La Tavolata in Monza
Barilla lädt Formel-1-Teams zum Dinner auf dem Grid

| Redaktion 
| 06.09.2026

Barilla hat das Startgrid von Monza kurz vor dem Formel-1-Grand-Prix von Italien in eine lange Tafel verwandelt. Mehr als 200 Menschen aus dem Umfeld der Rennserie kamen zum gemeinsamen Dinner zusammen. Mit dabei waren Fahrer, Teamchefs, Ingenieur:innen und Mechaniker. Das Menü für die fast 100 Meter lange Tafel entwickelte Drei-Sterne-Koch Massimo Bottura.

Am Donnerstagabend vor dem Grand Prix von Italien ging es auf dem Formel-1-Kurs in Monza ausnahmsweise nicht um Rundenzeiten. Barilla und die Formula 1 luden erstmals gemeinsam zur "La Tavolata". Dafür wurde auf dem Grid eine fast 100 Meter lange Tafel aufgebaut und für mehr als 200 Gäste eingedeckt.

Eine fast 100 Meter lange Tafel erstreckte sich bei der "La Tavolata" über das Startgrid des Formel-1-Kurses in Monza. © Barilla

Die Gästeliste beschränkte sich dabei nicht auf bekannte Namen aus dem Cockpit. Neben Fahrern und Teamchefs nahmen Mechaniker, Ingenieur:innen, Strateg:innen, Personal Trainer, Reifentechniker sowie Safety-Car- und Medical-Car-Piloten Platz. Damit rückte das Dinner bewusst jene Menschen in den Mittelpunkt, deren Arbeit während eines Rennwochenendes meist weniger sichtbar ist.

Massimo Bottura übernimmt das Menü

Für die kulinarische Leitung des Abends war Massimo Bottura verantwortlich. Der mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnete Koch entwickelte gemeinsam mit DO&CO, dem offiziellen Supplier des F1 Paddock Club, ein Menü rund um Barilla-Pasta.

Bottura stellte dabei vor allem die Parallelen zwischen Spitzengastronomie und Motorsport heraus. "Großartige Leistungen sind niemals das Ergebnis einer Einzelperson", erklärte der Italiener. Ob auf dem Podium in Monza oder in einem mit Michelin-Sternen ausgezeichneten Restaurant: Erfolg sei immer eine Teamleistung.

Auch Yuki Tsunoda nahm an dem Dinner teil. Der Fahrer saß unter anderem gemeinsam mit seinem Renningenieur Alexandre Iliopoulos und weiteren Teammitgliedern an der Tafel. Tsunoda verwies auf die Bedeutung der Zusammenarbeit hinter den Kulissen: "In der Formula 1 fährt man nie allein." Während eines Rennwochenendes gebe es nur selten Gelegenheit, abseits des unmittelbaren Wettbewerbs Zeit miteinander zu verbringen.

Teamarbeit als Verbindung zur Formel 1

Mit der Veranstaltung setzte Barilla nicht auf ein klassisches Sponsoring-Setting, sondern auf ein gemeinsames Essen als Bühne für die Zusammenarbeit innerhalb der Formel 1. Das Thema zog sich entsprechend durch die Aussagen der Beteiligten.

Der frühere Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg erinnerte daran, dass wichtige Beziehungen in seiner aktiven Zeit häufig abseits der Kameras entstanden seien – mit Ingenieur:innen, Mechaniker:innen und Strateg:innen. "Rennsport ist letztlich ein Teamsport, der auf menschlicher Verbundenheit basiert", so Rosberg.

Auch Paolo Barilla brachte eine persönliche Motorsportperspektive ein. Der stellvertretende Vorsitzende der Barilla Group fuhr selbst in der Formel 1. Zwar hätten sich Autos und Technologien seither grundlegend verändert, an der Bedeutung des Teams habe sich jedoch nichts geändert. Jede Runde, jede Entscheidung und jedes Ergebnis hänge auch von den Menschen im Umfeld eines Fahrers ab.

Paolo Barilla, Massimo Bottura und Stefano Domenicali bei der "La Tavolata" auf dem Formel-1-Kurs in Monza. © Barilla

Für Barilla verbindet die "La Tavolata" damit zwei Themen, die zum Unternehmen und zum Veranstaltungsort passen: italienische Esskultur und Motorsport. Statt ausschließlich Fahrer und prominente Gäste zu inszenieren, stellte der Abend die Vielzahl an Funktionen hinter einem Formel-1-Team in den Vordergrund. Die Premiere in Monza wurde von Barilla und der Formula 1 gemeinsam organisiert.

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