Umbenennung in RYSM
Nie wieder ressourcenmangel

| Redaktion 
| 29.01.2026

Nach mehr als zwei Jahrzehnten als "ressourcenmangel" vollzieht die Berliner Kommunikationsagentur einen klaren Schnitt: Künftig tritt das Team um Andreas Nickel und Benjamin Minack unter dem Kurznamen RYSM auf. Die Umbenennung markiert dabei weniger einen inhaltlichen Neuanfang als vielmehr den Wunsch, die Marke von erklärungsbedürftigen Deutungen zu befreien.

Die Kommunikationsagentur ressourcenmangel wurde "irgendwann zwischen 2003 und 2006" durch Andreas Nickel und Benjamin Minack aus der Taufe gehoben. Seitdem dürfen sich Kunden auf die strategische und kreative Vermittlung komplexer Themen aus Politik, Gesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft oder Nachhaltigkeit verlassen, die crossmedial und digital gedacht wird.

Besonders in der Kennenlernphase dürften sich viele von ihnen gefragt haben, wie genau sie den Namen der Agentur einordnen dürfen. Signalisiert er die Bereitschaft, mit begrenzten Budgets überdurchschnittliche Wirkung zu erzielen? Ist es ein ironischer Kommentar auf ökonomische und ökologische Knappheit; befinden wir uns vielleicht schon mitten in der leisen Systemkritik?

"Kein Bruch, sondern die zeitgemäße Weitererzählung"

Tatsächlich war es offenbar noch dramatischer: In den letzten zwei Jahrzehnten haben die Verantwortlichen demnach "über nichts häufiger gesprochen als über ihren Namen", von der Kundschaft über die Kollegen bis hin zu Geschäftspartnern oder Lieferanten.

"Die Agentur soll weder Denkmal noch Museum sein. Wir nehmen unsere Arbeit unbedingt ernst, doch Spaß an der Sache gehört schon dazu", erläutert Andreas Nickel. "Der neue Name bringt beides ganz wunderbar zusammen, frei von27 Bedeutungsebenen."

Besagter neuer Name lautet RYSM, unter dem ressourcenmangel offiziell ab kommendem Montag, 02. Februar, firmiert.

Neuer Name, neues Logo (Bild: RYSM)
Neuer Name, neues Logo (Bild: RYSM)

"ressourcenmangel hat uns als Name lange begleitet und war genau richtig für seine Zeit. RYSM ist kein Bruch, sondern die zeitgemäße Weitererzählung", so Nickel weiter.

"Ein Name darf kompliziert sein. Aber er sollte kein Dauerkommentar zur eigenen Geschichte werden", ergänzt Benjamin Minack. "RYSM steht für eine Haltung, die nicht neu, aber präziser geworden ist: weniger Erklärung, mehr Substanz. Weniger Rückblick, mehr Gegenwart."

"RYSM gibt uns die Freiheit, über Arbeit zu sprechen – nicht über Buchstaben", fügt Minack hinzu. In diesem Sinne wünschen wir dem Team möglichst wenige Nachfragen, für was genau das Akronym eigentlich steht und gutes Gelingen unter neuem Namen.

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