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Kahlschlag bei KiK: Diese Filialen müssen schließen

| Redaktion 
| 04.08.2026

KiK setzt den Umbau seines Filialnetzes fort. Der Textildiscounter will in Deutschland bis Ende des Jahres rund 150 Standorte aufgeben, gleichzeitig sollen lediglich 15 neue Filialen eröffnen. Eine vollständige Übersicht veröffentlicht das Unternehmen nicht – anhand von Unternehmensangaben und Berichten regionaler Medien lässt sich jedoch inzwischen ein Großteil der betroffenen Standorte nachvollziehen.

Der Textildiscounter KiK verschlankt sein Filialnetz. Bereits im Frühjahr hatte das Unternehmen angekündigt, bundesweit rund 150 Geschäfte zu schließen. Europaweit sollen sogar etwa 300 Filialen wegfallen, während lediglich rund 75 neue Standorte entstehen.

Nach Angaben des Unternehmens ist die Maßnahme Teil einer 2025 begonnenen Optimierungs-Strategie. Finanzvorstand Christian Kümmel begründete den Schritt gegenüber der DPA damit, dass KiK in der Vergangenheit zu dicht expandiert habe. Teilweise lägen Filialen weniger als einen Kilometer auseinander. Künftig wolle sich das Unternehmen stärker auf wirtschaftlich erfolgreiche Standorte konzentrieren. Und man werde immer noch mit mehr als 2.200 Filialen flächendeckend in Deutschland vertreten sein.

Eine offizielle Liste der betroffenen Filialen veröffentlicht KiK nicht. Immer wieder werden neue Schließungen erst durch Aushänge in den Geschäften oder Berichte lokaler Medien bekannt. Die folgende von Merkur.de recherchierte Übersicht ist die aktuell umfassendste,  wenngleich nicht vollständig:

  • Bopfingen (Baden-Württemberg) – Geschlossen
  • Östringen (Baden-Württemberg) – Geschlossen
  • Rottenburg (Baden-Württemberg) – Geschlossen am 31. März
  • Stuttgart (1 Filiale, Baden-Württemberg) – Geschlossen
  • Bad Windsheim (Bayern) – Schließung angekündigt
  • Burgthann (Bayern) – Geschlossen
  • Freyung (Bayern) – Geschlossen
  • Peißenberg (Bayern) – Geschlossen
  • Schongau (Bayern) – Geschlossen
  • Schweinfurt (Bayern) – Geschlossen am 11. Februar
  • Uffenheim (Bayern) – Geschlossen am 14. März
  • Wunsiedel (Bayern) – Geschlossen
  • Berlin (2 Filialen) – Geschlossen
  • Brandenburg an der Havel (Brandenburg) – Geschlossen am 16. Juli
  • Doberlug-Kirchhain (Brandenburg) – Geschlossen
  • Lübbenau (Brandenburg) – Geschlossen
  • Vetschau (Brandenburg) – Schließung angekündigt
  • Hamburg-Bramfeld – Geschlossen
  • Bad Soden-Salmünster (Hessen) – Geschlossen am 18. April
  • Bad Wildungen (Innenstadt, Hessen) – Geschlossen
  • Dreieich-Sprendlingen (Hessen) – Geschlossen
  • Frankfurt am Main (1 Filiale, Hessen) – Geschlossen
  • Altentreptow (Mecklenburg-Vorpommern) – Geschlossen
  • Hagenow (Mecklenburg-Vorpommern) – Geschlossen
  • Bergen (Niedersachsen) – Geschlossen
  • Dörpen (Niedersachsen) – Geschlossen
  • Emsbüren (Niedersachsen) – Geschlossen
  • Gieboldehausen (Niedersachsen) – Schließung angekündigt
  • Nordenham (Innenstadt, Niedersachsen) – Geschlossen
  • Pattensen (Niedersachsen) – Geschlossen
  • Salzgitter (Niedersachsen) – Geschlossen am 12. März
  • Twistringen (Niedersachsen) – Geschlossen am 14. März
  • Vechta (Niedersachsen) – Schließt am 5. August
  • Essen (Nordrhein-Westfalen) – Geschlossen
  • Hamm (2 Filialen, Nordrhein-Westfalen) – Schließt am 27. August beziehungsweise im Oktober
  • Marl (Nordrhein-Westfalen) – Geschlossen
  • Ochtrup (Nordrhein-Westfalen) – Geschlossen
  • Radevormwald (Nordrhein-Westfalen) – Geschlossen
  • Troisdorf-Mitte (Nordrhein-Westfalen) – Geschlossen
  • Dresden (1 Filiale, Sachsen) – Geschlossen
  • Falkenstein (Sachsen) – Geschlossen
  • Seiffen (Sachsen) – Geschlossen
  • Dessau (Sachsen-Anhalt) – Geschlossen
  • Halle-Südstadt (Sachsen-Anhalt) – Geschlossen
  • Preetz (Schleswig-Holstein) – Geschlossen am 21. März
  • Büdelsdorf (Schleswig-Holstein) – Geschlossen am 13. April
  • Hildburghausen (Thüringen) – Geschlossen am 16. Mai
  • Meiningen (Thüringen) – Geschlossen*

*In mehreren der genannten Städte betreibt KiK mehr als eine Filiale. Die Aufstellung bezieht sich jeweils auf mindestens einen betroffenen Standort.

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