Back in Berlin in Bildern
UFA feiert Rückkehr in die Hauptstadt

| Redaktion 
| 17.09.2026

Schon im Frühjahr hat die Film- und Fernsehgröße UFA ihren Umzug nach drei Jahrzehnten in Potsdam-Babelsberg abgeschlossen und ihr künftiges Hauptquartier in einer Stadt bezogen, die "wie kaum eine andere für Vielfalt, Tempo und den Mut zum Neuanfang" steht: Berlin. Über den Dächern der Metropole wurde der noch junge Unternehmenssitz am Donnerstagabend endlich auf seine Partytauglichkeit geprüft.

Die UFA gehört zu den traditionsreichsten Film- und Fernsehunternehmen Deutschlands, das die deutsche Medienlandschaft auch fast 110 Jahre nach Gründung um Serien, Shows, Filme oder Reality-Formate für deutsche Sender und Streamingdienste bereichert. Zuhause war die UFA in den vergangenen drei Dekaden in Potsdam-Babelsberg, doch schon im Sommer letzten Jahres wurde der Umzug nach Berlin verkündet.

"Das ist für uns ein kraftvoller Schritt, der kulturell wie wirtschaftlich sinnvoll ist", erklärte COO Natalie Clausen damals. "Als breit aufgestelltes Medienunternehmen müssen wir dort sein, wo viel passiert – mitten im kreativen Puls der Gesellschaft, nah dran am Zeitgeist, an den Talenten, den Partner:innen und den Konsument:innen. Mit dem Umzug stellen wir die Weichen für Innovation, Vernetzung und neue Inhalte, die aus der Mitte der Gesellschaft kommen."

Besagter Umzug ist inzwischen längst erfolgt; schon seit dem Frühjahr gehen die rund 140 Beschäftigten am neuen Standort am Schöneberger Ufer zu Werke. Für die dazugehörige Eröffnungsparty hat sich die UFA bis in den Spätsommer Zeit gelassen – doch am Donnerstagabend wurde das künftige Hauptquartier endlich feierlich eingeweiht.  

"Wir setzen ein Zeichen und eine Wette auf die Zukunft"

Unter dem simpel-naheliegenden Motto "Back in Berlin" hat die UFA-Führung dabei auf die Dachterrasse des neuen Büros geladen. Eine Gelegenheit, die sich rund 200 Persönlichkeiten aus Politik, Medien, Wirtschaft oder Kultur nicht haben entgehen lassen; darunter zum Beispiel Heike Makatsch, Palina Rojinski, Tom Beck, Wolfgang Bahro, Florence Kasumba, Ingo Lenßen, Adriana und Aaron Altaras, Annette Frier, Tyron Ricketts, Natalia Wörner oder Björn Böhning, Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen.

Sascha Schwingel am Donnerstag in Berlin (Bild: Brauer Photos / O. Walterscheid)
Sascha Schwingel am Donnerstag in Berlin (Bild: Brauer Photos / O. Walterscheid)

"Mit unserem neuen Büro kehrt die UFA nicht einfach nach Berlin zurück", stellt CEO Sascha Schwingel fest. "Wir setzen ein Zeichen und eine Wette auf die Zukunft. Gerade in einer Zeit, in der sich unsere Branche radikal verändert, glauben wir an die Kraft persönlicher Begegnung, an kreative Reibung und an Geschichten, die nur entstehen können, wenn Menschen zusammenkommen."

Er ist sich sicher: "Berlin ist dafür der richtige Ort. Die Stadt steht wie kaum eine andere für Vielfalt, Tempo und den Mut zum Neuanfang. Hier wollen wir Räume schaffen, in denen die nächste Generation großer Geschichten entsteht."

Daneben macht Schwingel deutlich, dass Potsdam und Brandenburg "ein zentraler Teil der UFA" bleiben sollen. "Mit 'Gute Zeiten, Schlechte Zeiten' und vielen weiteren Produktionen sind wir der Region tief verbunden. Unsere Zukunft hat mehrere starke Standorte."

Gute Zeiten am Kicker: Ulrike Frank und Wolfgang Bahro (Bild: Brauer Photos / O. Walterscheid)
Gute Zeiten am Kicker: Ulrike Frank und Wolfgang Bahro (Bild: Brauer Photos / O. Walterscheid)

Ähnlich wie Mutterkonzern Bertelsmann kürzlich hat die UFA eigens für den Anlass gestaltete Themenbereiche eingerichtet, durch die die lange Historie des Unternehmens begeh- und erlebbar gemacht werden sollte. Die Mischung aus Rück- und Ausblick hat dabei sowohl prägende Momente der eigenen Geschichte als auch Chancen der Zukunft thematisiert.

Zur musikalischen Untermalung des Abends haben sich die Verantwortlichen mit Constance Diezendorf auf eine Finalistin aus eigenem Format ("Deutschland sucht den Superstar") verlassen; in die Tasten griff Pianist Christopher Noodt.

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