Albert II. und Charlène in Rust
Europa Park: Die fürstliche Familie weiht Monaco ein

| Redaktion 
| 30.06.2026

Freundschaften mit Staatsoberhäuptern können von Vorteil sein – insbesondere, wenn man ihrer Heimat ein Denkmal in einem der weltweit beliebtesten Freizeitparks setzt. So kam es, dass der Monaco-Themenbereich im Europa-Park am Montag auf denkbar stilechte Weise eingeweiht wurde: Die monegassische Fürstenfamilie hat sich höchstpersönlich von der Umsetzung in Rust überzeugt.

Abgesehen von einem eher verhalten aufgenommenen Kinofilm hätte das vergangene Jubiläumsjahr für den Europa-Park kaum wünschenswerter laufen können: Während die Betreiberfamilie Mack in den USA den Golden Ticket Award für den "Besten Freizeitpark der Welt" entgegennehmen durfte, strömten zuhause erstmals mehr als sieben Millionen Menschen durch die Eingangstore im baden-württembergischen Rust.

Elementare Zutat des Erfolgsrezepts ist seit jeher die liebevolle Inszenierung Europas im Miniaturformat: Auf dem weitläufigen Gelände luden in der Jubiläumssaison des letzten Jahres 17 Themenbereiche zum Entdecken ein, die Länder und Regionen des Kontinents lebendig werden lassen.

Von Skandinavien über Italien bis nach Großbritannien besticht jeder Bereich dabei durch charakteristische Architektur, landestypische Gastronomie, passende Attraktionen und andere identitätsstiftende Details.

Monaco bereits seit März erlebbar

Schon seit dem diesjährigen Saisonstart Ende März lockt der 18. Themenbereich alte und neue Gäste mit mediterranem Flair und angemessenem Riviera-Glamour, schließlich verewigt er das Fürstentum Monaco in Rust.

Rund um die Achterbahn "Silver Star" stoßen Parkbesucher auf elegante Yachthäfen, die Welt des Zirkus, das Ozeanographische Museum, die wohlbekannte Spielbank, das Café de Paris oder auch die Fahrzeugausstellung aus der persönlichen Sammlung von Fürst Albert II., die die Geschichte des Motorsports in Monaco würdigt.

Wie eingangs angedeutet geht die enge Zusammenarbeit auf eine langjährige Freundschaft zurück, die Europa-Park-Macher Roland Mack mit dem Oberhaupt des Stadtstaats pflegt. Ihren vorläufigen Höhepunkt erreichte die Unterstützung von offizieller Seite nun am Montag, als Fürst Albert II. von Monaco den Themenbereich zu seiner Heimat feierlich eingeweiht hat.

"Diese Kooperation ist für unsere Familie zutiefst persönlich", bekräftigt Roland Mack. "Sie basiert auf dem Vertrauen zwischen zwei Familien mit langer Tradition, die Werte teilen und glauben, dass das Bauen von Brücken etwas Bedeutsames schaffen kann."

Fürst Albert II. wurde in Rust sowohl von Fürstin Charlène als auch den beiden Kindern Prinz Jacques und Prinzessin Gabriella sowie von seiner Schwester Prinzessin Stéphanie begleitet. Er lobte die detailreiche Nachempfindung und bekräftigte, dass er sich beim Gang durchs komprimierte Monaco "sehr zu Hause" fühle.

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