Preis und Premiere
David Duchovny beim Filmfest München für sein Lebenswerk geehrt

| Redaktion 
| 05.07.2026

Die 43. Ausgabe des Filmfest München steht in den Geschichtsbüchern – und für die finalen Einträge ist mit David Duchovny ein recht selten in Deutschland zu erlebender Bildschirmstar in die bayerische Landeshauptstadt gereist. Während sich der Besuch einerseits um die Premiere seines neuen Films "See you when I see you" drehte, ging der 65-jährige andererseits auch bei der abschließenden Preisverleihung nicht leer aus.

Ein international gefeierter Stern der Schauspielerei stellt seinen neuesten Streifen vor: So gesehen endet das diesjährige Filmfest München, wie es begonnen hat. Während die durch "Der Astronaut" weltweit beachtete Sandra Hüller zur Eröffnung im späten Juni "Vaterland" mitbrachte, sorgte David Duchovny am Samstagabend für einen Abschluss mit Hollywood-Faktor.

Obwohl der Mann hinter Fox Mulder ("Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI") und Hank Moody ("Californication") hierzulande vor allem als Seriendarsteller bekannt ist, tritt er insbesondere in Filmproduktionen abseits des offensichtlichen Mainstreams ebenso gern auf.

Jüngst zum Beispiel in "See you when I see you", der unter der Regie von Independent-Regisseur Jay Duplass entstanden ist und Duchovny als trauernden Vater zeigt: Seit dem Suizid seiner Tochter kann seine Filmfigur Robert Whistler eigenen Worten nach "seinen Arsch nicht mehr von seinem Ellenbogen unterscheiden". Die Tragikomödie begleitet seine Familie nach dem Verlust auf dem Weg in eine neue Normalität.

Duchovny feiert Preis und Doppel-Premiere

Wie im Vorfeld des Filmfests bereits angekündigt wurde, begab sich Duchovny nicht allein wegen der Präsentation seines jüngsten Streifens auf die Reise nach München: Im Theatersaal des Amerikahauses durfte er Samstagabend außerdem den CineMerit-Preis entgegennehmen.

David Duchovny mit Regisseur John Lee Hancock ("Blind Side"; Bild: Brauer Photos / Dominik Beckmann)
David Duchovny mit Regisseur John Lee Hancock ("Blind Side"; Bild: Brauer Photos / Dominik Beckmann)

"Das Festival würdigt damit sein außergewöhnlich vielfältiges künstlerisches Schaffen. Seit mehr als drei Jahrzehnten prägt Duchovny international Film und Fernsehen und gilt als eine der markantesten künstlerischen Persönlichkeiten seiner Generation. Auch außerhalb von Film und Fernsehen hat er sich als Autor, Musiker, Regisseur und Podcaster einen Namen gemacht", heißt es zur Begründung von offizieller Seite.

Die dazugehörige Premiere von "See you when I see you" läutete für David Duchovny noch keinen Feierabend ein: Um 21 Uhr stellte er den Film außerdem noch einmal persönlich im Audimax der HFF München vor.

Neben dem US-Amerikaner galt der Abschlussabend selbstredend auch den Verantwortlichen hinter den besten Filmen des Festivals, die ebenfalls ausgezeichnet wurden.

Der mit 100.000 Euro höchstdotierte CineCoPro Award für deutsche Koproduktionen würdigte "Strange River" von Jaume Claret Muxart, wobei die Jury etwa die "Kombination aus exzellentem Drehbuch, Besetzung, Regie, Bildsprache und dem offensichtlichen Vertrauen zwischen allen Beteiligten" lobt.

Im Förderpreis Neues Deutsches Kino gab es Anerkennung für Ella Cieslinski und Nina Wesemann (Beste Regie für "Erzähl mir dein Morgen"), deren Hauptdarstellerin Ricarda Seifried zudem zur Besten Schauspielerin gekürt wurde. Das Beste Drehbuch wiederum stammt von Susanne Heinrich ("Die miserable Mutter"); Beste Produktion ist "Die Ballade von Mittwoch auf Donnerstag" (Christoph Otto).

Alle diesjährigen Gewinner und ihre Produktionen sind in der Infobox anbei zu finden!

43. Filmfest München: Alle Gewinner

Förderpreis Neues Deutsches Kino

  • Beste Regie: Ella Cieslinski und Nina Wesemann, "Erzähl mir dein Morgen"
  • Bestes Drehbuch: Susanne Heinrich, "Die miserable Mutter"
  • Beste Produktion: Christoph Otto, "Die Ballade von Mittwoch auf Donnerstag"
  • Beste Schauspielerin: Ricarda Seifried, "Erzähl mir dein Morgen"

Außerdem

  • CineCoPro Award: "Strange River" von Jaume Claret Muxart
  • CineMasters Award: "Von Scham und Geld" von Visar Morina
  • CineVision Award: "A Girl Unknown" von Jing Zou
  • CineRebels Award: "Hair, Paper, Water..." von Nicolas Graux und Minh Quý Trương
  • CineKindl Award: "Sweetheart" von Margherita Spampinato
  • Young Jury Award: "The Swimmers" von Sol Iglesias SK
  • Fipresci Prize: "Beautiful Souls" von Tom Schreiber
  • CineMerit Award: David Duchovny
Audience Awards
  • National: "Agnes & Amir" von Helena Hufnagel
  • International: "If Only the Year Had 364 Days" von Almourad Aldeeb
  • CineKindl Audience Award: "Splish Splash Forever!" von Natascha Beller

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43. Filmfest München: Alle Gewinner

Förderpreis Neues Deutsches Kino

  • Beste Regie: Ella Cieslinski und Nina Wesemann, "Erzähl mir dein Morgen"
  • Bestes Drehbuch: Susanne Heinrich, "Die miserable Mutter"
  • Beste Produktion: Christoph Otto, "Die Ballade von Mittwoch auf Donnerstag"
  • Beste Schauspielerin: Ricarda Seifried, "Erzähl mir dein Morgen"

Außerdem

  • CineCoPro Award: "Strange River" von Jaume Claret Muxart
  • CineMasters Award: "Von Scham und Geld" von Visar Morina
  • CineVision Award: "A Girl Unknown" von Jing Zou
  • CineRebels Award: "Hair, Paper, Water..." von Nicolas Graux und Minh Quý Trương
  • CineKindl Award: "Sweetheart" von Margherita Spampinato
  • Young Jury Award: "The Swimmers" von Sol Iglesias SK
  • Fipresci Prize: "Beautiful Souls" von Tom Schreiber
  • CineMerit Award: David Duchovny
Audience Awards
  • National: "Agnes & Amir" von Helena Hufnagel
  • International: "If Only the Year Had 364 Days" von Almourad Aldeeb
  • CineKindl Audience Award: "Splish Splash Forever!" von Natascha Beller

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