Star Wars Executor Super Star Destroyer
Längster Lego-Bausatz aller Zeiten enthüllt

| Redaktion 
| 26.08.2026

Es läuft bei Lego: Am Dienstag hat der dänische Klemmbaustein-Gigant einen zweistelligen Umsatzwachstum im ersten Halbjahr verkünden dürfen, ehe auch am Mittwoch neue Rekordwerte vermeldet wurden – immerhin handelt es sich beim neuesten "Star Wars"-Set um den bisher längsten Bausatz der Unternehmensgeschichte. Schon dessen Preis unterstreicht, dass Lego längst kein Kinderkram mehr ist.

Zunächst waren Sternzerstörer im "Star Wars"-Universum das Maß aller Dinge: Über einen Kilometer lange, keilförmige Kriegsschiffe, die schon bei ihrem Debüt in "Eine neue Hoffnung" wie gewaltige, fliegende Festungen wirken und auf den ersten Blick vermitteln, dass mit Darth Vader und seinen Schergen nicht zu spaßen ist.

Dann hat der Executor Super Star Destroyer seinen Auftritt in "Das Imperium schlägt zurück" und stellt eine ganze Flotte der vermeintlichen Prunkstücke wortwörtlich in den Schatten – eine schockierende Verschiebung der bis dahin bekannten Größenverhältnisse. Darth Vaders tatsächliches Flaggschiff ist gemäß Lore über 19 Kilometer lang und in den Filmen in den Schlachten über Hoth und Endor präsent.

Aller guten Dinge sind drei

Ehrensache, dass Lego das ikonische Schiff in der Vergangenheit längst als Klemmbausteinvariante interpretiert hat. Nach einer längst vergriffenen Version von 2011 und einem deutlich kleineren Ausstellungsmodell von 2023 folgt kommenden Oktober eine Ausgabe, die dem einschüchternden Format der Vorlage wirklich gerecht wird.

So haben die Dänen am Mittwoch einen brandneuen Star Wars Executor Super Star Destroyer (hier im Shop) vorgestellt, bei dem es sich um den bislang längsten Bausatz der eigenen Unternehmensgeschichte handelt.

Wer alle 6130 Teile zusammengesetzt hat, ist im Besitz eines detaillierten Lego-Modells, das stolze 136 Zentimeter lang, 20 Zentimeter hoch und einen halben Meter breit ist. Auf die Waage bringt es knapp über fünf Kilo.

Im Set enthalten sind außerdem Figuren von Darth Vader sowie Boba Fett, Dengar, Bossk, IG-88, 4-LOM und Zuckuss – also die Kopfgeldjäger, die der Sith-Lord in "Das Imperium schlägt zurück" auf den Millennium Falcon ansetzt.

Mit dem Star Wars Executor Super Star Destroyer unterstreicht Lego seinen derzeitigen Hang zum Großformat: Im November erscheint zudem Barcelonas Sagrada-Família-Kathedrale, die als bislang größter (...aber nicht längster) Bausatz der Marke beworben wird und mit 12.060 Teilen auch in diesem Bereich neue Maßstäbe setzt. Genau wie das Mittwoch vorgestellte Modell aus "Star Wars" schlägt sie mit 749,99 Euro zu Buche.

Allein der Preis der kommenden XXL-Bausätze dürfte unmissverständlich unterstreichen, dass Kinder längst nicht mehr die lukrativste Zielgruppe für Lego darstellen.

Im Juni hat Lego in diesem Zusammenhang Joko Winterscheidt als neuen Markenbotschafter für den deutschsprachigen Raum vorgestellt, der vor allem auf die entspannende Wirkung und den Gegensatz zu einem stressigen Alltag eingeht.

Geschäftszahlen: Lego-Umsatz wächst zweistellig

Die derzeitige Ausrichtung scheint sich bezahlt zu machen: Erst am Dienstag hat Lego seine Geschäftszahlen für das erste Halbjahr veröffentlicht und durfte dabei verkünden, dass das Unternehmen "weiterhin deutlich stärker als der globale Spielzeugmarkt" wächst und weitere Marktanteile hinzugewonnen hat.

In Zahlen stieg der Umsatz um 21 Prozent auf einen "Rekordwert" von 41,9 Milliarden dänischen Kronen, was ungefähr 5,61 Milliarden Euro entspricht. Das Betriebsergebnis kletterte derweil um 22 Prozent auf 10,9 Milliarden dänische Kronen; das sind rund 1,46 Milliarden Euro.

Niels B. Christiansen, Vorstandsvorsitzender von Lego, kommentiert: "Wir freuen uns sehr über unseren starken Start ins Jahr 2026 und die Begeisterung, die wir für die Marke Lego beobachten. Unser Produktportfolio bietet für jeden etwas, und kulturell relevante Markenerlebnisse treiben die Nachfrage weltweit weiter an. Unser Erfolg auf dem Markt bedeutet, dass wir sowohl kurz- als auch langfristig ein hohes Investitionsniveau in Wachstum und Nachhaltigkeit aufrechterhalten können."

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