Campino und das Staatsbankett: Twitter zeigt mal wieder seine hässliche Fratze

Der Tote-Hosen-Sänger wird für seine Teilnahme am Dinner mit den Royals in den Sozialen Medien heftig angegriffen.

"Der Punk ist tot, lang lebe der Punk!" schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) am Mittwoch. Anlass für die Schlagzeile ist die Teilnahme von Tote-Hosen-Sänger Campino (bürgerlich: Andreas Joachim Wolfgang Konrad Frege) am Staatsbankett anlässlich der Deutschlandreise von König Charles III. und seiner Gattin Camilla. Die deutsche Punk-Ikone, die auch die britische Staatsbürgerschaft besitzt – seine Mutter war gebürtige Engländerin – und dem Event passend im Smoking antanzte, dürfte mit seinem Erscheinen bei einigen Punk-Puristen aber auch rechten Trolls aber offenbar einen Nerv getroffen haben.

In den Sozialen Medien – vor allem auf Twitter – wurde der 60-Jährige massiv angegriffen. Die noch freundlicheren Bezeichnungen, die ihm zuteil wurden reichten von "Systemling & Bückling" und "armselig", über "Hofnarr" und "Clown", bis hin zu "alter weißer Spieser" und "angepasste peinliche Wurst". Gut finden muss man Campinos Teilnahme am Dinner tatsächlich nicht, aber die zum Teil äußerst untergriffigen Angriffe hinterlassen einen äußerst faden Beigeschmack.

Dass Kritik auch anders geht, nämlich ohne Beleidigungen und mit Augenzwinkern, zeigen zum Glück zahlreiche andere User:innen – darunter auch Satiriker Jan Böhmermann:

 

Neben Campino waren übrigens auch noch Ex-Kanzlerin Angela Merkel, Vizekanzler Robert Habeck (Grüne), Finanzminister Christian Lindner (FDP), Ex-Bundespräsident Joachim Gauck, Architekt David Chipperfield, BioNTech-Chefin Özlem Türeci und "Let's Dance"-Jurorin Motsi Mabuse.

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