Ralf Ludwig ist neuer MDR-Intendant

| Redaktion 
| 01.11.2023

Der Mitteldeutsche Rundfunk hat einen neuen Intendanten: Ab November tritt Ralf Ludwig die Nachfolge von Karola Wille an der Spitze der Landesrundfunkanstalt an.

Mit dem Ende ihrer zweiten Amtszeit verließ Karola Wille zum 31. Oktober den Posten, den sie insgesamt zwölf Jahre lang bekleidet hat. Ihr Nachfolger ist mit dem Alltag eines Intendanten bereits wohlvertraut, immerhin fungierte Ralf Ludwig bislang nicht nur als Verwaltungsdirektor des MDR, sondern seit 2020 auch als Willes Vertretung.

Der neue Intendant bescheinigt seiner Vorgängerin, „den MDR seit 2011 als Intendantin neu aufgestellt und ins digitale Zeitalter geführt“ zu haben. Er dankt ihr für ihre „Leidenschaft, visionären Entscheidungen und Beharrlichkeit“, durch die die Anstalt zum „modernen crossmedialen Medienhaus für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen“ werden konnte.

Übergang ohne Kurswechsel

Grobe Richtungswechsel sind unter der Führung von Ralf Ludwig indes nicht zu erwarten, wie er selbst bestätigt: „Wir sind für die Menschen da und werden deshalb unseren eingeschlagenen Kurs fortsetzen, mit unseren Angeboten in der digitalen und in der linearen Welt auch in Zukunft ein ‚MDR für alle‘ zu sein.“

Ludwig betont außerdem die Bedeutung eines „starken und unabhängigen öffentlich-rechtlichen Rundfunk[s] für eine freie Meinungsbildung“. Der 55-jährige will sich in diesem Sinne „dafür einsetzen, dass der MDR als modernes und gemeinwohlorientiertes Medienhaus ein stabiler Vertrauensanker für die Menschen in Mitteldeutschland und darüber hinaus bleibt“, wobei ihm bewusst sei, dass man sich „dieses Vertrauen täglich neu erarbeiten“ muss.

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