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Berlinale 2026: Wer gewinnt den Goldenen Bären?

| Redaktion 
| 11.02.2026

Der Goldene Ehrenbär wird gleich zur Eröffnung der Berlinale vergeben – wer dagegen den großen Hauptpreis der Internationalen Filmfestspiele für sich beanspruchen darf, entscheidet sich erst zum Ende des elftägigen Festivals. Die Jury um Regisseur Wim Wenders sichtet 22 Werke aus aller Welt, die auf Klassiker wie "Magnolia" oder "Gegen die Wand" folgen wollen.

Am Donnerstag starten die 76. Internationalen Filmfestspiele Berlin, die gemeinhin als Berlinale geläufig sind und weltweit zu den wichtigsten Festivals ihrer Art zählen.

Was der Eröffnungstag bereithält, haben wir kürzlich bereits zusammengefasst: Der Goldene Ehrenbär geht in diesem Jahr an Michelle Yeoh, während "No Good Men" von Shahrbanoo Sadat als erster Film über die Leinwand im Berlinale Palast flimmert.

Bis zum Sonntag, 22. Februar werden etliche weitere Filme unterschiedlichster Art und Größenordnung in Berlin erlebbar sein – doch nur 22 von ihnen treten im Wettbewerb um den Hauptpreis der Berlinale an, den Goldenen Bären.

Wim Wenders ist Jurypräsident

Im vergangenen Jahr konnte sich "Drømmer" von Dag Johan Haugerud die traditionsreiche Trophäe sichern; zu den bekannteren Preisträgern vergangener Jahre zählen "Magnolia" (2000, Paul Thomas Anderson), "Chihiros Reise ins Zauberland" (2002, Hayao Miyazaki) oder "Gegen die Wand" (2004, Fatih Akin).

Wer sich zum Abschluss der diesjährigen Berlinale krönen lassen kann, bestimmt wie immer die Jury – und wie immer wechselt deren Vorsitz mit jeder Ausgabe, sodass Wim Wenders nun auf Todd Haynes folgt.

Wim Wenders, hier beim 24. Deutschen Filmpreis in Berlin am 03. Mai 2024, ist diesjähriger Jury-Präsident (Bild: Brauer Photos)
Wim Wenders, hier beim 24. Deutschen Filmpreis in Berlin am 03. Mai 2024, ist diesjähriger Jury-Präsident (Bild: Brauer Photos)

Ergänzt wird das Fachkommitte um den deutschen Regisseur, der schon 2015 den Goldenen Ehrenbären erhalten hat, durch Min Bahadur Bham (Nepal), Bae Doona (Südkorea), Shivendra Singh Dungarpur (Indien), Reinaldo Marcus Green (USA), Ewa Puszczyńska (Polen) und Hikari aus Japan.

Diese Filme sind im Rennen

22 Streifen gehen in Berlin auf gewaltfreie Bärenjagd, wobei es neben dem Goldenen Bären als Hauptpreis diverse Silberne Bären für Unterkategorien wie Regie, Schauspiel oder Drehbuch gibt. Der zweitbeste Langfilm des Wettbewerbs wird mit dem Großen Preis der Jury geehrt.

Die diesjährigen Teilnehmer sind:

  • "At the Sea" (USA, Ungarn / Regie: Kornél Mundruczó)
  • "À voix basse" ("In a Whisper" / Frankreich, Tunesien / Regie: Leyla Bouzid)
  • "Dao" (Frankreich, Senegal, Guinea-Bissau / Regie: Alain Gomis)
  • "Dust" (Belgien, Polen, Griechenland, Vereinigtes Königreich / Regie: Anke Blondé)
  • "Etwas ganz Besonderes" ("Home Stories" / Deutschland / Regie: Eva Trobisch)
  • "Everybody Digs Bill Evans" (Irland, Vereinigtes Königreich / Regie: Grant Gee)
  • "Gelbe Briefe" ("Yellow Letters" / Deutschland, Frankreich, Türkei / Regie: İlker Çatak)
  • "Josephine" (USA / Regie: Beth de Araújo)
  • "Kurtuluş" ("Salvation" / Türkei, Frankreich, Niederlande, Griechenland, Schweden, Saudi-Arabien / Regie: Emin Alper)
  • "The Loneliest Man in Town" (Österreich / Regie: Tizza Covi, Rainer Frimmel)
  • "Meine Frau weint" ("My Wife Cries" / Deutschland, Frankreich / Regie: Angela Schanelec)
  • "Moscas" ("Flies" / Mexiko / Regie: Fernando Eimbcke)
  • "A New Dawn" (Japan, Frankreich / Regie: Yoshitoshi Shinomiya)
  • "Nina Roza" (Kanada, Italien, Bulgarien, Belgien / Regie: Geneviève Dulude-De Celles)
  • "Queen at Sea" (Vereinigtes Königreich, USA / Regie: Lance Hammer)
  • "Rose" (Österreich, Deutschland / Regie: Markus Schleinzer)
  • "Rosebush Pruning" (Italien, Deutschland, Spanien, Vereinigtes Königreich / Regie: Karim Aïnouz)
  • "Soumsoum, la nuit des astres" ("Soumsoum, the Night of the Stars" / Frankreich, Tschad / Regie: Mahamat-Saleh Haroun)
  • "Wolfram" (Australien / Regie: Warwick Thornton)
  • "Wo Men Bu Shi Mo Sheng Ren" ("We Are All Strangers" / Singapur / Regie: Anthony Chen)
  • "Yo" ("Love is a Rebellious Bird" / USA / Regie: Anna Fitch, Banker White)
  • "Yön Lapsi" ("Nightborn" / Finnland, Litauen, Frankreich, Vereinigtes Königreich / Regie: Hanna Bergholm)

Die große Preisverleihung ist für den vorletzten Tag der Internationalen Filmfestspiele, also den Samstag, 21. Februar, im Berlinale Palast am Potsdamer Platz angesetzt.

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