Das heimliche Markengesicht der Winterspiele
Snoop Dogg: Der Olympiasieger der guten Laune

| Redaktion 
| 23.02.2026

Wer in den vergangenen Wochen von Mailand bis Cortina d’Ampezzo die Wettkampfstätte der Olympischen Winterspiele 2026 verfolgte, begegnete immer wieder diesem einen Unikat: Snoop Dogg. Er war die Nummer 1-Promi-Sichtung, Botschafter der Freude und Ehrentrainer des US-Teams.

Bei sportlichen Großereignissen prägen meist Performance-Druck und Ernsthaftigkeit das Geschehen. Da kam dieser 54-jährige Rap-Künstler aus Long Beach gerade richtig: lässig, charmant, stilbewusst — und erstaunlich nah am Geschehen. Wo immer er bei den Winterspielen auftauchte, sorgte er für gute Vibes.

Snoop war in so gut wie jedem Winkel des italienischen Wintersports zu sehen: Beim Bobfahren, beim Curling — wo er selbst beherzt einen Stein schob — und sogar am Steuer einer Zamboni-Eismaschine. Dabei posiert er nicht nur für Fotos, sondern interagiert, lacht und verteilt olympische Anstecknadeln mit seiner eigenen Cartoon-Figur.

Hier eine kurzweilige Zusammenfassung der Schweizer Redaktion von Watson:

Snoop sagt selbst, dass er die Winterspiele für genauso spannend und dramatisch hält wie den Super Bowl oder die Sommerspiele – und er hat offenbar kein Problem damit, auch mal mitten im Geschehen mitzufiebern.

Coach Snoop trägt die Fackel

Schon vor der Eröffnung setzte Snoop ein starkes Statement: Er durfte die olympische Fackel durch Mailand tragen und blieb damit seinem Image als Brückenbauer zwischen Popkultur und Sport treu. Doch seine Rolle geht weit über Show-Momente hinaus: Er ist offiziell als Ehrentrainer (Honorary Coach) des US-Olympiateams geführt, eine seltene und symbolträchtige Position, die zeigt, wie ernst seine Präsenz genommen wird.

Snoops Rolle als "Mann der guten Vibes" wurde bereits in Paris 2024 bei den Sommerspielen gefeiert, wo er als NBC-Korrespondent viral ging und für zahlreiche denkwürdige Momente sorgte. Dort gewann er sogar zwei Sports Emmy Awards für seine Moderationsarbeit — ein Hinweis darauf, dass Snoop weit mehr ist als ein gelegentlicher Gaststar.

Life is all about good energy

Snoop selbst sagt er sei tief beeindruckt von der Leistungsbereitschaft der AthletInnen, spricht über Druck, mentale Stärke und die Bedeutung globaler Bühne – aber stets mit einem Lächeln und einem Augenzwinkern.

Und es sind nicht nur offizielle Auftritte, die Eindruck hinterlassen: Als sein Kreditkarte bei einem Essen versagte, reagierte er mit einer großzügigen Geste und schenkte den Gastgebern Tickets für den Snowboard-Halfpipe-Finale – "just because life is all about good energy".

Was bleibt von diesen Winterspielen? Sicherlich die zahlreichen Rekorde und Medaillen – aber ebenso die Bilder von Coach Snoop. Er brachte eine Portion Gelassenheit in seriöse Wettkampfatmosphäre, ohne dabei den Respekt vor dem sportlichen Wettkampf zu verlieren. Sein Credo ist einfach: Sport sollte nicht nur gemessen, sondern auch gefühlt werden. 

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