Konzernführung
BMW Deutschland hat neuen Chef – Tim Beltermann folgt auf Christian Ach

| Redaktion 
| 07.04.2026

Die BMW Group stellt ihre Vertriebsorganisation im Heimatmarkt neu auf. Seit Anfang April führt Tim Beltermann das Deutschlandgeschäft und übernimmt damit eine zentrale operative Verantwortung innerhalb des Konzerns. Sein Vorgänger Christian Ach wechselt zeitgleich in eine internationale Schlüsselrolle nach China. Die Personalentscheidung ist Teil einer umfassenderen Neuaufstellung im globalen Vertrieb.

Zum 1. April 2026 hat Tim Beltermann die Leitung des Deutschlandgeschäfts übernommen. Er folgt auf Christian Ach, der künftig als Präsident und CEO die BMW Group Region China verantwortet. Die Neubesetzung ist Teil mehrerer internationaler Veränderungen im Vertriebsressort. 

Kontinuität aus dem eigenen Haus

Tim Beltermann ist seit mehr als 20 Jahren im Unternehmen tätig und verfügt über Erfahrung in unterschiedlichen Bereichen des Konzerns. Zu seinen Stationen zählen unter anderem die Niederlassungsorganisation, die BMW Bank sowie der Mobilitätsdienstleister Alphabet.

Seit 2022 verantwortete er den BMW Vertrieb an Endkunden in Deutschland. Zusätzlich war er für zentrale Funktionen in der Vertriebssteuerung sowie für die Entwicklung des Handelsnetzes zuständig. Mit seiner neuen Funktion bündelt BMW operative Vertriebsverantwortung und zentrale Steuerungsaufgaben.

Wechsel in einen internationalen Schlüsselmarkt

Christian Ach übernimmt zeitgleich die Leitung der Region China als Präsident und CEO. In dieser Funktion verantwortet er die Koordination und Steuerung der Marktaktivitäten vor Ort.

Christian Ach übernimmt als Präsident und CEO die BMW Group Region China und verantwortet künftig die Marktsteuerung in einem der wichtigsten Absatzmärkte des Konzerns. © BMW Group

Ach ist seit 1998 im Unternehmen und hatte mehrere Führungspositionen inne. Dazu zählen die Leitung des MINI-Geschäfts in Deutschland, die Vertriebsleitung BMW Deutschland sowie die Verantwortung für die Region Nordeuropa. Seit März 2024 führte er das Deutschlandgeschäft.

BMW-Vertriebsvorstand Jochen Goller erklärt: "Unter der Leitung von Christian Ach hat sich der deutsche Markt sehr erfolgreich entwickelt. Neben einem profitablen Absatzwachstum und dem klaren Ausbau der Segmentführerschaft verzeichnete der deutsche Markt ein enormes Wachstum beim Absatz elektrifizierter Fahrzeuge. Mittlerweile ist jeder fünfte verkaufte BMW im deutschen Markt vollelektrisch."

Weitere Veränderungen im Vertriebsressort

Parallel zu den Wechseln in Deutschland und China hat BMW weitere Führungspositionen international neu besetzt. Maru Escobedo übernimmt die Leitung der Region Lateinamerika. Zuvor war sie Präsidentin und CEO der BMW Group Brasilien und leitete davor den Markt Mexiko.

Sean Green, bislang Präsident und CEO der Region China, wird innerhalb des Unternehmens eine neue Funktion übernehmen.

BMW begründet die personellen Veränderungen mit der Weiterentwicklung seiner globalen Vertriebsorganisation. Vertriebsvorstand Goller betont: "Mit der Neubesetzung der Positionen entwickeln wir unsere weltweiten Vertriebsregionen konsequent weiter und leisten damit einen maßgeblichen Beitrag zum nachhaltigen Erfolg der BMW Group."

Die personellen Anpassungen erfolgen in einem herausfordernden Umfeld: Der Konzern musste zuletzt einen deutlichen Gewinneinbruch verkraften.

Mit der neuen Führungsstruktur setzt BMW auf erfahrene interne Kräfte und besetzt zentrale Positionen aus den eigenen Reihen. Die personellen Veränderungen unterstreichen die internationale Ausrichtung der Vertriebsorganisation.

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