Historische Preiserhöhung?
ADAC: Mitgliedschaft könnte deutlich teurer werden

| Redaktion 
| 24.03.2026

Pannenhilfe hat ihren Preis – bald offenbar mehr denn je: Beim ADAC könnten auf Millionen Mitglieder spürbare Mehrkosten zukommen, denn Medienberichten zufolge sollen die Beiträge für alle Tarifstufen ab dem kommenden Jahr deutlich steigen. Falls die bislang unbestätigten Pläne realisiert werden, handelt es sich um die bislang drastischste Erhöhung der Clubgeschichte.

Unser heutiger Eintrag in der denkbar unpopulären Kategorie "Alles wird teurer" betrifft den Allgemeinen Deutschen Automobil-Club e.V., kurz ADAC.

Der größte Club seiner Art in ganz Europa bietet seinen mittlerweile über 22 Millionen Mitgliedern seit 1903 vor allem Pannen- und Unfallhilfe, Reise- und Notfallleistungen, juristische Beratung oder Tests und andere Infos rund ums Auto. Fahrradfahrer können die Dienste des ADAC ebenso in Anspruch nehmen.

Wie es auch aus der Streaming-Landschaft bekannt ist, gibt es mit der Basis-, der Plus- und der Premium-Mitgliedschaft mehrere Tarife, die unterschiedlich umfangreiche Leistungen bündeln. Gemeinsam haben alle drei jedoch, dass sie künftig deutlich mehr Geld als bisher kosten könnten.

Mitgliedschaft um bis zu 25 Prozent teurer?

Am Dienstagnachmittag berichteten mehrere Axel-Springer-Medien (Bild, Business Insider, Welt) zuerst, dass ab kommendem Jahr geltende Beitragserhöhungen auf der ADAC-Jahresversammlung Ende Mai beschlossen werden sollen.

Folgende Veränderungen sind demnach angedacht:

  • Basis-Mitgliedschaft: Von 54 Euro auf 64 Euro (Preisanstieg um 18 Prozent)
  • Plus-Mitgliedschaft: Von 94 Euro auf 114 Euro (21 Prozent)
  • Premium-Mitgliedschaft: Von 139 Euro auf 174 Euro (25 Prozent)

Seitens des ADAC gab es zumindest am Dienstagnachmittag keine offizielle Stellungnahme zu den Medienberichten. Diese beruhen auf "internen Dokumenten" , die die Springer-Redaktionen offenbar einsehen konnten.

Während in einigen Meldungen zunächst angedeutet wurde, dass sich die Preisehöhungen lediglich auf Neukunden beziehen sollen, fehlen entsprechende Hinweise etwa bei der Bild inzwischen.

Dort wird eine ADAC-Sprecherin zitiert: "Nach sechs Jahren mit stetig steigenden Kosten, muss auch der ADAC über eine Beitragsanpassung nachdenken, um Leistungen für Mitglieder in dieser hohen Zahl und mit der gewohnten hohen Qualität zu erbringen."

Eine konkrete Bestätigung der Pläne bleibt damit genauso aus wie deren Dementi. Wie angedeutet hat der ADAC die Beiträge zuletzt im Jahre 2020 erhöht; der nun mutmaßlich ins Auge gefasste Anstieg wäre derweil der höchste in der 123-jährigen Geschichte des Automobilclubs.

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