MTV Video Music Awards
Hat Madonna noch einen Skandal im Ärmel?

| Redaktion 
| 17.09.2026

Während die MTV Europe Music Awards zuletzt aufs Abstellgleis geraten sind, ist zumindest auf die MTV Video Music Awards weiter Verlass. Mit der Auszeichnung rückte der Sender im fernen 1984 die damals noch junge Kunstform des Musikvideos ins Rampenlicht. Zum Auftakt performte Madonna "Like a Virgin" – und stolze 42 Jahre später kehrt sie Ende des Monats auf die VMA-Bühne zurück.

Dabei wird sich die inzwischen 68-jährige Musikerin keinesfalls auf nostalgische Rückwürfe verlassen müssen, schließlich hat sie erst diesen Sommer ihr fünfzehntes Studioalbum namens "Confessions II" veröffentlicht, das auf überraschend starkes Kritikerlob gestoßen ist und sich in 17 Ländern an der Chartspitze platzieren konnte. Hierzulande war immerhin der zweite Rang drin.

Nachdem Madonna schon beim Auftakt Mitte der Achtziger dabei war, beehrte sie die VMAs daraufhin diverse weitere Male mit Live-Auftritten; etwa 1989 mit "Express Yourself" oder ein Jahr später mit "Vogue".

Allerdings liegt ihr letztes Gastspiel dieser Art inzwischen fast anderthalb Dekaden zurück: 2003 performte Madonna gemeinsam mit Britney Spears und Christina Aguilera und erregte die Gemüter insbesondere durch die leidenschaftlichen Küsse, die sie mit beiden Sängerinnen dabei austauschte.

Elf Nominierungen rund um "Confessions II"

Bisher ist lediglich bekannt, dass Madonna auch bei der diesjährigen Ausgabe für den Eröffnungsakt verantwortlich zeichnet – ob beziehungsweise wie sie dabei für erinnerungswürdige Bilder sorgt, darf mit Spannung erwartet werden.

Sicher ist derweil, dass die MTV Video Music Awards am Sonntag, 27. September in Los Angeles über die Bühne gehen, nachdem New York im vergangenen Jahr noch den Schauplatz stellte. Gehostet wird abermals von einem bewährten Rapper; diesmal jedoch Snoop Dogg statt LL Cool J.

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird ihr Opening Act übrigens nicht das einzige Mal sein, dass Madonna die Stage in Los Angeles betritt: Mit elf Nominierungen führt sie das Feld der potenziellen Preisträger klar an, die ganz wesentlich auf "Confessions II – The Film" zurückgehen.

Sie ist damit unter anderem in den Kategorien Video of the Year, Artist of the Year, Best Dance, Best Direction, Best Art Direction, Best Cinematography, Best Editing, Best Choreography oder Best Visual Effects awardverdächtig.

Ebenfalls gute Hoffnung auf eine Auszeichnung dürfen sich Rekordgewinnerin Taylor Swift mit neun oder Ariana Grande und Sabrina Carpenter mit jeweils sieben Nominierungen machen.

Während hierzulande zeitweise eine Ausstrahlung direkt am Montag, 28. September ins Auge gefasst wurde, ist man inzwischen scheinbar davon abgerückt – stattdessen ist eine nachträgliche Übertragung nun für Donnerstag, 01. Oktober exklusiv bei Paramount+ und auf MTV geplant.

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