Bildung & Wissenschaft

Deutscher KI-Preis
Drei Awards, ein Signal: Aus Forschung soll wirtschaftlicher Fortschritt werden

Beim Deutschen KI-Preis standen am Mittwochabend ein Forschungsansatz für Tabellendaten, der industrielle Einsatz der Technologie und automatisierte Materialentwicklung im Rampenlicht. In Anwesenheit der Wirtschaftsministerin würdigte die von Die Welt verliehene Auszeichnung insbesondere um Lösungen, die Deutschlands KI-Ökonomie nennenswert vorantreiben könnten.

Analyse
14 Wachstumsbranchen: Wo Deutschland bis 2040 punkten kann

Von Biotechnologie über Automatisierung bis zu KI-Software: Eine McKinsey-Auswertung für die WirtschaftsWoche identifiziert 14 Geschäftsfelder, in denen deutsche Stärken auf wachsende Weltmärkte treffen. Doch technologische Kompetenz allein reicht nicht. Entscheidend ist, ob Unternehmen daraus große Geschäfte entwickeln.

Neue Förderrunde
Diese fünf Universitäten steigen in Deutschlands Forschungselite auf

Wer gehört künftig zur deutschen Forschungselite? Die Entscheidung ist gefallen: Fünf Universitäten und Hochschulverbünde schaffen den Sprung in die höchste Förderklasse. Ab 2027 fließen jährlich 208 Millionen Euro in das Programm. Doch der Aufstieg bringt nicht nur zusätzliches Geld. Für die Gewinner geht es um internationales Renommee, Spitzenforscher und einen Vorteil im globalen Wettbewerb.

Biotech
Wird PP405 das Ozempic gegen Haarausfall?

Der neue Wirkstoff PP405 soll ruhende Haarfollikel reaktivieren und wieder kräftige, pigmentierte Haare wachsen lassen. Erste Studienergebnisse sorgen für Aufsehen, Investoren setzen Millionen auf den Entwickler Pelage Pharmaceuticals. Noch ist PP405 nicht zugelassen. Bewährt sich das Mittel in größeren Studien, könnte es den Markt für Haarausfall ähnlich verändern wie GLP-1-Medikamente das Geschäft mit dem Abnehmen. Taugt der Stoff als Game-Changer für von Haarausfall geplagten Menschen?

KI-Kritik
KI-Expertin Spiekermann: Wir reden über die falsche Apokalypse

Alle fürchten die Super-KI – Sarah Spiekermann spricht über die Gefahren, die längst da sind. Die Wirtschaftsinformatikerin warnt vor manipulierten Bevölkerungen, politikabhängigen Plattformen und Kindern, die das Denken verlernen. Ihre Botschaft: Nicht die Maschine der Zukunft ist das größte Problem, sondern unser Umgang mit der Technik von heute.

For Women in Science
L’Oreal und UNESCO zeichnen forschende Mütter aus

Wer in der Wissenschaft Karriere machen will, braucht Ideen, Zeit, Ressourcen und Sichtbarkeit. Häufig kommt für Frauen hinzu, dass die entscheidenden Jahre einer entsprechenden Laufbahn mit dem Fenster zur Familiengründung zusammenfallen. "For Women in Science" will die Kombination selbstverständlicher machen – und so wurden am Mittwoch vier Mütter ausgezeichnet, die auch als Forscherinnen brillieren.

Neue Speicherforschung
Quantenbatterie macht den nächsten Entwicklungsschritt

Quantenbatterien versprechen etwas, das bei herkömmlichen Akkus kaum vorstellbar ist: Je größer sie werden, desto schneller können sie laden. Im März gelang australischen Forschenden ein entscheidender Schritt hin zu einem funktionierenden System. Doch der Prototyp hält seine Energie nur für Nanosekunden. Neue Forschungsarbeiten beschäftigen sich nun mit genau diesem Problem – und zeigen, wo Quantenbatterien zuerst zum Einsatz kommen könnten.

Fachkräfte von morgen
Was Deutschlands PISA-Absturz für Unternehmen bedeutet

Die PISA-Studie 2025 zeigt deutliche Leistungseinbußen bei deutschen Schüler:innen. Besonders beim Lesen und in Mathematik geht es nach unten. Für Unternehmen ist das relevant, weil diese Jugendlichen in wenigen Jahren in Ausbildung, Studium und Beruf starten – und weil kritisches Lesen, Problemlösung und der sichere Umgang mit Informationen in einer von KI geprägten Arbeitswelt an Bedeutung gewinnen.

Fit genug für den Jobmarkt?
Studie zur Arbeitsplatzreife: Welche Fähigkeiten der Generation Z im Job fehlen

Warum ist die Gen Z nicht berufsbereit? Laut aktuellen Untersuchungen von CMI und der Hult Business School sehen 94 Prozent der Führungskräfte Mängel bei der Berufsvorbereitung junger Akademiker:innen. Hauptgründe sind fehlende Soft Skills wie Resilienz, Teamfähigkeit und Kommunikation sowie Wissenslücken bei Zukunfts-Technologien wie KI und Datenanalyse.