Tribute von Panem: Sunrise on the Reaping
Premierenbilder aus Berlin: Die Hungerspiele sind wieder zuhause

| Redaktion 
| 03.11.2026

Ein Wiedersehen mit Panem ist auch ein Wiedersehen mit Berlin, schließlich stellt sich die deutsche Metropole seit Jahren als Kulisse für die fiktive Welt der milliardenschweren "Tribute von Panem"-Filmreihe zur Verfügung. Ehrensache also, dass die Deutschlandpremiere zum neuen Prequel "Sunrise on the Reaping" für eine Rückkehr in die Hauptstadt genutzt wurde.

Fast drei Milliarden US-Dollar haben die vier "Die Tribute von Panem"-Streifen zwischen 2012 und 2015 an den globalen Kinokassen eingespielt, ehe die Geschichte von Katniss Everdeen (Jennifer Lawrence) zunächst auserzählt war.

Also begaben sich die Köpfe hinter dem Franchise in die Vergangenheit: Suzanne Collins, auf deren Buchreihe die Filmserie basiert, hat mit "The Ballad of Songbirds and Snakes" den Stoff für ein Prequel vorgelegt, das 2023 durch Lionsgate adaptiert wurde und weltweit immerhin fast 350 Millionen US-Dollar einspielen konnte. Ein deutlicher Rückschritt zum populären Quartett – aber immer noch genug für eine weitere Fortsetzung.

Und so befasst sich auch "Sunrise on the Reaping" mit dem Werdegang einer bekannten Figur: Joseph Zada verkörpert den jugendlichen Haymitch Abernathy, späterer Mentor von Katniss und Peeta, während der 50. Hungerspiele. Damit spielt der neue Streifen 40 Jahre nach dem ersten Prequel und 24 Jahre vor Katniss' erster Teilnahme. In den vorherigen "Die Tribute von Panem"-Teilen war Woody Harrelson als Haymitch Abernathy zu sehen.

Berlin und Babelsberg spielen wieder mit

Ehe sich der insgesamt sechste Kinofilm der Reihe ab Donnerstag, 19. November um die Gunst alter und neuer Fans bemüht, fand die Deutschlandpremiere schon zweieinhalb Wochen vorher statt: Im Berliner Zoo Palast genoss Joseph Zada ein Wiedersehen mit Co-Darstellern wie Mckenna Grace, Whitney Peak, Molly McCann und Salimou Thiam. 

Hungerspiele-Stammregisseur Francis Lawrence, Produzentin Nina Jacobson und Drehbuchautor Michael Lesslie waren am Montagabend ebenso von der Partie.

Mckenna Grace und Molly McCann in Berlin (Bild: Brauer Photos / O. Walterscheid)
Mckenna Grace und Molly McCann in Berlin (Bild: Brauer Photos / O. Walterscheid)

Die erste Vorführung in der deutschen Hauptstadt war dabei nicht einfach ein weiterer Metropolen-Termin für Cast und Crew, schließlich stellt Berlin in "Sunrise on the Reaping" einmal mehr die Kulisse für viele Kapitol-Szenen – in der Filmwelt des fiktiven Staates Panem das politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Machtzentrum.

Gedreht wurde so etwa auf dem Tempelhofer Feld, im Olympiastadion, auf dem Messegelände, im Velodrom oder im legendären Studio Babelsberg im nahegelegenen Potsdam, wo auch Einstellungen aus Distrikt 12 realisiert wurden. Darüber hinaus kam hierzulande der Landschaftspark Duisburg-Nord zum Einsatz; weitere Hauptdrehorte lagen in Spanien.

In Potsdam dürfte man nun auf ein positives Abschneiden an den Kinokassen (und erhöhte Chancen auf ein weiteres Sequel oder Prequel) hoffen: Als die Studio Babelsberg AG im März ihre Geschäftszahlen für 2025 veröffentlicht und ein Umsatzplus von 11,6 Millionen Euro auf 68,1 Millionen Euro vermeldet hat, wurde der Produktion von "Sunrise on the Reaping" ein "wesentlicher Beitrag" am positiven Wachstum zugesprochen.

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