Gastro-Coup
Wow! Warum wir das Chefs Warehouse Hamburg lieben

| Redaktion 
| 07.04.2026

Ein Hauch Kapstadt mitten in Hamburg – und ein Restaurant, das schon jetzt als heißester Kandidat für die Neueröffnung des Jahres gehandelt wird: Mit dem Chefs Warehouse Canteen & Bar ist Hamburg um eine Adresse reicher, die kulinarisch wie architektonisch neue Maßstäbe setzt.

Schon beim Eintreten stellt sich ein Moment ein, in dem ein Raum sofort alles dominiert: Extrem hohe Decken, historische gusseiserne Säulen, gewölbte Deckenelemente und in der Mitte eine offene Küche, die wie eine Bühne inszeniert ist. Die denkmalgeschützte Maschinenzentralstation in der Speicherstadt liefert dafür die perfekte Kulisse – rau, monumental, ikonisch.

Am Herd steht mit Eric Kröber ein Küchenchef, der in Hamburg kein Unbekannter ist. Stationen im Landhaus Stricker auf Sylt, im East Hotel und im Clouds haben ihn geprägt. Jetzt bringt er diese Erfahrung an einen der spektakulärsten neuen Genussorte der Stadt.

Der Raum selbst spielt bewusst mit Inszenierung: Ein imposanter Community Table mit massiver Holzplatte, kleinere Genussinseln, deckenhohe Bäume in riesigen Pflanztrögen und darüber eine Galerie mit Barbereich. Das Ergebnis wirkt fast surreal – irgendwo zwischen Industrie-Denkmal und Design-Statement.

Konzept aus Kapstadt importiert

Das Konzept stammt ursprünglich aus Kapstadt, wo Liam und Janet Tomlin 2014 den ersten Standort eröffneten. In Südafrika längst Kult, feiert die Marke nun ihren Deutschland-Einstand in Hamburg. Möglich gemacht hat das die enge Verbindung von Gastronom Christoph Strenger zu Liam Tomlin. Die Hamburger Dependance verbindet das südafrikanische Original mit norddeutscher Produktqualität und urbanem Fine-Dining-Flair.

Kulinarisch setzt das Haus auf ein modernes Sharing-Konzept. Statt klassischer Menü-Strenge dominieren mittelgroße Teller, die zum Teilen gedacht sind – international, aromatisch und überraschend.

Norddeutsche Karotten treffen auf arabisch-afrikanisches Dukkah, Rotkohl wird mit Sojasauce und Zitrusnoten in neue Sphären gehoben, dazu kommen irische Austern mit vietnamesischem Ingwerdressing, Kalbbäckchen aus der Region, Prignitzer Geflügel, Pulpo oder roher Gamefish im Kokos-Tamarinden-Dressing.

Gastgeberin Lina Koch, ausgebildete Sommelière mit jahrzehntelanger Erfahrung, bringt die Idee hinter dem Konzept auf den Punkt: Die Leichtigkeit eines Südafrika-Urlaubs in den Norden zu holen.

Genau das ist hier spürbar – auf dem Teller, im Glas und vor allem in dieser außergewöhnlichen Atmosphäre.

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