Friedrich Merz eröffnet ILA
"Wir denken Luftverkehr, Industrie und militärische Luftfahrt zusammen"
Mit einer neuen Luftfahrtstrategie und milliardenschweren Zukunftsprojekten im Rücken will die Bundesregierung die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland stärken. Zur ILA-Eröffnung in Berlin kündigte Bundeskanzler Friedrich Merz Entlastungen für die Branche an und betonte die wachsende Bedeutung der Industrie für wirtschaftliche Stärke, technologische Souveränität und europäische Sicherheit.
Europas Luftfahrt im Umbruch
ILA 2026: Die radikale Metamorphose einer Milliarden-Industrie
Militärtechnologie statt Passagierkomfort: Die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) startet heute in Berlin unter völlig neuen Vorzeichen. Die Debatte um Europas sicherheitspolitische Handlungsfähigkeit hat die Branche radikal politisiert. Im Fokus der Messe stehen somit weniger grüne Antriebe, sondern Drohnenschwärme und Raketenabwehr. Wir haben die wichtigsten Trends vom Messegelände zusammengefasst.
Blue Origin unter Druck
Artemis 3: So läuft die nächste Mission in Richtung Mond ab
Die Rückkehr zum Mond ist ein technisch hochkomplexes Zusammenspiel aus staatlichen und kommerziellen Akteuren. Mit Artemis 3 rückt dabei erstmals eine NASA-Mission in den Fokus, die zentrale Andock- und Landetechnologien im Erdorbit unter Realbedingungen testen soll. Während SpaceX seine Systeme dafür schrittweise weiter verifiziert, sitzt Blue Origin nach der New-Glenn-Explosion die Zeit im Nacken.
Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung
Iran-Krieg trifft deutsche Wirtschaft: DIW erwartet nur 0,5 Prozent Wachstum
Die deutsche Wirtschaft verliert nach einem positiven Jahresauftakt erneut an Dynamik. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) senkt seine Konjunkturprognose deutlich und erwartet für 2026 nur noch ein Wachstum von 0,5 Prozent. Hauptgrund ist der durch den Iran-Krieg ausgelöste Energiepreisschock, der Inflation und Unsicherheit erhöht. Gleichzeitig sollen öffentliche Investitionen die Konjunktur stützen. Für Unternehmen und Entscheider:innen bleibt das Umfeld jedoch herausfordernd.
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