Lamellendach Ventur
Outdoor Living: Hella vereint Stärke und Ästhetik

| Redaktion 
| 22.04.2026

Eine aufwändige Inszenierung im Porsche Museum, rund 200 internationale Gäste und kein Geringerer als Günther Jauch, der durch den Abend führt:  Was nach Preisverleihung klingt, war tatsächlich die jüngste Produktpräsentation des Sonnenschutzspezialisten Hella. In Stuttgart stellten die Österreicher ihr neues Lamellendach vor – und unter Beweis, dass man große Hoffnung ins Outdoor-Living-Segment legt.

"Der Garten ist einer der wenigen letzten privaten Zufluchtsorte der Menschen. Deshalb ist es wichtig, dass sich der Wohn- und Lebensstil der Bewohner auch im Garten widerspiegelt", stellt die europaweit tätige Gartenarchitektin Gabriella Pape heraus.

Im komplementären Outdoor-Living-Segment wird Branchenprognosen zufolge mit einem prozentualen Wachstum gerechnet, das pro Jahr durchaus zweistellig ausfallen könnte. "Für viele meiner Kunden gehört ein schöner Garten zu den Künsten, in die es sich zu investieren lohnt. Er ergänzt das perfekte Lebensgefühl", bestätigt Pape.

Die Inhaberin der Königlichen Gartenakademie Berlin gehörte am Montagabend zu den rund 200 Gästen, die Hella ins Stuttgarter Porsche Museum geladen hat. Bekanntester von ihnen dürfte "Wer wird Millionär?"-Moderator Günther Jauch gewesen sein – eigentlicher Star der Veranstaltung war jedoch die neue Ventur-Produktlinie.

Drei verschiedene Ventur-Varianten geplant

Dabei handelt es sich um ein Lamellendach in drei verschiedenen Varianten, das auch unter anspruchsvollen klimatischen Bedingungen standhalten und somit ideal für den ganzjährigen Einsatz geeignet sein soll.  

Eine versprochene Windstabilität von 137 km/h im geöffneten Zustand (beziehungsweise 123 km/h bei geschlossenen Glaselementen) und eine Schneelast von bis zu 500 Kilogramm pro Quadratmeter bedeuten laut Hella nicht weniger als "die stärkste Anlage ihrer Art auf dem Markt."

Das neue Lamellendach Ventur ist in Zusammenarbeit mit dem Designstudio F. A. Porsche entstanden (Bild: Hella)
Das neue Lamellendach Ventur ist in Zusammenarbeit mit dem Designstudio F. A. Porsche entstanden (Bild: Hella)

Die Lamellen der montagefreundlichen Ventur-Modelle verfügen demnach über eine Wendung von 0 bis 135 Grad, eine verdeckte Wasserführung und einen gleichermaßen schnellen wie stillen Antrieb.

Mit der unternehmenseigenen Steuerung namens Onyx erfolgt auf Wunsch eine nahtlose Smart-Home-Anbindung, die die passenden Abläufe für Sonne, Wind, Regen, Frost und Schnee automatisiert.

Diese drei Ventur-Varianten sind angedacht:

  • Ventur One
    Das Modell zur Markteinführung ist ab kommendem Mai erhältlich; ausgestellt wird es dann in den in den Markenerlebniswelten von Hella in Geislingen (Deutschland), Wien und Abfaltersbach (Österreich), Bruneck (Südtirol) und Wil (Schweiz)

  • Ventur Sun
    Ein Modell mit Photovoltaik-Lamellen, dessen Launch zum Jahresende ansteht

  • Ventur Sky
    Die Ausstattungsvariante mit auffahrbarem Dach soll im ersten Quartal des kommenden Jahres in Produktion gehen

"Die Sonnenschutzlösungen der Zukunft sind effektiv, individuell anpassbar und nachhaltig in Design und Lebensdauer", fasst Andreas Kraler zusammen.

Als CEO der Hella Gruppe fungierte Kraler vergangenen Sonntag als offizieller Gastgeber und begrüßte mit Henning Rieseler auch einen Designer, der maßgeblich zur Gestaltung des Ventur-Lamellendachs beigetragen hat.

"Das Ergebnis der Zusammenarbeit ist ein Produkt, das nicht nur technisch überzeugt, sondern auch gestalterisch ein klares Statement setzt“, zeigt sich dieser zufrieden.

"Diese Pergola ist Ausdruck einer Partnerschaft, die auf Vertrauen, Präzision und einem gemeinsamen Verständnis für zeitloses High-End-Design basiert."

Ventur verspricht Sonnen-, Wind-, Regen- und Sichtschutz, während natürliche Luftzirkulation an heißen Tagen für angenehmes Klima sorgt (Bild: Hella)
Ventur verspricht Sonnen-, Wind-, Regen- und Sichtschutz, während natürliche Luftzirkulation an heißen Tagen für angenehmes Klima sorgt (Bild: Hella)

Rieseler ist Design Director von Studio F. A. Porsche – dem 1972 von Ferdinand Alexander Porsche gegründeten Designstudio, das als Teil der Porsche Lifestyle Group im österreichischen Zell am See zuhause ist. Weitere Standorte finden sich in Ludwigsburg, Berlin und Los Angeles.

Dem Designer zufolge erkennt man Wertigkeit "vor allem in den Dingen, die man nicht sofort sieht", weshalb die Ventur-Modelle zum Beispiel auf sichtbare Schrauben oder Gehrungen verzichten.

"Ein wichtiger Aspekt ist auch der konstruktive Anspruch bei Hella", ergänzt Henning Rieseler. "Das Produkt ist so entwickelt, dass es schnell und effizient montiert werden kann – aber gleichzeitig bei der Montage nicht beschädigt wird, da alle Teile verblendet werden. Auch das ist für uns Basis für hochwertiges Design. Kompromisslosigkeit bis ins letzte Detail macht am Ende die ganzheitliche Qualität des Produkts aus."

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