10 Biersorten betroffen
Edeka wirft diese Biermarken aus dem Sortiment

| Redaktion 
| 12.11.2025

Deutschlands größter Lebensmitteleinzelhändler greift durch – zumindest schien es so: Laut einer ersten Meldung sollten über 80 Biersorten des Brauriesen AB InBev aus den Regalen verschwinden. Inzwischen hat Edeka klargestellt, dass diese Zahl nicht korrekt ist. Tatsächlich handelt es sich um zehn Marken, bei denen das Bestellvolumen reduziert wurde, nicht um eine vollständige Auslistung.

Korrektur und Hintergrund

Edeka teilt mit, dass die betroffenen Marken weiterhin in den Märkten verfügbar bleiben. "Wir haben noch genügend Ware auf Lager", so das Edeka-Presseteam.

Hintergrund ist ein Preiskonflikt zwischen der europäischen Einkaufsorganisation Everest, zu der auch Edeka gehört, und dem Getränkekonzern AB InBev. AB InBev fordere laut Edeka drastische Preiserhöhungen in Millionenhöhe, die nicht durch tatsächliche Produktionskostensteigerungen gerechtfertigt seien. "Im Sinne unserer Kundinnen und Kunden können wir diese überzogene Preisforderung daher so nicht akzeptieren", heißt es weiter.

Edeka betont, dass es sich nicht um eine Auslistung, sondern lediglich um eine Reduzierung des Bestellvolumens handelt. Ziel sei es, faire Preisbedingungen zu wahren. "Wir stehen weiterhin in Gesprächen mit dem Lieferanten und streben eine Einigung zu vertretbaren Preisen an", erklärt ein Sprecher.

Auswirkungen für Verbraucher:innen

Kurzfristig müssen Kundinnen und Kunden keine Veränderungen befürchten: Alle bekannten Marken wie Beck’s, Franziskaner, Corona, Spaten, San Miguel, Hasseröder und Löwenbräu sind weiterhin erhältlich. Die Situation verdeutlicht jedoch die zunehmende Spannung zwischen Handel und Industrie über Preisgestaltung und Lieferbedingungen.

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