Festspiel-Neustart
Osterfestspiele Salzburg 2026: Berliner Philharmoniker zurück – Wagner-Zyklus und Elektro im Programm

Seit dem 27. März 2026 laufen die Osterfestspiele Salzburg mit einem programmatischen Neustart. Die Berliner Philharmoniker prägen das Festival wieder als zentrales Orchester und knüpfen damit an die Gründung 1967 durch Herbert von Karajan an. Im Zentrum steht ein mehrjährig angelegter Wagner-Zyklus, ergänzt durch hochkarätige Konzerte, neue Formate und eine gezielt ausgebaute Elektro-Sparte.

Mit der erneuten prägenden Rolle der Berliner Philharmoniker knüpft das Festival an seine historische DNA an: Herbert von Karajan hatte die Osterfestspiele 1967 gemeinsam mit dem Orchester gegründet, um Oper und sinfonische Exzellenz auf höchstem Niveau zu vereinen.

Nach Jahren mit wechselnden künstlerischen Konstellationen übernimmt das Ensemble nun wieder eine zentrale Funktion. Unter der künstlerischen Leitung von Chefdirigent Kirill Petrenko entsteht daraus ein neues Kapitel mit langfristiger Perspektive.

Auftakt mit „Rheingold“ und prominenten Gästen

Den Auftakt bildete die Premiere von Richard Wagners "Das Rheingold" am 27. März 2026 in der Felsenreitschule. Unter der musikalischen Leitung von Kirill Petrenko und in der Regie von Kirill Serebrennikov begann damit die neue Salzburger Produktion des "Ring des Nibelungen". Bariton Christian Gerhaher gab dabei sein Rollendebüt als Wotan.

Die Premiere wurde von einem hochkarätig besetzten Publikum begleitet. Unter den Gästen befanden sich unter anderem Festspielpräsidentin Kristina Hammer, Bianca Jagger, Paloma Picasso, DJ und Produzent WestBam, Unternehmer Roland Berger, Autorin Hera Lind, Galerist Thaddaeus Ropac, Arabel von Karajan sowie Volkswagen-Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch.

Weitere Aufführungen von "Das Rheingold" folgen im Verlauf der Festspiele bis zum 6. April 2026.

Wagner-Zyklus und breites Konzertprogramm

Der "Ring des Nibelungen" ist langfristig angelegt: Über mehrere Jahre hinweg entsteht ein vollständiger Zyklus. Ergänzt wird diese programmatische Linie perspektivisch durch Arnold Schönbergs Oper "Moses und Aron", die erstmals Teil der Osterfestspiele ist.

Parallel zur Oper bietet das Festival ein breit angelegtes Konzertprogramm. Zu den Höhepunkten zählt Gustav Mahlers Achte Symphonie, die an zwei Abenden aufgeführt wird. Ebenfalls im Programm: Joseph Haydns Oratorium "Die Schöpfung".

Orchesterkonzerte mit Werken von Brahms, Bruch und Berlioz ergänzen das Angebot ebenso wie eine umfangreiche Kammermusikreihe mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker. Late-Night-Konzerte in der SZENE Salzburg erweitern das Repertoire bis in die Moderne.

Ein partizipativer Ansatz zeigt sich im "BE PHIL"-Projekt: Amateurmusiker erarbeiten gemeinsam mit den Berliner Philharmonikern ein Konzertprogramm und bringen es zur Aufführung.

Programm erweitert: Berliner Clubkultur trifft Wagner

Die bereits etablierte Elektro-Sparte wird 2026 konsequent weitergeführt und gezielt ausgebaut. Damit öffnet sich das Festival weiterhin für genreübergreifende Formate und neue künstlerische Perspektiven.

Ein zentrales Projekt ist "Heartbroken": Die Berliner DJ und Produzentin Anja Schneider entwickelt gemeinsam mit Fotograf Sven Marquardt eine elektronische Interpretation des "Ring des Nibelungen". Die rund 90-minütige Produktion verbindet DJ-Set, visuelle Projektionen und performative Elemente und überträgt zentrale Motive wie Liebe, Macht und Verrat in eine zeitgenössische Ästhetik. Die Aufführung findet am 2. April 2026 um 22:00 Uhr in der Felsenreitschule statt. 

Eine umfangreiche Bildstrecke mit Eindrücken der "Rheingold"-Premiere sowie zahlreichen prominenten Gästen finden Sie in unserer Fotogalerie

Alle Highlights der Osterfestspiele Salzburg 2026 im Überblick

Festivalzeitraum:
27. März bis 6. April 2026

Oper:

  • "Das Rheingold" (Premiere am 27. März, weitere Aufführungen am 1. und 6. April)

Chorkonzerte:

  • Gustav Mahler: Symphonie Nr. 8 ("Symphonie der Tausend") – 31. März & 3. April
  • Joseph Haydn: "Die Schöpfung“ – 28. März & 5. April

Orchesterkonzerte:

  • Brahms / Berlioz – 29. März
  • Bruch / Berlioz – 4. April

Sonderprojekte:

  • BE PHIL Sonderkonzert (Mozart / Dvořák) – 2. April

Kammermusik:

  • Fünf Kammerkonzerte mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker (28. März bis 4. April)

Late Night Concerts:

  • 30. März & 4. April (u. a. Werke von Wagner, Mozart, Piazzolla, Schönberg, Schostakowitsch)

Tanz:

  • "Planet [wanderer]" – 30. März

Elektro-Sparte:

  • "Heartbroken" (Anja Schneider & Sven Marquardt) – 2. April, 22:00 Uhr

Matinee:

  • Einführung "Das Rheingold" – 27. März & 6. April

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Alle Highlights der Osterfestspiele Salzburg 2026 im Überblick

Festivalzeitraum:
27. März bis 6. April 2026

Oper:

  • "Das Rheingold" (Premiere am 27. März, weitere Aufführungen am 1. und 6. April)

Chorkonzerte:

  • Gustav Mahler: Symphonie Nr. 8 ("Symphonie der Tausend") – 31. März & 3. April
  • Joseph Haydn: "Die Schöpfung“ – 28. März & 5. April

Orchesterkonzerte:

  • Brahms / Berlioz – 29. März
  • Bruch / Berlioz – 4. April

Sonderprojekte:

  • BE PHIL Sonderkonzert (Mozart / Dvořák) – 2. April

Kammermusik:

  • Fünf Kammerkonzerte mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker (28. März bis 4. April)

Late Night Concerts:

  • 30. März & 4. April (u. a. Werke von Wagner, Mozart, Piazzolla, Schönberg, Schostakowitsch)

Tanz:

  • "Planet [wanderer]" – 30. März

Elektro-Sparte:

  • "Heartbroken" (Anja Schneider & Sven Marquardt) – 2. April, 22:00 Uhr

Matinee:

  • Einführung "Das Rheingold" – 27. März & 6. April

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