Millionen Deal
Britney Spears verkauft Musikkatalog an Primary Wave: Von Toxic zu Tantiemen

Britney Spears hat die Rechte an ihrem gesamten Musikkatalog veräußert. Wie das US-Portal TMZ berichtet, übernimmt der Musikrechte-Investor Primary Wave die Verwertungsrechte an ihren größten Hits. Das Transaktionsvolumen soll im dreistelligen Millionenbereich liegen. Der Verkauf reiht Spears in eine wachsende Zahl internationaler Künstler ein, die ihr Repertoire gegen einen einmaligen Kapitalzufluss tauschen.

Britney Spears trennt sich von einem zentralen Teil ihres musikalischen Lebenswerks. Wie das US-Portal TMZ berichtet, hat die Sängerin ihren Eigentumsanteil an ihrem Musikkatalog an das Musikrechte-Unternehmen Primary Wave verkauft. Laut den von TMZ eingesehenen Rechtsdokumenten wurde der Vertrag bereits am 30. Dezember 2025 unterzeichnet und nun öffentlich bekannt.

Umfang des Rechtepakets

Den Dokumenten zufolge verkauft Spears ihren Ownership-Anteil an ihrem umfangreichen Songkatalog. Dazu zählen internationale Hits wie "…Baby One More Time“, „Toxic“, "Gimme More“, "Circus“, "Womanizer“ und "Oops!… I Did It Again“. Konkrete Angaben zur genauen Struktur der Rechte – etwa zu Master- oder Publishing-Anteilen – werden in dem Bericht nicht detailliert ausgewiesen.

Die Songs zählen seit Jahren zu den kommerziell erfolgreichsten Titeln der Popmusik und werden weltweit über Streaming-Plattformen, Radioeinsätze sowie Lizenzierungen verwertet.

Dealvolumen im dreistelligen Millionenbereich

Der exakte Kaufpreis geht laut TMZ nicht aus den vorliegenden Dokumenten hervor. Quellen, die mit dem Vorgang vertraut sein sollen, bezeichnen die Vereinbarung jedoch als "landmark deal" und ordnen sie in eine Größenordnung ein, die mit dem rund 200-Millionen-Dollar-Deal vergleichbar sei, den Justin Bieber beim Verkauf seines Musikkatalogs erzielt haben soll.

Eine offizielle Bestätigung der finanziellen Details durch Spears oder Primary Wave liegt dem Bericht zufolge bislang nicht vor.

Primary Wave zählt zu den aktivsten Investoren im Bereich Musikrechte. Das Unternehmen verwaltet unter anderem Repertoires von Prince, Whitney Houston und Bob Marley. Ziel ist es, bestehende Kataloge strategisch weiterzuentwickeln und neue Erlösmodelle zu erschließen.

Strategischer Schritt in einem boomenden Markt

Der Verkauf reiht sich in einen klar erkennbaren Branchentrend ein. In den vergangenen Jahren haben unter anderem Bob Dylan, Bruce Springsteen, Justin Bieber und Shakira ihre Rechte ganz oder teilweise veräußert. Musikrechte gelten bei institutionellen Investoren als vergleichsweise stabile Anlageklasse mit planbaren Cashflows.

Für Spears bedeutet der Deal einen einmaligen Liquiditätszufluss statt langfristiger Tantiemenströme. Nach dem Ende ihrer Vormundschaft im Jahr 2021 dürfte der Schritt auch Ausdruck neu gewonnener wirtschaftlicher Selbstbestimmung sein.

Mit über 150 Millionen verkauften Tonträgern zählt Britney Spears zu den kommerziell erfolgreichsten Künstlerinnen der vergangenen Jahrzehnte.

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