Fashion Week Berlin
Jerry Hall und Elizabeth Jagger bei Marc Cain Fashion Show

| Redaktion 
| 01.02.2026

Wenn sich die Türen des Funkhauses Berlin öffnen, ist schnell klar: Dieser Abend dreht sich nicht nur um Mode. Zur Marc-Cain-Modenschau auf der Fashion Week Berlin versammelten sich internationale Gäste, bekannte Gesichter und Brancheninsider:innen. Mit Jerry Hall, Elizabeth Jagger und Kelly Rutherford in den vorderen Reihen bekam der Runway spürbar Star-Appeal – begleitet von einer Inszenierung, die Musik, Raum und Bewegung in den Mittelpunkt stellte.

Marc Cain nutzte die Fashion Week Berlin für einen Auftritt, der weniger auf klassische Laufstegroutine setzte als auf Atmosphäre. Der Große Aufnahmesaal des Funkhauses, bekannt für seine Akustik, wurde zum Teil der Show. Unter dem Titel "Echo of Now" entstand eine Präsentation, die Mode als Moment verstand – und das Publikum sichtbar einbezog.

Runway mit Rhythmus

Der Catwalk zog sich über mehr als 70 Meter durch den Saal und ließ den Raum bewusst wirken. Blau leuchtende LED-Stäbe, in unterschiedlichen Höhen angebracht, erinnerten an die Anzeige eines Equalizers und gaben der Show eine klare visuelle Linie. Die Models traten hinter den Lichtelementen hervor und bewegten sich durch das halbrunde Setting, während Live-Musik den Takt vorgab.

 
 
 
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Den Auftakt machte eine Sängerin mit weiblicher Band, die "Feeling Good" interpretierte. Im weiteren Verlauf sorgte das Gesangstrio MVX, bekannt aus The Voice Kids Germany, immer wieder für musikalische Einsätze. Musik war dabei nicht bloße Begleitung, sondern strukturierte den Ablauf der Show.

Von hell bis farbintensiv

Die Kollektion startete in einer hellen Farbwelt, orientiert an der Pantone-Farbe des Jahres "Cloud Dancer". Weiche Stricklooks und Ozelotmuster setzten erste Akzente. Mit fortschreitender Show wechselte das Bild: wärmere, kräftigere Farben traten in den Vordergrund, die Looks wurden deutlicher und kontrastreicher.

Fake Fur in Orange- und Pinknuancen, Leder und Veloursleder prägten das Materialbild. Farblich reichte die Palette von Grau und Rosa bis hin zu Orange, Aubergine, Pink, Limonello und Grün. Animal Prints – darunter Gepard- und Leopardenmuster – sowie Paisley-Varianten zogen sich durch die Kollektion.

Accessoires spielten sichtbar mit: Pillbox-Hüte im Stil der 1960er-Jahre, Krawatten, Tücher, Sonnenbrillen und lange Handschuhe ergänzten die Looks. Taschen wurden teils doppelt getragen. In den Silhouetten trafen markante Schultern und maskulines Tailoring auf feminine Details wie Broschen und Schluppen. Zum Abschluss zeigte Marc Cain die eleganteren Modelle der Linie Glam.

Stimmen aus den Front Rows

Auch abseits des Runways sorgte die Show für Gesprächsstoff. Kelly Rutherford, die bereits zuvor Gast bei Marc Cain war, sagte: "Ich war schon einmal bei einer Marc Cain Fashion Show und es war einfach unvergesslich – deshalb freue ich mich umso mehr, diesmal wieder dabei zu sein. Mein Look heute mit dem langen, edlen Kleid mit Blumenprint und dem cremefarbenen Mantel fühlt sich perfekt für den Anlass an."

Jerry Hall zeigte sich ebenfalls angetan: "Ich bin begeistert von diesem smaragdgrünen Satin-Anzug von Marc Cain. Das Material fühlt sich unglaublich luxuriös an, fällt elegant und die Farbe strahlt pure Raffinesse aus. Und Berlin ist fantastisch – die Stadt hat so viel Energie und Stil."

Dass Marc Cain internationale Gäste anzieht, zeigte sich schon im vergangenen Jahr – auch damals nahm Hollywood bei der Fashion Show in Berlin in der Front Row Platz.

Prominente Gäste

Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgte die Gästeliste. Jerry Hall und Elizabeth Jagger gehörten zu den prominentesten Besucherinnen des Abends, ebenso Kelly Rutherford. Darüber hinaus wurden Sylvie Meis, Bettina Zimmermann, Frauke und Nele Ludowig, Anja KlingDennenesch ZoudéGala González, Kim Feenstra, Anna-Maria Sieklucka, Monika Sozanska, Denise Schindler, Marie von den Benken, Marvy Rieder und Neda Peemueller im Publikum gesehen. 

Creative Director Marinela Oglan sagte zur Show: "Mit Echo of Now wollten wir den Moment fühlbar machen – die Energie von Musik, Bewegung und Mode in Einklang bringen und Designs schaffen, die emotional berühren und nachwirken."

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