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Best Brands Awards 2026: Coca-Cola, Ikea, adidas und Samsung siegreich

| Redaktion 
| 26.02.2026

Marken gibt es viele – doch welche sind wirklich die besten? Vor allem jene, die kommerziell erfolgreich sind und große Emotionen auslösen, ist man bei den Best Brands Awards überzeugt. Diese wurden am Mittwoch zum inzwischen 23. Mal vergeben, wobei es im Hotel Bayerischer Hof in München einmal mehr zum Kräftemessen der absoluten Branchengrößen kam.

Bei den Best Brands Awards werden die Gewinner nicht etwa von einer Jury, sondern letztlich von Verbrauchern gewählt. Zugrunde liegt eine komplexe Studie des Verbraucherforschungsinstituts NIQ, die Marken anhand vor allem von zwei Kriterien bewertet: Dem tatsächlichen wirtschaftlichen Erfolg (Share of Market) einerseits und der wahrgenommenen Beliebtheit und Attraktivität (Share of Soul) andererseits.

Ihren Ursprung fand die Veranstaltung bereits im Jahre 2004; treibende Akteure waren seinerzeit die Serviceplan Group, NielsenIQ / GfK, Seven.One, die WirtschaftsWoche und der Markenverband. Im Laufe der Zeit gesellten sich Die Zeit, RMS, Media Impact und WallDecaux hinzu.

Big Player auf den Plätzen

Zur 23. Ausgabe der Verleihung haben die Veranstalter ins Hotel Bayerischer Hof in München gebeten. In insgesamt vier Kategorien sind weltweit bekannte Namen dabei ins Rennen um die Best Brands Awards gegangen – und dass Miele, Bosch, Amazon, Apple, Sony Playstation, Nivea, Nike, Braun, Pampers oder Puma am Ende des Abends "nur" die weiteren Plätze belegen konnten, zeugt vom prominent besetzten Teilnehmerfeld.


Christian Lindner am Mittwoch auf der Bühne der Best Brands Awards (Bild: Brauer Photos / G. Nitschke)

Stattdessen konnte sich Samsung im Technologie-Sektor (Best Brand Smart Technology) mit der Smart-TV-Sparte durchsetzen, während adidas mit seinem Ballsport-Segment das Rennen machte (Best Brand Sports).

Als Best Experience Brand behauptete sich Ikea, während die Königsdisziplin (Best Brand Overall) von Coca-Cola für sich entschieden wurde.

Die Gewinner und Top-Platzierten 2026

Best Brand Overall

  1. Coca-Cola
  2. Nivea
  3. Samsung
  4. Rügenwalder Mühle
  5. Barilla
  6. Miele
  7. Bosch
  8. Nike
  9. adidas
  10. Pampers

Best Experience Brand

  1. Ikea
  2. Coca-Cola
  3. Sony PlayStation
  4. The North Face
  5. Nike
  6. Samsung
  7. Jack Wolfskin
  8. adidas
  9. Alnatura
  10. Weber

Best Brand Sports

  1. adidas
  2. Nike
  3. Cube
  4. Salomon
  5. The North Face
  6. Jack Wolfskin
  7. Puma
  8. Atomic
  9. Fischer
  10. Patagonia

Best Brand Smart Technology

  1. Samsung
  2. Bosch
  3. Apple
  4. Oral-B
  5. JBL
  6. Dyson
  7. Amazon
  8. Braun
  9. Abus
  10. Philips Hue

"An der Spitze stehen Marken, die im Alltag der Konsument:innen eine klare und verlässliche Rolle einnehmen", fasst Florian Haller, CEO der Serviceplan Group, die Ergebnisse der diesjährigen Best Brands Awards zusammen.

"[Diese Marken] schaffen Vertrauen, bieten Orientierung und reduzieren Komplexität in aktuell auf vielen Ebenen herausfordernden Zeiten. Die Grundlage dafür ist eine klare Markenführung mit einem starken Markenkern, der klug weiterentwickelt und konsequent in relevante Markenerlebnisse übersetzt wird. So entsteht authentischer Mehrwert für relevante Communities – und damit echte Relevanz", sagt Haller weiter.

Neben der von Linda Zervakis moderierten Preisverleihung vor rund 500 Gästen am Abend wurde schon am Nachmittag das Best Brands College 2026 veranstaltet; ein Workshop und Forum mit Schwerpunkten auf Markenstrategie und Brand Experience.

Im Rahmenprogramm der Best Brands Awards kam es außerdem zu Keynotes und Panels zu Markenführung, Marke-Erlebnis oder Resilienz, wobei Fußballer Leon Goretzka oder der ehemalige Wirtschaftsminister Christian Lindner zu den bekanntesten Speakern zählten.

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