Seit der ersten Eröffnung im Jahre 1961 hat sich Four Seasons zur führenden Größe im Segment der hochklassigen Hotellerie gemausert. Insgesamt fast 190 Adressen verteilen sich inzwischen über 47 Nationen; hunderte Restaurants und Bars unter dem eigenen Markendach nicht eingerechnet.
Und seit einigen Tagen kann man nicht nur an Land tagelang im Flair der Luxusbrand urlauben: Vergangenen Freitag ist die Four Seasons I zum ersten Mal in See gestochen, die die vielseitigen Annehmlichkeiten des berühmten Hotels auf ein 207 Meter langes Schiff verteilt.
"Der Luxusreisende von heute schätzt Zeit, Vertrauen und Authentizität über alles", sagt Ben Trodd. "Mit dem Vertrauen, das unsere Gäste in Four Seasons setzen, gehen ebenso hohe Erwartungen an Exzellenz einher. Bei Four Seasons Yachts werden wir diesem Anspruch gerecht, indem wir unseren globalen Standard für luxuriöse Gastlichkeit mit unserer renommierten maritimen Führungsrolle verbinden und unsere Gäste einladen, die Welt aus einer völlig neuen Perspektive zu erkunden."
Funnel Suite ist 929 Quadratmeter groß
Ben Trodd ist CEO von Marc-Henry Cruise Holdings Ltd., dem Miteigentümer und operativen Betreiber von Four Seasons Yachts. Zusammengearbeitet haben das Unternehmen und die Hotelmarke zur Realisierung des ersten gemeinsamen Schiffes mit der italienischen Werft Fincantieri.
Die kreative Leitung lag in den Händen von Prosper Assouline, daneben waren auch Tillberg Design und das Martin Brudnizki Design Studio federführend involviert.

Ben Trodd, CEO von Marc-Henry Cruise Holdings Ltd., vor der Four Seasons I (Bild: Four Seasons Yachts)
Die Four Seasons I ist als intime Luxusyacht angelegt, die mit lediglich 95 Suiten auf ausreichend Raum, Privatsphäre und ein außergewöhnlich hohes Maß an Individualisierung setzt.
Auffällig ist der konsequente Verzicht auf Innenkabinen: Sämtliche Unterkünfte verfügen über großzügige Innen- und Außenbereiche, viele zusätzlich auch über private Terrassen und Tauchbecken. Ein nahezu ausgeglichenes Verhältnis von Gästen zu Crew unterstreicht den Anspruch maximal personalisierten Service.
Architektonisch wird das Schiff durch ein offenes, lichtdurchflutetes Design geprägt, das Inspiration von der legendären Superyacht Christina O schöpft. Raumhohe Fenster, fließende Übergänge zwischen Innen- und Außenbereichen sowie weitläufige Decks sollen die unmittelbare Meeresumgebung in den Mittelpunkt rücken.
Als herausragendes Feature werden die exklusiven Signature-Suiten beworben: Die 929 Quadratmeter große Funnel Suite im Bug mit Panoramablick sowie die Loft Suite (743 Quadratmeter) mit weitläufiger Heckterrasse versprechen zwei der größten und spektakulärsten Unterkünfte, die man für eine Reise auf See buchen kann.
Sterneköche auf Schifffahrt
Durch die sogenannte Transverse Marina, die sich über beide Seiten des Schiffs erstreckt und direkten Zugang zum Wasser bietet, verwandelt sich die Four Seasons I temporär in eine private Badeplattform mit integriertem Wassersportbereich.
Ergänzt wird das physische Angebot durch klar definierte Funktionsbereiche: Elf gastronomische Einrichtungen stehen Reisenden zur Auswahl, wobei eine "wechselnde Riege talentierter Köche aus mit Michelin-Sternen ausgezeichneten Four Seasons-Restaurants" zum kulinarischen Einsatz kommen soll.
Darüber hinaus warten mehrere designorientierte Lounges sowie ein umfassend ausgestatteter Spa- und Wellnesskomplex mit spezialisierten Regenerationseinrichtungen; Sauna, Aromadampfbad, Kryo-, Hydro- oder Kältetherapien inklusive.
So positioniert sich die Four Seasons I weniger als klassisches Kreuzfahrtschiff und vielmehr als schwimmende, architektonisch durchkomponierte Privatresidenz.
"Four Seasons Yachts feiert sein Debüt am selben Tag, an dem vor 65 Jahren das allererste Four Seasons Hotel eröffnet wurde", fasst Alejandro Reynal, Präsident und Chief Executive Officer von Four Seasons, zusammen. "Dies macht diesen Meilenstein noch bedeutungsvoller, da wir die Geschichte unseres Unternehmens feiern und gleichzeitig voller Zuversicht in die strahlende Zukunft blicken."
Reynal weiter: "Four Seasons Yachts ist eine Fortsetzung des Pioniergeistes, auf dem Four Seasons aufgebaut wurde, und wird dieselbe aufrichtige Fürsorge, exzellenten Service und außergewöhnlichen Momente widerspiegeln, die wir unseren Gästen an Land bieten. Wir sind stolz darauf, eine neue Ausdrucksform unserer Marke auf See vorzustellen und unseren Gästen damit völlig neue Horizonte zu eröffnen."
Kostenpunkt eindeutig fünfstellig
In ihrer Premierensaison operiert die Four Seasons I zunächst im Mittelmeer und verbindet etablierte Hotspots mit weniger frequentierten Destinationen. Die Routen führen unter anderem nach Saint-Tropez, Bodrum, Hydra sowie entlang der griechischen Inselwelt und der kroatischen Adriaküste.
Insgesamt sind für das erste Jahr 32 Reisen mit 52 Abfahrten geplant, die rund 130 Ziele in über 30 Ländern und Regionen umfassen, wobei sich das Einsatzgebiet In den Wintermonaten in die Karibik und die Bahamas-Region verlagert.
Dabei soll sich den Reisenden auch beim Anlegen Außergewöhnliches bieten: Ein spezialisiertes Team entwickelt maßgeschneiderte Programme, die sich präzise an den Interessen der Gäste orientieren.
Denkbar sind dabei sowohl kulturelle Begegnungen als auch exklusive Restaurantarrangements als auch Küstenerkundungen und andere Abenteuer. Jeder Reise soll dadurch ein einzigartiger, personalisierte Charakter verliehen werden.
Perspektivisch ist das Projekt derweil klar auf Expansion ausgelegt. Die erste Saison versteht sich als Auftakt einer langfristigen, globalen Flottenstrategie, die neben der Erschließung weiterer Fahrtgebiete auch den Bau zusätzlicher Schiffe vorsieht. Ein zweites Schiff ist bereits angekündigt; die Four Seasons II soll 2027 erstmals auslaufen.
Wer noch dieses Jahr mit Four Seasons über die Weltmeere reisen will, findet hier die Möglichkeit, zu buchen – vorausgesetzt, dass eine mittlere fünfstellige Summe zur Verfügung steht: Mit einem Suite-Preis von 22.200 US-Dollar erweist sich der fünftägige Monte-Carlo-Rundtrip als Schnäppchen unter den aktuellen Angeboten.
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