Wie versprochen haben die Verantwortlichen hinter den Academy Awards am Donnerstag enthüllt, wer genau sich Mitte März berechtigte Hoffnung auf einen Oscar machen darf. Mit besten Aussichten geht der Vampirfilm "Sinners" ins Rennen, der häufiger nominiert wurde als jeder Streifen zuvor. Deutschlands Shortlist-Beitrag hat es nicht in die engste Auswahl geschafft.
Im letzten November hat die Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS) den Governor’s Ball in Los Angeles ausgerichtet, der seit über anderthalb Jahrzehnten die Oscar-Saison einläutet und Ehren-Goldjungen an verdiente Filmgrößen vergibt – vor etwa zwei Monaten unter anderem an Tom Cruise.
Die eigentlichen Academy Awards wiederum gehen am Sonntagabend, 15. März im Dolby Theatre der Westküstenmetropole über die Bühne, sodass sich interessierte Cineasten hierzulande einmal mehr die Nacht um die Ohren schlagen müssen. Moderiert wird die weltweit live übertragende Veranstaltung erneut von Late-Night-Veteran Conan O’Brien.
"Sentimental Value" vielfach nominiert
Fieberhaftes Daumendrücken für einen Film aus Deutschland wird dabei leider nicht gegen die Müdigkeit helfen: "In die Sonne schauen" von Regisseurin Mascha Schilinski schaffte es zwar auf die Shortlist, gehört letztlich jedoch nicht zu den fünf Nominierten in der Kategorie Bester Internationaler Film.
Stattdessen haben es zwei europäische Streifen in die engste Auswahl geschafft, die dem generationsumspannenden Drama bereits bei den European Film Awards den Rang ablaufen konnten: Für Spanien geht "Sirāt" ins Rennen, während "Sentimental Value" mit denkbar guten Aussichten für Norwegen antritt.
Neben dem umfangreichen Preisgewinn kürzlich in Berlin spricht für "Sentimental Value", dass er darüber hinaus in der Königskategorie Bester Film nominiert ist; zudem wurde das Drehbuch von Eskil Vogt und Joachim Trier genauso berücksichtigt wie die Regie des letzteren und die Darsteller Stellan Skarsgård, Renate Reinsve, Elle Fanning und Inga Ibsdotter Lilleaas.
"Sinners" versenkt Rekord
Mit "All About Eve", "Titanic" und "La La Land" gelang es bislang drei Filmen, gleich 14 Nominierungen für die anstehenden Academy Awards einzustreichen. Nun gibt es einen neuen Rekordhalter: Mit Nennungen in sage und schreibe 16 Kategorien hat "Sinners" beste Chancen auf einen aussichtsreichen Märzabend in Los Angeles.
"Sinners" ist ein historisch inspirierter Horror-Film von Ryan Coogler, der als Regisseur von "Black Panther" einen Milliardenerfolg feiern durfte. Sein aktueller, genreübergreifender Streifen folgt zwei dunkelhäutigen Zwillingsbrüdern, die eine Barrelhouse-Bar eröffnen wollen – was im Mississippi der 1930er-Jahre selbst ohne die vampirische Bedrohung, der sie bald gegenüberstehen, mit Konfliktpotenzial einherging.
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