KI-Programmierung - Vibe Coding
Vibe Coding: Was Führungskräfte jetzt darüber wissen sollten

| Redaktion 
| 23.09.2025

Vibe Coding ist im Silicon Valley längst mehr als ein Schlagwort. Immer mehr Gründerteams setzen auf KI, die Code schreibt. KI-Coding hat sich in Rekordtempo zu einem festen Archetyp im Startup-Ökosystem entwickelt – wir kennen die relevantesten neuen Unternehmen.

Der Begriff "Vibe Coding" taucht inzwischen nicht nur in Tech-Stellenanzeigen oder Bewerbungsgesprächen bei Meta auf, sondern auch im Pitchdeck junger Unternehmen. Garry Tan, Präsident und CEO von Y Combinator YC (er steuert einen der einflussreichsten Startup-Accelerators weltweit) erklärte schon im Frühjahr, dass ein Viertel der Gründerteams rund 95 Prozent ihres Codes mithilfe von KI generiere. Auch Partnerin Diana Hu sieht die Entwicklung: Programme wie Cursor würden seit 2024 verstärkt Vibe Coding in den Accelerator bringen.

Investoren bestätigen den Trend. Gabriel Jarrosson von Lobster Capital spricht von einem klaren Muster: "Vibe Coding hat sich von einem Experiment zu einem Mainstream-Archetyp entwickelt." Dass der Ansatz keine Eintagsfliege ist, zeigt sich auch daran, dass YC inzwischen eigene Best Practices dazu veröffentlicht – ein Schritt, den die Organisation nur in Ausnahmefällen geht.

Boom mit Schattenseiten

Der Boom hat zwei Seiten. Einerseits eröffnen die Tools völlig neue Möglichkeiten – von der App-Entwicklung per Chat bis zur automatisierten Erstellung von Websites. Andererseits warnen Ingenieure, Vibe Coding sei fehleranfällig und stoße bei komplexeren Anwendungen schnell an Grenzen.

Jared Heyman vom YC-nahen Rebel Fund betont jedoch, dass die Zahl der Start-ups, die auf diese Technik setzen, rasant steigt: Allein im Frühjahr 2025 seien es neun gewesen. Seine Prognose: "Vibe Coding und textbasierte Programmierung sind gekommen, um zu bleiben."

Business Insider nennt sechs junge Unternehmen, die in dem Zusammenhang besonders auffallen:

  • Bitrig: Ein Tool aus Cupertino, mit dem Nutzer via Chat iOS-Apps schreiben können. Gegründet von ehemaligen Apple-Mitarbeitern.

  • Floot: Eine App aus San Francisco, die Gründern hilft, Web-Anwendungen zu entwickeln – bereits mit 14.000 Nutzern.

  • Okibi: Baut Software, die KI-Agenten auf einfache Anweisungen hin erstellt und Unternehmensprozesse automatisiert.

  • Stagewise: Gegründet in Bielefeld, will das Unternehmen Frontend-Entwickler durch visuelle Anleitungen im Browser teilweise ersetzen.

  • Vibe Code Go: Ermöglicht es Entwicklern, Code direkt auf dem Smartphone zu schreiben – mit deutlichen Produktivitätsgewinnen bei Senior Engineers.

  • VibeFlow: Ein Tool, das Nicht-Programmierer befähigt, komplette Websites samt Backend zu erstellen.

 

Was ist Vibe Coding?

Der Begriff geht auf Andrej Karpathy, Mitgründer von OpenAI, zurück. Gemeint ist eine neue Art der Softwareentwicklung, bei der künstliche Intelligenz den Großteil des Codes schreibt – häufig anhand einfacher Eingaben in natürlicher Sprache.

  • Entwickler beschreiben, was sie benötigen, die KI generiert den Code.
  • Das Ziel: Schneller von der Idee zum fertigen Produkt gelangen, ohne tief in Programmiersprachen einzutauchen.
  • Dadurch können auch Nicht-Programmierer oder Designer Software-Prototypen erstellen.
  • Vibe Coding findet sich inzwischen in Jobanzeigen, Bewerbungsgesprächen und Startup-Pitches – vor allem im Silicon Valley.

Die Bewegung verändert das Coding von Grund auf - weg vom reinen Handwerk, hin zu einer KI-gestützten Kreativarbeit.

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Was ist Vibe Coding?

Der Begriff geht auf Andrej Karpathy, Mitgründer von OpenAI, zurück. Gemeint ist eine neue Art der Softwareentwicklung, bei der künstliche Intelligenz den Großteil des Codes schreibt – häufig anhand einfacher Eingaben in natürlicher Sprache.

  • Entwickler beschreiben, was sie benötigen, die KI generiert den Code.
  • Das Ziel: Schneller von der Idee zum fertigen Produkt gelangen, ohne tief in Programmiersprachen einzutauchen.
  • Dadurch können auch Nicht-Programmierer oder Designer Software-Prototypen erstellen.
  • Vibe Coding findet sich inzwischen in Jobanzeigen, Bewerbungsgesprächen und Startup-Pitches – vor allem im Silicon Valley.

Die Bewegung verändert das Coding von Grund auf - weg vom reinen Handwerk, hin zu einer KI-gestützten Kreativarbeit.

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