Messe von Montag bis Freitag
wire und Tube Düsseldorf verdrahten die Industrie

| Redaktion 
| 12.04.2026

Ohne Draht, Kabel und Rohrwerke läuft in der Industrie herzlich wenig – und genau diese Grundlagen rücken ab Montag in Düsseldorf in den Mittelpunkt: Mit wire und Tube präsentieren sich zwei Messen gemeinsam auf einem Areal. Sie zeigen, wie stark Energie-, Bau- und Fertigungssektoren auf diese oft unsichtbaren Technologien setzen und beleuchten ihre Entwicklung entlang moderner Infrastruktur.

Zwei Events, eine Location: Bereits seit 1988 machen die wire Düsseldorf und die Tube Düsseldorf gemeinsame Sache und teilen sich dabei das erprobte Messegelände der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt.

Entstanden ist so eine globale Leitveranstaltung für die Draht-, Kabel- und Rohrindustrie, deren strategische Verzahnung vor allem in der großen thematischen Überschneidung innerhalb der Metall- und Fertigungsindustrie begründet liegt: Beide greifen entlang derselben Wertschöpfungsketten ineinander; von der Rohstoffverarbeitung über Maschinenbau bis zu Anwendungen in Energie-, Bau- und Infrastrukturprojekten.

Dementsprechend bündelt die parallele Ausrichtung von wire und Tube ähnliche Nachfragen, verkürzt Wege zwischen Zulieferern und Abnehmern und schafft eine integrierte Plattform für Technologieaustausch, auf der sich Synergien gezielt erschließen lassen.

Fokus auf Fachbesucher und Vernetzung

So auch zum Wochenstart: Die diesjährige Ausgabe des Messe-Duos wird am Montag, 13. April eröffnet und dürfte bis Freitag, 17. April einmal mehr eine mittelhohe fünfstellige Zahl an Besuchern nach Düsseldorf locken.

Durch den dabei an den Tag gelegten Fokus auf Fachvertreter spielt das Networking auf Entscheidungsebene wie angedeutet eine große Rolle am Rhein: Internationale Marktführer, Zulieferer und Investoren nutzen die fünf Messetage für Geschäftsanbahnung und Wissensaustausch.


Fachbericht von Metal Works TV zur letzten wire und Tube Düsseldorf von 2024

Auf diese Weise positioniert sich das Messe-Duo weniger als klassische Produktschau und mehr als integrierte Industrie-Arbeitsplattform.

Ohne, dass das Praktische dabei außen vor bleiben würde – immerhin sorgen Live-Demonstrationsraum zahlreicher industrieller Anwendungen (von Maschinen zur Draht- und Rohrfertigung über Mess- und Prüftechnik bis hin zu kompletten Prozessketten) für anschauliche Eindrücke. Insgesamt haben sich über 2700 Aussteller aus 65 Nationen angekündigt.

Eigene Hallen für chinesisch Expertise

"wire und Tube sind für unsere Branchen der international führende Marktplatz", unterstreicht Daniel Ryfisch, Director Metal Forming & Fabrication Technologies der Messe Düsseldorf. "Düsseldorf bietet die notwendige Infrastruktur und internationale Reichweite, um technologische Entwicklungen und industrielle Trends sichtbar zu machen."

Zu weiteren inhaltlichen Eckpfeilern der aktuellen Ausgabe zählen Edelstahl und Spezialmaterialien, Wasserstofftechnologien, Kunststoffrohren, Trenn- und Schneidtechnologien, E-Mobility, Glasfasertechnik, Befestigungs- und Verbindungstechnik, Federnfertigung oder auch Gitterschweißtechnologien.

Während sich die Tube Düsseldorf in den Hallen 1 bis 7 des Messegeländes ausbreitet, findet die wire Düsseldorf in den Hallen 9 bis 17 ausreichend Platz. Beide stellen "Meet China’s Expertise" jeweils eine komplette Halle (7 beziehungsweise 14) zur Verfügung, in denen der Schwerpunkt auf Innovationen und Anbietern aus der Volksrepublik liegt.

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