dm-Zukunftswoche eröffnet: Plädoyer für authentische Begegnungen

Die dm-Zukunftswoche startete am Montag im Kraftwerk Berlin mit einer hochkarätig besetzten Diskussionsrunde zum Thema "Vom Ich zum Wir?". Christoph Werner, der Vorsitzende der Geschäftsführung von dm, erklärte die Beweggründe für die Auseinandersetzung des Unternehmens mit fünf zentralen Zukunftsthemen anlässlich seines 50. Geburtstags: „Nur wenn wir uns die Frage stellen, welche Themen uns als Gesellschaft bewegen, wird es uns gelingen, Antworten zu finden und Perspektiven zu entwickeln.”

Die Moderation übernahm Gabor Steingart, der Herausgeber von The Pioneer, der namhafte Gäste wie Verena Bentele, die Präsidentin des Sozialverbandes VdK, den Gründer des Markt- und Medienforschungsinstituts rheingold, Stephan Grünewald, den Profifußballspieler von Borussia Mönchengladbach, Christoph Kramer, die Expertin im Bereich LGBTQIA+, Saskia Michalski, und den Leiter des Instituts für Partizipation und Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Umweltstiftung, Jörg Sommer, begrüßte.

Saskia Michalski äußerte den Wunsch nach mehr Verständnis und Empathie für diverse Menschen in Bezug auf ihre Themen, Identität und Sexualität. Sie betonte, dass es immer noch zu viele "normative Vorstellungen gibt, aus denen es sehr schwer ist auszubrechen."

Verena Bentele forderte verstärkte Aufmerksamkeit und Solidarität für die ärmeren Menschen in unserer Gesellschaft ein. Sie wies darauf hin, dass es Hunderttausende Unterschriften gäbe, wenn die Einkommensgrenze für den Bezug von Elterngeld gesenkt würde. Aber wenn es darum geht sicherzustellen, dass kein Kind in Deutschland in Armut aufwachsen sollte, fehle es an öffentlicher Diskussion, so die VdK-Präsidentin.

Jörg Sommer erkennt eine starke Spaltung in Deutschland, ist jedoch zuversichtlich, dass die Bürgerinnen und Bürger angesichts der zunehmenden Polarisierung die wichtige Lektion lernen werden, unterschiedliche Einstellungen und Meinungen zu akzeptieren.

Fußballprofi Christoph Kramer äußerte seinen Optimismus, indem er darauf hinwies, dass in der Umkleidekabine Menschen mit sehr unterschiedlichen Hintergründen zusammenkommen und dennoch ein harmonisches Miteinander pflegen.

Stephan Grünewald brachte die Idee eines sozialen Pflichtjahres ins Spiel, um Menschen kennenzulernen, die nicht aus dem eigenen sozialen Umfeld stammen. Er argumentierte, dass dies dazu beitragen könne, den eigenen Horizont zu erweitern.

Weitere Themen: Ökologische Nachhaltigkeit und Perspektiven für Kinder und Jugendliche

Die dm-Zukunftswoche setzte gestern ihre Veranstaltungen mit einer Diskussionsrunde zum Thema ökologische Nachhaltigkeit fort. Moderiert von Eckart von Hirschhausen, Arzt, Wissenschaftsjournalist und Gründer der Stiftung Gesunde Erde - Gesunde Menschen, waren folgende Gäste dabei: Cem Özdemir, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, die Schauspielerin Maria Furtwängler, der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar, die Gründerin Anna Alex, die Schauspielerin Britta Steffenhagen und der Extrembergsteiger Reinhold Messner.

Am heutigen Mittwoch wird das Thema "Perspektiven für Kinder und Jugendliche" behandelt, gefolgt von "Arbeitswelten der Zukunft" am Donnerstag und am Freitag steht die immer wichtiger werdende Frage der "Gesundheit" im Mittelpunkt, wobei die Schwerpunkte auf Prävention und Ernährung liegen.

Die Diskussionsrunden können täglich vom 26. bis 29. September von 18 bis 20 Uhr live auf dm.de/zukunftswoche verfolgt werden. Zusätzlich ist der Dialog zum Thema "Ökologische Zukunftsfähigkeit" auf dem LinkedIn-Kanal von dm Deutschland abrufbar.

Kommentar schreiben

* Pflichtfelder.

leadersnet.TV