Martin Picard befördert
Picards neuer CEO hat "große Lust auf Wachstum"

| Redaktion 
| 12.01.2026

Ein halbes Jahr vom ersten Arbeitstag bis zur Beförderung zum CEO: Seit vergangenem Juli hat Martin Picard einen Aufstieg im Schnellverfahren hingelegt. An der Spitze des familiengeführten Lederwarenunternehmens aus Obertshausen bei Offenbach will er die dazugehörige Tradition mit modernem Startup-Mindset verknüpfen.

Der rasante Karriereverlauf wurde einerseits durch den Umstand begünstigt, dass Martin Picard den gleichen Namen wie das betreffende Unternehmen (und sein Gründer) trägt – andererseits hat sich der 33-jährige vorher längst eigenständig verdient gemacht; etwa durch den Aufbau der erfolgreichen Grooming-Marke Störtebekker.

Im letzten Sommer stieg er schließlich als Director Sales in das Familienunternehmen ein, das übernächstes Jahr seinen 100. Geburtstag feiert. Zur Modernisierung der eigenen Marke setzt Martin Picard sein gesammeltes Fachwissen seitdem zur Umsetzung einer "klaren Zielgruppenansprache, datenbasierten Sortimentssteuerung und einem kanalübergreifenden Markenerlebnis" ein.

Picard will Haltung statt Aktionismus kommunizieren

Der positive Effekt des Neuzugangs lässt sich beim Lederwarenunternehmen in konkreten Zahlen ausdrücken: Demnach konnte Picard letztes Jahr "im eigenen Onlineshop profitabel um 43 Prozent wachsen". 

Darüber hinaus forme sich eine "langfristige, wertorientierte Markenführung und Sortimentspolitik, die nachhaltiges Wachstum in den Mittelpunkt stellt", während die Markenkommunikation verstärkt auf "Identität, Haltung und Substanz" setzt.

Aspekte, die zu Martin Picards rascher Beförderung beigetragen haben: Offiziell seit Jahresbeginn fungiert er als neuer CEO des Unternehmens. Der bisherige CEO Georg Picard bleibt derweil als Geschäftsführer Produkt & Design erhalten und fokussiert sich künftig auf kreative Kernbereiche wie Design, Produktion und Mustermacherei.

Martin Picards zeichnet in seiner jetzigen Position für "die strategische und marktorientierte Gesamtführung" verantwortlich, wozu das Unternehmen etwa Wholesale-Vertrieb, E-Commerce, Retail und Marketing zählt.

Georg Picard mit Chief Operating Officer Rafael Belzer (Bild: Picard)Georg Picard mit Chief Operating Officer Rafael Belzer, die neben dem neuen CEO die Führungsetage komplettieren (Bild: Picard)

Darüber hinaus ergänzt COO Rafael Belzer die Führungsebene von Picard weiterhin als Zuständiger für die operativen und administrativen Bereiche wie Einkauf, Logistik, Lager, Finanzen, HR oder IT.

"Ich möchte das Beste aus beiden Welten verbinden"

"Martin bringt eine frische, datengetriebene Perspektive ins Unternehmen. Gemeinsam verbinden wir Tradition und Innovation, um Picard zukunftssicher aufzustellen", freut sich Georg Picard über den Einfluss seines Cousins.

Besagter Martin Picard selbst kommentiert: "Die Loyalität und der Zusammenhalt unseres Teams sowie unser Know-How und die Leidenschaft im Feintäschnerhandwerk haben mich bei meinem Start bei Picard nachhaltig beeindruckt. Ich möchte das Beste aus beiden Welten verbinden: Die Agilität eines Start-ups und die Erfahrung eines Familienunternehmens mit fast 100 Jahren Geschichte."

"Ich habe große Lust auf Wachstum, auf profitablen Umsatz und auf eine klar erfolgsgetriebene Strategie, die Picard langfristig stärkt. Dabei geht es mir um nachhaltige Markenführung – um stabile Preise, auch im Onlinegeschäft, und um eine Marke, die Wert schafft statt Rabattlogik. Ich freue mich darauf, die vor uns liegenden Herausforderungen gemeinsam mit dem Team zu meistern", so der neue CEO weiter.

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