Schafft Deutschland den Umbau hin zu einer grünen Wirtschaft?

Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutierten beim "SZ-Nachhaltigkeitsgipfel" mit den Teilnehmenden über grüne Finanzen, den Wandel von Verkehr und Ernährung – und über die entscheidende Frage, ob Klimaschutz und Wirtschaftswachstum zusammengehen.

Die Energiekrise ist auch im Jahr 2023 noch nicht vorbei, aber sie lässt wieder Raum für längerfristiges Denken. Damit ist der Klimaschutz zurück im Mittelpunkt der politischen Debatte – und zunehmend auch im Alltag der Menschen. Ob beim Autokauf oder beim Blick in den Heizungskeller, überall fragt man jetzt: Geht das noch so weiter? Die Politik setzt neue Rahmenbedingungen, die Alltagsentscheidungen verändern und viel Geld kosten, was wiederum für Kontroversen sorgt. Die Zukunftsfragen lauten: Schafft Deutschland den Umbau hin zu einer grünen Wirtschaft? Und: Endet das alles in einem grünen Wirtschaftswunder oder müssen wir fürs Klima verzichten?

Diesen Fragen widmete sich der dritte Nachhaltigkeitsgipfel der Süddeutschen Zeitung (SZ) unter dem Leitmotto "Die Zukunft nachhaltig gestalten" am Dienstag und Mittwoch. Entscheidungsträger:innen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutieren vor Ort mit den Teilnehmenden über grüne Finanzen, den Wandel von Verkehr und Ernährung – und über die entscheidende Frage, ob Klimaschutz und Wirtschaftswachstum zusammengehen. Robert Habeck (Grüne), Vizekanzler und Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, hielt zum Start des Nachhaltigkeitsgipfels eine Eröffnungsrede.

Konstruktive Diskussionen

Prof. Henning Wilts, Leiter der Abteilung Kreislaufwirtschaft am Wuppertal Institut, diskutierte am ersten Veranstaltungstag mit John Galvin, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Coca-Cola Europacific Partners Deutschland, Carolina Schweig, Geschäftsführerin von C.E.Schweig, und Lukas Wiesmeier, Geschäftsführer und Co-Founder von Angsa-Robotics, über die Frage "Mehr als Müll: Welches Potenzial liegt in der Wiederverwertung, was läuft gerade falsch?".

Anschließend sprachen die "Fridays for Future"-Aktivistin Luisa Neubauer, Florian Bieberbach, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke München, Marie Jaroni, Head of Decarbonization and Sustainability bei ThyssenKrupp Steel, und Monika Schnitzer, Vorsitzende des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, darüber, wie Deutschland die Energiewende schaffen kann. Maja Göpel, Transformationsforscherin, Nachhaltigkeitsexpertin und Gesellschaftswissenschaftlerin, sprach am Mittwoch über das Thema "Wachstum – Klima – Widerspruch?". Im Anschluss stand Jennifer Morgan, Staatssekretärin und Sonderbeauftragte für internationale Klimapolitik, beim Abschlusstalk Rede und Antwort.

Hochkarätige Gästeliste

Mit dabei waren unter anderem Alexandra Föderl-Schmid, Micky Beisenherz, Markus Söder, Saori Dubourg, Bernd Bütow, Lutz Diederichs, Rainer Newald, Uwe Mahrt, Markus Müller, Aysel Osmanoglu, Lisa Nienhaus und Nakissa Salavati. Impressionen vom dritten "SZ Nachhaltigkeitsgipfel" in München finden Sie in unserer Fotogalerie.

www.sueddeutsche.de

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