Gorillas will mit Eigenmarken profitabel werden

Nach dem angekündigten Kahlschlag beim Personal fährt der Lieferdienst nun eine veränderte Markenstrategie.

Erst kürzlich war Gorillas wegen massiven Personalkürzungen mit schlechten Schlagzeilen konfrontiert. Nun macht der Schnelllieferdienst mit einer Range an neuen Eigenmarken von sich reden. Gleich vier Private Labels lanciert das Start-up und überholt damit die Quick-Commerce-Plattform Flink, die im März mit "Flink's Finest" eine eigene Handelsmarke auf den Markt gebracht hat.

Folgende vier Marken gehen an den Start: Unter "Gorillas Daily" werden Produkte wie Aufstriche und Käse verkauft. "Gorillas Premium" deckt das hochqualitative Segment mit Spezialitäten wie frischer Pasta ab. "Hot Damn" sind Produkte für die Zubereitung von Kaffee und unter "Start-up Beer“ kommen zwei neue Biere ins Sortiment, ein bayerisch helles und ein Pale Ale.

Range soll weiter wachsen

Mit 9. Juni sind die insgesamt 50 Produkte zu haben. Sie sollen die meistgefragtesten Kategorien abdecken und sind aufgrund von Kundenbefragungen ausgewählt worden. Die Daten der über 16 Millionen ausgelieferten Bestellungen haben gewiss auch geholfen.

Mit den neuen Eigenmarken wolle man seinen Kunden ein besseres Einkaufserlebnis bieten, erklärt Gorillas-Gründer und -CEO Kagan Sümer. Außerdem sollen sie das Unternehmen profitabler machen. "Die neuen Marken sind eine Schlüsselkomponente unterer Rentabilitätsstrategie und werden es uns ermöglichen, neue Einnahmequellen in unseren Kernmärkten zu erschließen", sagt Sümer.

Produzenten bleiben geheim

Wer die Produzenten hinter den Eigenmarken sind, gibt er nicht bekannt. Es soll sich jedoch um Partner handeln, die nachhaltig und transparent arbeiten. Auch bei der Verpackung lege man Wert auf recycelte bzw. umweltfreundliche Materialien. (no)

www.gorillas.io

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