Alle Gewinner 2026
Blaue Blume Award: Romantische Berlinale-Einstimmung

| Redaktion 
| 12.02.2026

Zum 15. Mal hat Romance TV am Mittwoch den Blaue Blume Award vergeben und damit eine charmante Einstimmung auf die Berlinale geboten. Am Potsdamer Platz wurden Nachwuchsfilme ausgezeichnet, die Geschichten von Liebe, Beziehungen und Emotionen auf kreative Weise erzählen. Über den Ehrenpreis freut sich Karoline Herfurth, die beim Award einst wichtige Grundsteine legte.

Bei Romance TV handelt es sich um einen deutschen Fernsehsender, der sowohl über Satellit als auch per Kabel und online empfangen werden kann. Der Name ist dabei Programm: Romantische Filme, Serien und andere Formate stehen im thematischen Mittelpunkt. Der Sender richtet sich dementsprechend vor allem an ein Publikum, das Geschichten über Liebe, Beziehungen und Emotionen sucht.

Letztere wiederum sind ein klassischer Eckpfeiler von Preisverleihungen – und so wirkt es nur schlüssig, dass Romance TV mit dem Blaue Blume Award eine eigene vorweisen kann. Der wiederum wirft den Blick insbesondere auf Nachwuchsfilmschaffende und ihre herausragenden romantischen Kurzfilme auszuzeichnen.

"Him & Her" ist Bester Film

Die jüngste, inzwischen 15. Ausgabe des Blaue Blume Award fand am Mittwoch, 11. Februar im Frederick’s am Potsdamer Platz statt und bot damit einmal mehr eine ideale Berlinale-Einstimmung, schließlich nehmen die 76. Internationalen Filmfestspiele das Areal seit Donnerstagabend in Beschlag.

Mittwoch hingegen durften zunächst zehn romantisch geprägte Werke auf Würdigung hoffen. Die Entscheidung lag diesbezüglich bei einer Fachjury, die in diesem Jahr unter anderem Eric Welbers, Steffen Groth, Prof. Lea Woitack, Thomas Lückerath, Felix von Poser oder Christian Asanger beinhaltete.

Gefragt nach dem Besten Film fiel ihre Wahl letztlich auf "Him & Her" von Regisseurin Nathalie Lamb, der eine "poetisch-einfühlsame Darstellung einer Fernbeziehung" mittels einfallsreicher Stop-Motion-Animationen erreicht.

Noah Tinwa (Bild: Brauer Photos / O. Walterscheid)
Noah Tinwa (Bild: Brauer Photos / O. Walterscheid)

Für die die Beste Schauspielerische Leistung wurde dagegen Noah Tinwa ausgezeichnet, der in "Paradiesvogel" die Rolle des Milan und dessen "Zerrissenheit zwischen Stärke, Schmerz und Sehnsucht absolut glaubwürdig" verkörpert, wie die Verantwortlichen befinden.

Die Beste Regie hat in diesem Jahr Christina Schmid vorgelegt, die die Jury durch die "feinfühlige Schauspielführung, das präzise Erzähltempo und die dichte, authentische Atmosphäre" von "Selma" überzeugt hat.

Ehrenpreis für Karoline Herfurth

Valerie Niehaus führte am Mittwoch zum bereits dritten Mal durch den Blaue Blume Award, der vor ungefähr 250 Gästen in der Bundeshauptstadt vergeben wurde. Neben den drei Hauptpreisen, die insgesamt mit 12.500 Euro dotiert sind, stand dabei auch ein Ehrenpreis auf dem Programm.

Wie bereits zu Jahresbeginn verkündet wurde, ging er an eine alte Bekannte des Awards: Vor zwölf Jahren belegte Karoline Herfurth mit ihrem Kurzfilm "Mittelkleiner Mensch" den zweiten Platz und legte den Grundstein für eine Karriere als Filmemacherin.

Karoline Herfurth und Christiane Blum (Bild: Brauer Photos / O. Walterscheid)
Karoline Herfurth und Christiane Blum (Bild: Brauer Photos / O. Walterscheid)

"Karoline Herfurth steht für eine Filmemacherin, die mit einem empathischen und humorvollen Blick auf Liebe und Beziehungen erzählt, dabei stets die Balance zwischen Leichtigkeit und Ernsthaftigkeit wahrt und ihren Werken durch visuelle Sanftheit und emotionale Wärme eine unverwechselbare Handschrift verleiht", kommentiert Christiane Blum, Senderchefin von Romance TV.

Sie ergänzt: "Darüber hinaus prägt sie das romantische Genre durch eine authentisch weibliche Perspektive und eine gesellschaftliche Sensibilität, die Themen wie Selbstbestimmung, Körperbilder und Gleichberechtigung einfühlsam sichtbar macht. Ihre Arbeit inspiriert und ermutigt viele junge Filmschaffende, mit Haltung, Herz und Tiefgang zu erzählen."

Blaue Blume Awards: Alle Gewinner 2026

  • Bester Film: "Him & Her" (Regie: Nathalie Lamb)
  • Beste Schauspielerische Leistung: Noah Tinwa (als Milan in "Paradiesvogel")
  • Beste Regie: Christina Schmid für "Selma"
  • Ehrenpreis: Karoline Herfurth

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