Fashion Highlights Berlin 2026
Berlin Fashion Week AW26 zeigt kreative Vielfalt in Berlin

Die Berlin Fashion Week AW26 bringt vom 30. Januar bis 2. Februar 2026 über 30 Schauen, Talks und Events in alle Ecken der Hauptstadt. Mit Formaten wie Berlin Contemporary, Studio2Retail und METAMORPHOSIS Talks präsentiert sich Berlin als kreative Modemetropole zwischen Paris und Kopenhagen – mit Fokus auf Nachhaltigkeit, Diversität und Female Empowerment.

Mit mehr als 30 Schauen und Präsentationen, über einem Dutzend Side-Events und zahlreichen Talk-Formaten rückt die Berlin Fashion Week (BFW) AW26 die modische Vielfalt der Stadt erneut in den Mittelpunkt. Die offizielle Terminierung auf ein verlängertes Wochenende – von Freitag bis Montag – verstärkt die Sichtbarkeit auf internationalem Parkett. Neben dem etablierten Berlin Contemporary-Programm und neuen Formaten wie NEWEST oder INTERVENTION treten innovative Köpfe und große Namen in den Dialog.

HIGHLIGHTS DER BFW: Locations & Formate

Den Auftakt macht Danny Reinke am 30. Januar in der Location Neuland in Neukölln, gefolgt von Killian Kerner am selben Ort. In der Alten Münze präsentieren u. a. Nowrubi und Rebekka Ruétz, während das Kraftwerk Berlin zum Hauptschauplatz für das INTERVENTION-Format avanciert: Dort zeigen am 2. Februar u. a. GmbH, BUZIGAHILL, DAGGER, Kenneth Ize und John Lawrence Sullivan ihre aktuellen Kollektionen.

 
 
 
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Ein weiterer Hotspot ist das M60 am Halleschen Ufer, in dem etwa Orange Culture, MARKE, Thomas Hanisch und Kasia Kucharska ihre Schauen im Rahmen von NEWEST veranstalten. Auch Schauräume wie Bunker West (Sample030), Feuerle Collection (Unvain) oder der Schinkel Pavillon (Vanessa Baernthol) zeigen die dezentrale Stärke der Berliner Modewoche.

Während sich in Paris die Türen der Haute Couture Week am 29. Januar schließen, startet Berlin nahtlos in den nächsten modischen Höhepunkt. Zeitgleich laufen in Kopenhagen die letzten Schauen der Copenhagen Fashion Week, die als progressives Format für skandinavisches Design international Beachtung findet. Damit positioniert sich die Berlin Fashion Week nicht nur geografisch, sondern auch inhaltlich zwischen den großen Modehauptstädten – mit einem klaren Fokus auf Diversität, Innovation und Nachwuchsförderung.

Studio2Retail & Talks: Mode trifft Öffentlichkeit

Neben den Runway-Formaten etablieren sich Inhalte als zweites Fundament der BFW. Die METAMORPHOSIS Talks powered by eBay thematisieren an vier Tagen zentrale Zukunftsfragen wie Kreislaufwirtschaft, Verantwortung und Innovation und finden im Embassade Event Space statt.

Ein besonderer Fokus liegt erneut auf Konsument:innen-Formaten. Unter dem Dach von Studio2Retail finden zahlreiche Events in Boutiquen und Offspaces statt – darunter das Konzept "Kinderzimmer by COLRS", die Präsentation von Milk of Lime bei Zweite Hand sowie die Couture-Installation von Plaid-à-Porter im Medizinhistorischen Museum der Charité.

Auch die Förderformate setzen wichtige Impulse: Der Berliner Salon versammelt am 2. Februar in der Gemäldegalerie junge Designpositionen. Der FCG/Vogue Fashion Fund vergibt erneut 50.000 Euro sowie ein Mentoring-Programm – Bewerbungen dafür waren bis 7. Dezember möglich.

Frauenpower & das große Finale

Der hohe Anteil weiblich geführter Labels – mit Namen wie Lou de Bètoly, Laura Gerte, Sia Arnika oder Kasia Kucharska – bleibt ein Alleinstellungsmerkmal der BFW. Auch internationale Stimmen wie Edward Buchanan betonen, dass Berlin hinsichtlich Diversität, kreativer Freiheit und Female Empowerment Maßstäbe setzt.

Den Abschluss der Modewoche bilden am Montagabend der offizielle Closing Cocktail sowie die DEADHYPE x Reebok Closing Party in der Potsdamer Straße.

 
 
 
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