Leitmesse der Energiewirtschaft
E-world in Essen vermeldet Rekordandrang

Neue Bestwerte bei den Besuchern, bei den Ausstellern und außerdem in der hauseigenen Nachwuchsförderung: Die Rückkehr auf den eigentlich angestammten Termin zu Jahresbeginn scheint sich für die Fachmesse bezahlt gemacht zu haben.

Die Veranstalter der E-world energy & water, namentlich con|energy und die Messe Essen, ziehen ein ausgesprochen positives Fazit zur diesjährigen Ausgabe: Zwischen dem 20. und 22. Februar haben mehr als 30.000 Fachbesucher den Weg aufs Veranstaltungsgelände gefunden, was einem neuen Rekord für "Europas Leitmesse der Energiewirtschaft" gleichkommt. Auch die 923 Aussteller aus 30 verschiedenen Ländern stellen einen Bestwert dar.

Ein überwiegender Großteil aller Anwesenden hat seinen Aufenthalt im Ruhrgebiet offenbar genossen, schließlich wollen 95 Prozent der befragten Gäste und sogar 97,1 Prozent der Aussteller bei der Ausgabe im nächsten Jahr zurückkehren. Besonders die starke Präsenz von Marktführern, ein breites Angebot und eine hohe Internationalität haben es den Besuchern demnach angetan.

E-world-Geschäftsführerin Stefanie Hamm resümiert zufrieden: "Erneut haben wir mit der E-world eine unverzichtbare Networking-Plattform für den Markt geboten und Akteure aus Energiewirtschaft, Industrie und Politik erfolgreich miteinander vernetzt."

Transformation im Scheinwerferlicht

Nach zwei frühsommerlichen Terminen hat die E-world diesen Februar erstmals wieder ihren vorher gewohnten Zeitslot besetzt. Sabina Großkreuz, ebenfalls Geschäftsführerin der E-world, fühlt sich in dieser Entscheidung bestätigt: "Es war richtig und wichtig, dass die E-world wieder auf ihren traditionellen Jahresauftakttermin zurückgekehrt ist. Hier treffen sich die Entscheiderinnen und Entscheider der Branche zu Jahresbeginn, ziehen wichtige Meilensteine fest und diskutieren die aktuellen Themen."

Bereits auf der Eröffnungspressekonferenz wurde deutlich, dass die Energiewende und die dazugehörige Transformation der Branche viele Inhalte der diesjährigen Veranstaltung bestimmen würden: Vom möglichst raschen Ausbau erneuerbarer Energien und den dafür notwendigen Speicherkapazitäten über Wasserstoff als Brückentechnologie bis hin zu den besonderen Herausforderungen für die energieintensive Industrie blieb in Essen gefühlt kein relevanter Aspekt außen vor.

Meinungsstarke Veteranen, interessierter Nachwuchs

Während auf der Ausstellungsfläche der Messe Essen vor allem "Lösungen für die Energieversorgung von morgen" im Mittelpunkt standen, wurde der fachkundige Austausch durch mehr als 50 Programmpunkte mit hunderten teilnehmenden Fachleuten vertieft. In Foren und Konferenzen trafen Vertreter aus unterschiedlichsten Bereichen der Energiewirtschaft mit Vordenkern verbundener Branchen zusammen; etwa beim Glasfaserforum oder dem Tag der Konsulate.

Auf der anderen Seite war die E-world abermals darauf bedacht, die professionelle Nachwuchsförderung zu unterstützen: Mit dem sogenannten Career Day soll Fachkräftemängel vorgebeugt werden, indem Interessierte auf ungezwungene Weise an mögliche Karrierewege innerhalb der Energiebranche herangeführt werden.

Und auch jener Career Day darf für 2024 einen individuellen Rekordwert verzeichnen, da über 700 potenzielle Nachwuchskräfte mit Unternehmen zusammengebracht werden konnten – eine motivierende Messlatte für die nächste E-world, die zwischen dem 11. und 13. Februar 2025 erneut in Essen über die Bühne geht.

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