Monaco-Momente
Monte-Carlo im Sommer: Strand, Michelin-Sterne und lange Nächte

| Redaktion 
| 04.08.2026

Monaco misst gerade einmal gut zwei Quadratkilometer und verfügt dennoch über eine Strahlkraft, die auf der ganzen Welt wirkt. Das Fürstentum steht für eine besondere Mischung aus Glamour, Gastronomie, Luxus und mediterranem Lebensgefühl – und gerade Monte-Carlo präsentiert sich in den Sommermonaten als Bühne für all jene Erlebnisse, die den Ruf der Côte d’Azur überhaupt erst begründen.

Die fürstliche Familie höchstselbst hat erst Ende Juni den Monaco-Bereich im Europa-Park eingeweiht – doch bei aller Liebe zum Detail, die in Rust für gewöhnlich an den Tag gelegt wird, geht selbstredend nichts über das Original.

Besondere Aufmerksamkeit genießt dabei der Stadtteil Monte-Carlo, der vom Casino de Monte-Carlo über das Hôtel de Paris Monte-Carlo und den Place du Casino bis hin zu Luxusboutiquen und Restaurants viele der berühmtesten Wahrzeichen beherbergt.

Und darüber hinaus noch eine Menge mehr, wie die Monte-Carlo Société des Bains de Mer – die dominierende Hotel-, Casino- und Freizeitgesellschaft des Fürstentums – pünktlich zum Hochsommer in Erinnerung ruft.

Beach Club mit Designer-Faktor

Am Monte-Carlo Beach bestimmt eine Mischung aus mediterraner Gelassenheit und diskretem Luxus den Takt der Saison. Zwischen Pinien, olympischem Meerwasserpool und direktem Blick auf die Côte d’Azur setzt die Monte-Carlo Société des Bains de Mer in diesem Jahr erneut auf die Zusammenarbeit mit dem französischen Modehaus Jacquemus.

Jacquemus am Beach Club (Bild: Monte-Carlo Société des Bains de Mer)
Jacquemus am Beach Club (Bild: Monte-Carlo Société des Bains de Mer)

Nach einer ersten erfolgreichen Kooperation kehrt die Marke an den ikonischen Steg des Resorts zurück und verleiht dem Beach Club eine eigene visuelle Handschrift. Die Partnerschaft steht exemplarisch für einen wachsenden Trend: Luxusmarken beschränken sich nicht mehr auf Boutiquen und schaffen stattdessen ganzheitlich gedachte Erlebniswelten, die Mode, Reisen und Gastronomie verknüpfen.

Weiteres Beispiel: Die Padel Courts des Monte-Carlo Beach erstrahlen dieser Tage in den Farben von Lamborghini Monaco, die vor Ort auch einen exklusiven "Cool Room" mit Drinks und zurückgelehnter Club-Atmosphäre betreiben.

Essen und Ausblick zum Teilen

Zu den heißesten Neueröffnungen der Saison zählt La Vigie Zanoni Monte-Carlo. Das Restaurant befindet sich an der Spitze der Halbinsel des Monte-Carlo Beach und kann seinen Gästen dadurch einen der spektakulärsten Ausblicke der Region bieten. Verantwortlich für das Konzept zeichnet Sternekoch Simone Zanoni, der als Küchenchef des Michelin-prämierten Le George in Paris zu Branchenruhm gekommen ist.

La Vigie (Bild: Monte-Carlo Société des Bains de Mer)
La Vigie (Bild: Monte-Carlo Société des Bains de Mer)

Im Mittelpunkt stehen italienisch inspirierte Gerichte zum Teilen, die bewusst unkompliziert gehalten sind und den Charakter eines langen Sommertages am Meer widerspiegeln sollen. Erreichbar ist die Location sowohl über einen Weg durch den Pinienwald als auch per Boot über einen privaten Anleger – ein Detail, das den exklusiven Anspruch des Hauses unterstreicht.

Michelin trifft Martinique

Zu den kulinarischen Aushängeschildern Monte-Carlos zählt zudem das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Elsa von Marcel Ravin. Der aus Martinique stammende Koch verbindet mediterrane Produkte mit karibischen Einflüssen und verfolgt dabei ein "marines Gartenkonzept".

Le Grill (Bild: Monte-Carlo Société des Bains de Mer)
Le Grill (Bild: Monte-Carlo Société des Bains de Mer)

Ebenfalls zu den gastronomischen Fixpunkten des Fürstentums zählt das Le Grill im Hôtel de Paris Monte-Carlo, das sich ähnlich dem La Vigie hoch über der Küste befindet und einen Blick ermöglicht, der an klaren Tagen bis nach Italien reicht. Gerade in den Sommermonaten gehört die Kombination aus mediterraner Küche, Sonnenuntergang und Panorama zu den begehrtesten Dinner-Erfahrungen der Riviera.

Wenn der Lunch zur Tagesveranstaltung wird

Bereits in seine zweite Saison startet das Maona Monte-Carlo, das sich an den sagenumwobenen Strandpartys der Ägäis orientiert und mediterrane Küche mit Musikuntermalung, Cocktails und einer bewusst lockeren Atmosphäre unter einen Hut bringt. Der klassische Restaurantbesuch tritt dabei in den Hintergrund; stattdessen darf aus dem Mittagessen gern ein ganzer Nachmittag werden.

Maona (Bild: Monte-Carlo Société des Bains de Mer)
Maona (Bild: Monte-Carlo Société des Bains de Mer)

Internationale DJs, griechisch inspirierte Gerichte und eine offene Clubkultur machen das Maona zu einem Treffpunkt für Gäste, die den Übergang zwischen Beach Club, Restaurant und Party möglichst fließend gestalten möchten.

Vom Sundowner bis zum Morgengrauen

Sobald die Temperaturen sinken, verlagert sich das gesellschaftliche Leben an die Küste und rund um den Place du Casino. Zu den bekanntesten Adressen zählt hier das Le Blue Gin im Monte-Carlo Bay Hotel & Resort, dessen Terrasse direkt über dem Wasser liegt – ein guter Ort, um den Sonnenuntergang von Signature-Cocktails und DJ-Sets begleiten zu lassen.

Jimmy'z (Bild: Monte-Carlo Société des Bains de Mer)
Jimmy'z (Bild: Monte-Carlo Société des Bains de Mer)

Für längere Nächte stehen unter anderem das Coya mit lateinamerikanisch inspiriertem Konzept sowie das Jimmy’z bereit. Der Club gehört seit Jahrzehnten zu den festen Größen des örtlichen Nachtlebens und lockt regelmäßig erprobte Größen der elektronischen Tanzmusik an die Riviera.

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