"Mein Bedarf an Arschlöchern ist gedeckt"

Kurt Krömers rbb-Show "Chez Krömer" endet überraschend nach 7 Staffeln – und mit einem kleinen Eklat.

"Chez Krömer" ist Geschichte: Nach sieben Staffeln und 41 Folgen endet die mit zwei Grimme-Preisen ausgezeichnete Show des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb). Kurt Krömer hat gemeinsam mit Produzent Friedrich Küppersbusch und dessen Firma probono.tv die Idee eines Verhörs auf kleinstem Raum zur großen Show werden lassen.

Kurt Krömer: "Es ist für mich an der Zeit für neue künstlerische Abenteuer. Mir war klar, dass 'Chez Krömer' kein Format ist, das ewig laufen wird. Dass es am Ende dann doch 41 Folgen geworden sind, hat mich selbst überrascht. Mein Bedarf an Arschlöchern ist damit gedeckt." Die aktuelle Folge mit Comedian Faisal Kawusi – die bereits in der ARD Mediathek abgerufen werden kann und heute Dienstag um 22.15 Uhr im rbb-Fernsehen ausgestrahlt wird und mit einem kleinen Eklat endet – die letzte der Show sein wird.

"Chez Krömer" war in den vergangenen Wochen mehrmals in die Schlagzeilen geraten: Die Sendungen mit dem ehemaligen österreichischen Vizekanzler Heinz-Christian – oder Hans-Christian, wie ihn Krömer genannt hat – Strache, Ex-Bild-Chefredakteur Julian Reichelt und Kawusi wurden zum Teil kontrovers diskutiert. Während die einen den kompromisslosen und teilweise aggressiven Verhörstil von Kurt Krömer lobten, kritisierten andere dies wiederum. Einige Medien, wie etwa die Süddeutsche Zeitung, bemängelten etwa, dass Krömer in der Ausgabe mit Julian Reichelt Krömer Fragen stelle, "ohne sich nur im Geringsten für die Antwort zu interessieren" und Reichelt dadurch "wie das Opfer eines kafkaesken Prozesses" wirke.

www.rbb24.de

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