt entwickelt sich rasant. Milliardenumsätze werden mit internationalen Anbieterstrukturen konfrontiert und treffen auf immer komplexer werdende Regulierung. Die Aufsichtsbehörden in Deutschland ziehen die Zügel im Online-Glücksspiel derzeit deutlich an. Illegale Plattformen geraten stärker unter Druck. Für Unternehmen und Investoren wird Regulierung damit zunehmend zu einem Faktor, der über Wettbewerb und Marktzugang entscheidet.
50 Jahre Eco-Drive
Citizen launcht limitierte Solaruhren – nur 5.000 Stück weltweit
Citizen nutzt das 50-jährige Jubiläum seiner Eco-Drive-Technologie für eine strategische Positionierung im Premiumsegment. Mit zwei limitierten Modellen zeigt der japanische Uhrenhersteller, wie sich technologische Innovation, nachhaltige Energieversorgung und Designentwicklung verbinden lassen. Gleichzeitig verweist das Unternehmen auf eine der prägendsten Entwicklungen der Branche: die Etablierung lichtbetriebener Uhren als Alternative zu klassischen Batterielösungen.
Der Yuka-Reflex
Intermarché implementiert Yuka im Onlineshop: Was das für die Spielregeln im Handel bedeutet
Der französische Handelsriese Intermarché integriert unabhängige Gesundheits-Bewertungen über Produkte direkt in seinen Onlineshop. Was für Kunden nach mehr Transparenz klingt, versetzt Lebensmittelkonzerne in Unruhe. Wenn derlei Bewertungen statt Marketingbotschaften über den Erfolg im digitalen Regal entscheiden, geraten Hersteller unter massiven Druck. Ein Modell mit Signalwirkung für ganz Europa.
Krisen-Gewinner
Diese tollkühnen Reeder schicken Tanker durch die Straße von Hormus – und machen richtig Kasse
500.000 Dollar Tagesumsatz für eine Fahrt durch die Hölle: Reedereien wie Dynacom, Frontline und Minerva Marine schicken ihre Flotten trotz akuter Lebensgefahr durch das Nadelöhr des Weltmarkts. Der Lohn für die waghalsige Aktion am Rande des Abgrunds sind Frachtraten von bis zu einer halben Million Dollar pro Tag.
Nepo Baby lanciert KI-Start-up
Phoebe Gates startet mit Shopping-App durch – Bewertung erreicht 185 Mio. Dollar
Die Tochter des Tech-Giganten Bill Gates Gates stürmt mit ihrer Shopping-App "Phia" das Silicon Valley. Die Bewertung ist astronomisch, das Geschäftsmodell riskant. Doch hinter der Debatte um den berühmten Nachnamen verbirgt sich ein viel spannenderer Trend: Die algorithmische Eroberung des Konsums durch eine neue Generation von Gründer:innen.