Benko - Size does matter
René Benko: Aufstieg und Fall werden verfilmt

| Redaktion 
| 05.02.2026

Der spektakuläre Aufstieg und jähe Absturz von René Benko finden ihren Weg ins Fernsehen: Bei UFA Fiction entsteht derzeit ein Dokudrama, das den Fall des Immobilieninvestors nachzeichnet und damit einen der größten Wirtschaftsskandale der jüngeren Zeit aufgreift. "Benko – Size does matter" setzt dabei auf eine Mischung aus Fakten und Fiktionalisierung.

"Vom schillernden Star der europäischen Immobilienwelt zur Hauptfigur eines gigantischen Wirtschaftsskandals", haben wir im letzten Juli zur Anklageerhebung gegen René Benko geschrieben und dabei prognostiziert: "Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, ehe Aufstieg und Fall von René Benko auf der großen Leinwand landen."

Kaum ein halbes Jahr später nimmt die Mutmaßung bereits konkrete Form an – auch wenn Aufstieg und Fall des österreichischen Immobilieninvestors, der Ende letzten Jahres bereits zweifach verurteilt wurde, zunächst für heimische Bildschirme inszeniert werden.

Konkreter: Bei UFA Fiction entsteht im Auftrag von NDR, SWR, RBB, ORF und SRF sowie in Zusammenarbeit mit der HolyScreen Media und Cineteam Hannover derzeit der anderthalbstündige Film "Benko - Size does matter".

Thomas Stipsits spielt René Benko

Der Film kombiniert Archivmaterial und reale Interviews mit gespielten Szenen. Für letztere Segmente schlüpft der österreichische Kabarettist und Schauspieler Thomas Stipsits in die Haut des René Benko; weitere Rollen sind durch Heino Ferch, Patricia Aulitzky, Lisa Wagner, Alexander Wipprecht und Harald Schrott besetzt.

Im Regiestuhl nimmt Raymond Ley Platz, der zusammen mit Hannah Ley außerdem für das Drehbuch verantwortlich zeichnet. Die Ende Januar angelaufenen Dreharbeiten erstrecken sich über Berlin, Hannover, Wien, Potsdam, Dortmund und Hamburg.

Vom lokalen Dachbodenausbauer zum Architekten eines Imperiums

Aus der offiziellen Inhaltsangabe: "Es ist eine Geschichte von Verführern und Verführten, eine Geschichte über Gier, Glanz und Glamour, eine Geschichte über Macht und Macher. Ein Junge, der aus bürgerlichen Verhältnissen stammt, der den Willen und die Fähigkeit zum großen Geschäft besitzt, und vom lokalen Dachbodenausbauer zum Architekten eines milliardenschweren Immobilien-Imperiums aufstieg, das die Grenzen des anscheinend machbaren verschob - bis irgendwann alles zusammenbricht wie ein Kartenhaus."

Aufstieg und Fall der Signa-Holding samt ihres Kopfes soll dabei "nicht nur als großes Drama, sondern auch als Groteske über Macht, Größenwahn und Skrupellosigkeit in der Finanzwelt" dargestellt werden.

Interessierte TV-Zuschauer dürfen sich aller Voraussicht nach im Herbst dieses Jahres einen eigenen Eindruck machen, wenn "Benko - Size does matter" in der ARD Mediathek und im Ersten zu sehen sein soll.

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