Kampagne zur FIFA WM 2026
McDonald’s zwischen Ehrenamt und Fußballfieber

| Redaktion 
| 28.05.2026

Zwischen politischer Diskussionsrunde, Rap-Kollaboration und saisonalem Speiseplan spannt McDonald’s Deutschland derzeit einen relativ breiten Kommunikationsbogen. Auch alterstechnisch ist an alle gedacht: Während einerseits Ansätze zu Ehrenamt und Rente geliefert werden, soll die jüngst angelaufene Kampagne zur Fußball-Weltmeisterschaft "insbesondere die Gen Z organisch erreichen".

Man könnte denken, dass McDonalds als größter Systemgastronomie-Anbieter in Deutschland – sowohl an Filialzahl als auch am Umsatz gemessen – mit dem Tagesgeschäft in den über 1300 Adressen der Bundesrepublik bereits alle Hände voll zu tun hat.

Dennoch nimmt man sich beim "Goldenen M" viel Zeit für unterschiedlichste Nebenschauplätze, wie allein die letzten Monate auf Leadersnet dokumentieren: Die hauseigene Kinderhilfestiftung hat im vergangenen Dezember das Ronald McDonald Haus in Hamburg-Altona erweitert, ehe im April die Milan Design Week um ein Bällebad bereichert und erst diesen Monat eine umfangreiche Partnerschaft mit den E-Sportlern von G2 eingefädelt wurde.

Burger Dialog bespricht das Ehrenamt

In Berlin wiederum hat McDonald’s diese Woche zum sogenannten Burger Dialog geladen, bei dem Johanna Börgermann (Jusos / SPD), Julian Joswig (MdB, Bündnis 90 / Die Grünen), Clara von Nathusius (Junge Union / CDU) und Rapper Eko Fresh als gesellschaftlicher Vertreter diskutiert haben, wie sich ehrenamtliches Engagement in Deutschland stärken lässt.

"Der Burger Dialog zeigt, was möglich ist, wenn echte Menschen über echte Themen sprechen, ohne Distanz und ohne Manuskript", resümiert Markus Weiß, Impact Lead und Unternehmenssprecher bei McDonald's Deutschland, der herausstellt: "Knapp 27 Millionen Ehrenamtliche in Deutschland verdienen mehr als Applaus. Sie verdienen eine Stimme."

Neben klassischen Forderungen nach mehr Mitteln brachte Clara von Nathusius einen interessanten Vorschlag ein, nach dem Ehrenamt auf Rentenpunkte angerechnet werden könnte.

Während sich der jüngste Burger Dialog in Berlin mit dem Ehrenamt befasst hat, findet der nächste in Köln statt – dann geht es um sozialen Aufstieg. 

Ansonsten setzt McDonald’s Deutschland auch in Sachen Fußball-Weltmeisterschaft auf Unterstützung aus der Sprechgesangsbranche: Mit dem Newcomer Yung Saint Paul ist der Song "In der Luft" entstanden, der ein zentrales Bestandteil der diesjährigen WM-Kampagne des Fast-Food-Riesen darstellt.

Mit der Zusammenarbeit will das Unternehmen die "Bedeutung von Musik, Popkultur und aufmerksamkeitsstarken Aktivierungen innerhalb seiner Kampagnen" unterstreichen und "insbesondere die Gen Z organisch erreichen", weshalb TikTok und weitere Creator-Kooperationen zu den wichtigsten Verbreitungsmöglichkeiten der Marketingmaßnahme zählen.

Für regelmäßige und neugierige Besucher der Schnellrestaurants wahrscheinlich noch relevanter: Die Kampagne zur am Donnerstag, 11. Juni startenden WM beinhaltet auch eine Ergänzung des Speiseplans, von der man sich bereits seit vergangener Woche und noch bis zum Dienstag, 30. Juni überzeugen kann.

Dabei versprüht der Crispy Chicken Dog mit seiner Kombination aus Burger und Hot Dog nordamerikanisches Stadiongefühl, während sich die Sharebox (enthält 20 Chicken McNuggets, zwölf Red Chili Cheese Snackers und acht Chicken Wings) gemäß des Namens als Gemeinschaftsprojekt beim Rudelgucken etablieren soll.

Die Spezialitäten der WM-Speisekarte im Überblick (Bild: McDonald's Deutschland)
Die Spezialitäten der WM-Speisekarte im Überblick (Bild: McDonald's Deutschland)

Daneben feiert McDonalds die Rückkehr eines "echten Fan-Favoriten", schließlich ist für einen begrenzten Zeitraum auch der Deutschlandburger wieder im Angebot, der den Nationalfarben nachempfunden ist und dem Gastro-Giganten zufolge "100 Prozent saftiges Rindfleisch" bietet.

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