United By Music
ESC 2026 in Wien: Alle Fakten, Songs und Überraschungen zum 70. Eurovision Song Contest

Redaktion 
| 12.05.2026

Wien wird zur Bühne Europas: Heute, am 12. Mai 2026, startet offiziell die Eurovision-Woche des 70. Eurovision Song Contest. Unter dem Motto "United By Music" blickt die Musikwelt nach Österreich, wo am 12., 14. und 16. Mai insgesamt 35 Länder um die begehrte Glastrophäe kämpfen. Bereits jetzt sorgt die Jubiläumsausgabe mit spektakulären Produktionszahlen, prominenten Rückkehrern und einer so großen sprachlichen Vielfalt wie seit Jahren nicht mehr für Aufsehen.

Halbfinale-Reihenfolge steht fest

Die EBU veröffentlichte bereits die Running Order der beiden Halbfinalshows. Deutschland tritt im ersten Halbfinale auf Startplatz 10 an – direkt nach Israel und vor Belgien. Obwohl Deutschland bereits sicher im Finale steht, wird der deutsche Beitrag schon im Halbfinale live vor Publikum präsentiert.

Automatisch für das Finale des ESC 2026 qualifiziert sind Deutschland, Frankreich, Italien, das Vereinigte Königreich sowie Gastgeberland Österreich. Spanien gehört normalerweise ebenfalls zu den "Big Five“, nimmt 2026 jedoch nicht am ESC teil. Hintergrund sind anhaltende Diskussionen rund um die Teilnahme Israels, die in mehreren Ländern Boykottdebatten ausgelöst haben.

Diese Länder kämpfen um den Einzug ins große ESC-Finale in Wien:

Die Finalshow des 70. Eurovision Song Contest findet am 16. Mai 2026 in Wien statt.

Alle 35 Songs bereits online verfügbar

Alle Beiträge des ESC 2026 sind inzwischen vollständig auf dem offiziellen Eurovision-YouTube-Kanal abrufbar. Die diesjährige Ausgabe gilt schon jetzt als besonders vielseitig: Insgesamt werden 25 verschiedene Sprachen verwendet – so viele wie noch nie zuvor in der modernen ESC-Geschichte.

Diese Stars und ESC-Rückkehrer sorgen für Aufmerksamkeit

  • Senhit tritt erneut für San Marino an – diesmal gemeinsam mit 80er-Ikone Boy George.
  • Die estnische Band Vanilla Ninja kehrt nach ihrem ESC-Auftritt 2005 zurück.
  • Polens Sängerin Alicja sollte bereits 2020 antreten, bevor der Contest pandemiebedingt abgesagt wurde.
  • Die georgische Gruppe Bzikebi gewann bereits den Junior Eurovision Song Contest 2008.
  • Boy George ist mit 64 Jahren zugleich der älteste Künstler des diesjährigen Wettbewerbs.

Deutschland setzt auf "Fire"

Deutschland schickt 2026 Sarah Engels mit dem Titel "Fire" ins Rennen. Bereits vor ihrem Auftritt sorgte die Sängerin in Wien für Aufmerksamkeit: Beim offiziellen Turquoise Carpet erschien sie in einem glamourösen, fast oscarreifen Kleid und setzte damit einen der auffälligsten Fashion-Momente des Abends.

Technisch sprengt Wien alle bisherigen Dimensionen

Die Jubiläumsausgabe wird laut Veranstaltern die aufwendigste Produktion der ESC-Geschichte. Die wichtigsten Zahlen:

  • 28 Live-Kameras
  • 3 Railcams
  • 2 riesige Kamerakräne
  • 3.107 Lichtquellen
  • fast 50 Millionen LED-Pixel
  • 38 Kilometer Kabel im gesamten Venue
  • rund 5–6 Petabyte Datenverkehr während der Show-Woche

Erstmals kommen vollständig energieeffiziente LED- und Lasersysteme zum Einsatz.

Pyrotechnik auf Rekordniveau

Auch Fans spektakulärer Bühnenshows kommen in Wien auf ihre Kosten: 45 Pyro-Positionen, knapp 200 Spezialeffekt-Maschinen sowie Flammen, Nebel, Funkenregen und farbige Explosionen verwandeln die Bühne in der Wiener Halle D in eine der aufwendigsten ESC-Produktionen aller Zeiten.

Wien erwartet Fans aus aller Welt

Rund 11.200 Zuschauer werden jede Live-Show vor Ort verfolgen. Tickets gingen bereits an Fans aus mehr als 75 Ländern. Für eine Woche ist Wien damit offiziell Zentrum der internationalen Popkultur.

Diese Länder feiern ihr ESC-Comeback

Nach mehreren Jahren Pause feiern Moldau, Bulgarien und Rumänien beim ESC 2026 ihr Comeback, wobei insbesondere die Rückkehr Rumäniens in der Fan-Community für große Begeisterung sorgt.

ESC 2026: Diese Länder fehlen wegen der Israel-Debatte

Neben Spanien verzichten auch Irland, die Niederlande, Slowenien und Island auf eine Teilnahme am ESC 2026, nachdem die Beteiligung Israels in mehreren Ländern politische Diskussionen und Boykottforderungen ausgelöst hatte.

Diese Acts gelten aktuell als Favoriten auf den ESC-Sieg 2026

Kurz vor dem ersten Halbfinale verändern sich die Wettquoten beinahe täglich. Aktuell sehen die internationalen Buchmacher vor allem Finnland mit Lampenius & Parkkonen und "Liekinheitin" vorne, dicht gefolgt von Griechenlands Akylas mit "Ferto". Ebenfalls zum engeren Favoritenkreis zählen derzeit Dänemark mit Søren Torpegaard und "Før vi går hjem", Frankreichs Monroe mit "Regarde !" sowie Australiens Delta Goodrem mit "Eclipse".

Unterstützt wird der Eurovision Song Contest 2026 erneut von internationalen Markenpartnern wie Moroccanoil, Booking.com, TikTok, easyJet, Royal Caribbean, Baileys und Spotify.

Kommentar veröffentlichen

* Pflichtfelder.

leadersnet.TV