Open Door von Architectural Digest
Bill Kaulitz’ Villa in Hollywood ist ein architektonisches Meisterstück - auch dank seiner "Anti-Weiß-Regel"

In der neuesten Ausgabe der "Open Door"-Reihe des Designmagazins Architectural Digest zeigt Bill Kaulitz seinen Bungalow in den Hollywood Hills - und wir staunen! Endlich kein minimalistisches Weiß, sondern ein Ort, der Wärme und Gemütlichkeit ausstrahlt. Der Tokio-Hotel-Sänger bewohnt ein Mid-Century-Juwel voller Vintage-Design, das so exzentrisch und ehrlich ist, wie er selbst. Bei der Tour erzählt er, warum er nur selten im Bett schläft und sein Sex-Leben besser wurde, als er ein Jacuzzi eingebaut hat.

Das Anwesen ist kein gewöhnlicher Neubau, sondern ein architektonisches Meisterwerk mit Stammbaum. Entworfen wurde die Mid-Century-Villa einst von Frank Lloyd Wright Jr., einem Namen, der in der kalifornischen Architekturgeschichte wie kein zweiter für die Verschmelzung von Natur und Wohnraum steht. Hoch oben über den Hügeln von Los Angeles gelegen, dominieren Holz, Stein und riesige Glasfronten das Bild, die einen spektakulären Blick über die Stadt der Engel möglich machen. Kaulitz hat das Haus in den letzten Jahren mit viel Liebe zum Detail renoviert, wobei er eine Entscheidung traf: Der ursprüngliche Charakter sollte bleiben, aber die Farbe Weiß musste weichen.

Während viele Stars inmitten monochromer Ästhetik leben, setzt Bill Kaulitz in warme, satte Farbtöne, dunkles Holz und eine eklektische Sammlung von Vintage-Design. Sein Zuhause (samt integriertem, hochmodernem Tonstudio) wirkt nicht wie ein kühles Statussymbol, sondern wie ein gemütliches, bewohntes Nest. Überall finden sich ikonische Designklassiker, manche davon spielen entgegen ihrem Zweck nur eine ästhetische Rolle. So gesteht er, dass er in seinem berühmten Eero Aarnios Vintage-"Bubble Chair"-Hängesessel eigentlich nie Platz nimmt.

Couch-Nächte und Jacuzzi-Strategien

Besonders amüsant sind die privaten Geständnisse, die der Frontmann von Tokio Hotel zwischen Designermöbeln und Poolterrasse fallen lässt. Trotz eines luxuriösen Schlafzimmers verrät Bill, dass er sein Bett erstaunlich selten nutzt. Meistens besiegt ihn die Müdigkeit auf der Couch, die zum eigentlichen Zentrum seiner nächtlichen Ruhe geworden ist.

Noch privater wird es beim Blick auf die Terrasse. Dort glänzt ein Jacuzzi mit Panoramablick, den Kaulitz mit einem ganz spezifischen Hintergedanken installieren ließ. Mit seinem typischen Augenzwinkern erklärt er, dass der Whirlpool sein Sexleben beflügeln sollte – und zieht Bilanz: "Der Plan hat funktioniert." Man freut sich mit ihm. Auch, weil sich hier kein unnahbarer Popstar, sondern ein Mensch präsentiert, der in seinem Kühlschrank lediglich Trauben, Eier und den nötigen Vorrat an Alkohol für spontane Hollywood-Nächte lagert. Überhaupt, sagt er, habe er erst hier in Hollywood Privatsphäre und Freiheit gefunden. Sein Leben in Deutschland, wo sein Haus von Teenies belagert wurde, vermisst er wohl nicht.

Die Homestory in voller Länge sehen Sie hier.

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