Tripadvisor Travellers’ Choice 2026
Trendziele 2026: Madeira führt das Tripadvisor-Ranking an

Die weltweite Reise-Community hat entschieden: Die aktuellen Travellers’ Choice Awards von Tripadvisor küren die spannendsten Destinationen für das Jahr 2026. Während Madeira als Top-Trendziel für Aktivurlauber glänzt, entwickelt sich Georgiens Hauptstadt Tiflis zunehmend zum Hotspot für digitale Nomaden. Wir zeigen die wichtigsten Gewinner aus über 270 Destinationen weltweit.

 Die jährlichen Travellers’ Choice Awards von Tripadvisor zeigen, welche Reiseziele aktuell besonders viel Zuspruch bekommen. Anders als viele "Wohin reisen"-Listen, die von Redaktionen oder Branchenkennern kuratiert werden, beruhen diese Auszeichnungen auf den Bewertungen der weltweiten Nutzerinnen und Nutzer. Für die aktuelle Ausgabe wurden über einen Zeitraum von zwölf Monaten Rückmeldungen aus der globalen Reise-Community ausgewertet. Insgesamt werden 270 Destinationen in 60 Ländern berücksichtigt, verteilt auf mehrere Kategorien – von allgemeinen Trendzielen über Kultur- und Kulinarikschwerpunkte bis hin zu Empfehlungen für Flitterwochen oder Alleinreisende.

Madeira: Vom Rentner-Paradies zum Abenteuer-Hotspot

An der Spitze der Trendziele steht die portugiesische Insel Madeira. Sie gilt seit Langem als klassisches Ziel für Menschen, die Sonne, Küste und Natur suchen, gewinnt aber zunehmend ein neues Profil als europäische Adresse für Aktiv- und Abenteuerurlaub. Dabei spielt auch das Klima eine Rolle: Weil die Bedingungen oft ganzjährig angenehm sind, eignet sich Madeira für viele Reisende besonders außerhalb der Hochsaison. Wer die Insel besucht, findet auf engem Raum sehr unterschiedliche Erlebnisse – von hoch gelegenen Aussichtspunkten und Bergwanderungen bis zu Touren durch Schluchten mit Wasserfällen und Naturbecken. Wege wie der Pico-to-Pico-Trail stehen sinnbildlich für die Kombination aus anspruchsvollen Routen und spektakulärer Landschaft, während Canyoning-Angebote die vulkanisch geprägte Natur aus einer anderen Perspektive erlebbar machen.

Tiflis: Georgiens Hauptstadt als Magnet für digitale Nomaden

Neben Madeira fällt in den Trend-Auswertungen auch Tbilisi auf. Die georgische Hauptstadt wirkt derzeit stark im Wandel: neue Kulturorte entstehen, Museen werden erweitert, und historische Bauten erhalten ein zweites Leben, etwa als Boutiquehotels. Gleichzeitig zieht das Land verstärkt Menschen an, die ortsunabhängig arbeiten. Gründe sind ein als unternehmensfreundlich beschriebenes Umfeld, steuerliche Rahmenbedingungen und vergleichsweise liberale Einreise- und Aufenthaltsregeln. Tbilisi wird dabei häufig als Stadt wahrgenommen, die eine eigenwillige Mischung aus alter Bausubstanz und moderner Architektur bietet – ergänzt um gut gestaltete Arbeitsorte und eine aktive internationale Community.

 
 
 
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Olympia-Fokus und Kultur-Metropolen: Mailand und Glasgow

Unter den höher platzierten europäischen Städten wird auch Mailand hervorgehoben. Die Metropole steht durch ihre Rolle als Mitgastgeberin der Olympischen Winterspiele besonders im Fokus und setzt zugleich auf neue Hotelprojekte und die Aufwertung ganzer Viertel. Glasgow wiederum wird vor allem wegen seiner lebendigen Gegenwartskultur und seiner Musiktradition genannt. Als erster britischer Ort mit dem UNESCO-Titel "City of Music" verbindet die Stadt ein starkes Kulturangebot mit der Möglichkeit, von dort aus einige der eindrucksvollsten Landschaften Schottlands zu erreichen.

Die besten Städte für Alleinreisende: Dublin und Berlin vorn

Die Auszeichnungen lenken außerdem den Blick auf Ziele, die sich besonders für Alleinreisende eignen, wie Euronews schreibt. Dublin wird dabei als Stadt beschrieben, die kompakt und gut zu Fuß erkundbar ist und eine offene Atmosphäre bietet. Viele Solo-Reisende schätzen dort die Mischung aus historischen Sehenswürdigkeiten und unkomplizierten sozialen Orten wie Pubs oder Destillerien; häufig wird betont, dass es völlig normal sei, alleine essen oder etwas trinken zu gehen. Berlin rangiert ebenfalls weit vorne und wird als progressive Großstadt mit deutlichen Kontrasten zwischen historischer Bausubstanz und moderner Architektur wahrgenommen. Auch London, Edinburgh und Madrid gehören in dieser Kategorie zu den europäischen Städten, die in den Auswertungen eine wichtige Rolle spielen.

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