Neuer Sponsor aus dem KI-Sektor
Fortuna Düsseldorf: Digitaler Rückenwind durch Polarise

| Redaktion 
| 28.07.2026

Erst zu Jahresbeginn ist Polarise – bietet KI-Rechenleistung über eine eigene Cloud-Plattform – von Paderborn nach Düsseldorf gezogen. Und in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt hat sich das junge Unternehmen offenbar gut eingelebt: Ab sofort läuft ein auf mehrere Jahre angelegter Sponsoring-Deal mit Fortuna Düsseldorf, der neben bloßer Markenpräsenz auch auf ein geschärftes Bewusstsein für die Bedeutung von KI-Souveränität setzt.

Als gemeinsames Leitmotiv soll Polarise und dem traditionsreichen Fußballverein dabei "Zugang für alle" dienen; angelehnt an das bereits etablierte "Fortuna für alle"-Programm. Dieses unterstreicht die weitreichende Teilhabe am Kulturgut Fußball, die sich über Einkommen, Herkunft oder gesellschaftliche Stellung hinwegsetzt – ein Gedanke, den Polarise mit Leichtigkeit

"Fortunas Leitmotiv 'Zugang für alle' heißt auf uns übertragen: KI so zu gestalten, dass sie souverän, sicher und wirklich bedenkenlos nutzbar wird - für alle Organisationen, die echte europäische Kontrolle und technologische Unabhängigkeit wollen", erklärt Michel Boutouil, CEO von Polarise.

Er führt aus: "Fortuna zeigt aktuell wunderbar, was Zugang für alle im Fußball bedeuten kann. Wir wollen mit Polarise zeigen, was Zugang für alle in der KI-Welt heißt: Souverän, leistungsfähig und für eine selbstbestimmte Zukunft gemacht."

Fortuna weiß klares Düsseldorf-Bekenntnis zu schätzen

Nachdem sich Polarise zunächst im westfälischen Paderborn niederließ, zog das Unternehmen um den Jahresbeginn in die Landeshauptstadt von NRW. Für Boutouil ein vertrauter Standort mit Bedeutung, wie er betont: "Ich bin in der Region um Düsseldorf geboren und aufgewachsen und entsprechend stolz und dankbar, eine solche Partnerschaft mitgestalten zu dürfen."

Besagte Partnerschaft gilt ab sofort und ist zunächst bis 2029 angesetzt. Fußballfans sollen durch "TV-relevante LED-Bandenwerbung bei den Heimspielen der Lizenzmannschaft" auf Polarise aufmerksam gemacht werden; zudem wird das Logo des Unternehmens die "Trainingsbekleidung aller Nachwuchsmannschaften des Nachwuchsleistungszentrums von der U9 bis zur U23 zieren". Auch dem B2B-Netzwerk der Rot-Weißen schließt sich Polarise an.

"Wir freuen uns sehr, Polarise als neuen Partner der Fortuna begrüßen zu dürfen“, kommentiert Alexander Jobst, Vorstandsvorsitzender von Fortuna Düsseldorf. "Polarise steht für Innovation, unternehmerischen Mut und eine klare Zukunftsvision."

"Besonders freut uns das klare Bekenntnis des Unternehmens zu Düsseldorf und der Wunsch, Fortuna auf dem Weg zurück nachhaltig zu unterstützen. Gemeinsam möchten wir neue Impulse setzen und Zukunftsthemen sichtbar machen", ergänzt er.

Polarise kämpft für digitale Souveränität

Ähnlich wie Arken Labs befasst sich Polarise proaktiv mit dem Umstand, dass viele KI-Anwendungen heutzutage von einigen wenigen Technologiekonzernen geprägt werden. Der europäische Ansatz baut deshalb auf eine eigene KI-Infrastruktur und bietet den gesamten Prozess aus einer Hand – von Rechenzentren in Deutschland und Europa über das Training von Modellen bis hin zum Betrieb von KI-Anwendungen auf Basis von Open-Source-Technologien.

Ziel von Polarise ist es, Unternehmen und Organisationen einen sicheren, wirtschaftlichen und regulierungskonformen Zugang zu Künstlicher Intelligenz zu ermöglichen, ohne sich gleichzeitig in zu große Abhängigkeit gegenüber externen Plattformen begeben zu müssen.

Die Frage nach digitaler Souveränität gewinnt insbesondere in Europa an Bedeutung: Viele Unternehmen suchen nach Lösungen, mit denen sie KI nutzen können, ohne Kontrolle über sensible Daten oder strategische Prozesse abzugeben. Polarise vertraut in diesem Zusammenhang auf regionale Infrastruktur und feste Standorte – ein Ansatz, der offenbar auch bei Fortuna Düsseldorf überzeugt.

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