Jury des prmagazin entscheidet
Daimler Truck AG: Jörg Howe ist "PR-Manager des Jahres 2023"

| Redaktion 
| 13.03.2024

Besonders für die Kommunikation der Nachhaltigkeitsziele des Konzerns geht die Auszeichnung in diesem Jahr an einen relativen Späteinsteiger in die Branche, der sich vorher jedoch umfangreich im Fernsehen und Journalismus verdient gemacht hat.

In der globalen Entertainment-Welt sind die großen Award-Shows rund um die Errungenschaften aus 2023 weitgehend in den Büchern. Auf unseren Branchenkosmos bezogen wurden Ehrungen wie für den Unternehmenssprecher oder die Journalisten des Jahres ebenfalls längst vergeben – und nun konnte sich auch die Jury des prmagazin auf einen "PR-Manager des Jahres 2023" festlegen.

Der symbolische Seismograph, der "außergewöhnliche Leistungen eines Kommunikationsprofis" würdigt, geht diesmal an Jörg Howe von der Daimler Truck AG. Dort bekleidet er seit beinahe drei Jahren die Position des Generalbevollmächtigten für Globale Kommunikation & Außenbeziehungen. Vorher war er ab 2008 bei der Daimler AG (heute Mercedes-Benz Group) für die weltweite Unternehmenskommunikation verantwortlich.

"Späteinsteiger" als Preisträger

Der 66-jährige Howe stieg als Leiter der Konzernkommunikation von KarstadtQuelle erst 2004 vollwertig in den PR-Bereich ein, sammelte andernorts jedoch lange vorher einen respektablen Erfahrungsschatz an. Schon in den Achtzigern arbeitete er für ARD und dpa, ehe die Neunziger vom Fernsehen geprägt waren: In dieser Zeitspanne fungierte Howe unter anderem als Redaktionsleiter beim MDR oder als Geschäftsführer von Sat1 – eine Rolle, die er nach der Jahrtausendwende auch bei N24 einnahm.

Neben der Chefredaktion des ausrichtenden prmagazin (Katharina Skibowski und Thomas Rommerskirchen) setzt sich die Jury für den "PR-Manager des Jahres" aus den bisherigen Gewinnern eines Seismographen zusammen. Insgesamt waren damit 22 Personen stimmberechtigt.

Nachhaltige Ambitionen

Überzeugt hat sie schlussendlich vor allem Howes "Kommunikation rund um das Thema nachhaltige Mobilität". Eng damit verknüpft ist sein Zutun in der "Positionierung von Daimler-Truck-CEO Martin Daum als starke Branchenstimme für die Transformation der Transportindustrie in Richtung emissionsfreie Zukunft".

Daimler Truck visiert ab 2039 eine Produktion ausschließlich CO2-freier LKWs an, weshalb sich Daum unter anderem der Politik gegenüber mehrfach für "tragfähige Konzepte für eine entsprechende Ladeinfrastruktur und Energieversorgung" stark gemacht hat. Diese seien notwendig, damit die Branche diese "Jahrhundertaufgabe" bewältigen kann.

Ein weniger herausfordernder Job wird dem CEO zunächst im rheinland-pfälzischen Remagen-Rolandseck zuteil: In den Verlagsräumen des prmagazin hält Martin Daum demnächst die Laudatio auf seine Public-Relations-Koryphäe, ehe Jörg Howe den begehrten Seismograph feierlich in Empfang nimmt.

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