Pooth, Scholl, Terenzi und Burkandt
"Born Famous": Prominenter Nachwuchs feiert Premiere in Hamburg

| Redaktion 
| 09.07.2026

Mit berühmten Eltern aufzuwachsen, öffnet zweifelsohne Türen, bringt andererseits aber auch Erwartungen, Vorurteile und ständige Vergleiche mit sich. Diesem Spannungsfeld widmet sich das neue ProSieben-Format "Born Famous – Fluch oder Segen? ", das am Mittwochabend mit einem Preview-Event in Hamburg auf das kommende Woche anstehende TV-Debüt einstimmte.

Anfang Juni haben wir auf "Born Famous – Fluch oder Segen?" hingewiesen – ein neues Format unter dem Senderdach von ProSieben, das vier Nachfahren von insbesondere hierzulande bekannten Menschen bei ihrem Weg ins eigene Erwachsenenleben über die Schulter schaut.

"Ich möchte etwas Eigenes aufbauen und später sagen können: Das habe ich mir selbst erarbeitet", gibt Diego Pooth, einer von vier Teilnehmenden, zu Protokoll. "Wenn mein Nachname irgendwann nur noch die zweitinteressanteste Sache an mir ist, habe ich einiges richtig gemacht."

Neben dem Sohn von Verona und Franjo Pooth sind auch Gloria-Sophie Burkandt (Tochter von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder), Josefine Scholl (Tochter von Fußball-Legende Mehmet Scholl) und Summer Terenzi, die Tochter von Sarah Connor und Marc Terenzi, involviert.

Format startet Mitte Juli

"Das Format nimmt genau das Klischee auseinander, das entsteht, wenn man Tochter oder Sohn von einer bekannten Persönlichkeit ist. Es gibt Einblicke, die man sonst nicht bekommt – und zeigt, dass wir am Ende alle Menschen sind", sagt Josefine Scholl.

Die durch den offenen Umgang mit der Knochenkrankheit McCune-Albright-Syndrom bereits medial in Erscheinung getretene 18-jährige will "positive Energie weitergeben, aber auch ehrlich sein: Rückschläge, Krankheiten, Narben und vermeintlich schlechte Erfahrungen teilen – das alles gehört dazu. Wenn jemand aus meiner Geschichte Kraft schöpfen kann und lernt, solche Dinge als Teil von sich anzunehmen und zu schätzen, dann ist das für mich das Schönste überhaupt."

Josefine Scholl am Mittwoch in Hamburg (Bild: Brauer Photos / H. Ross)
Josefine Scholl am Mittwoch in Hamburg (Bild: Brauer Photos / H. Ross)

In "Born Famous – Fluch oder Segen?" folgen Fernsehkameras den vier Promisprössen über mehrere Monate, um weit mehr als einen kleinen, säuberlich kuratierten Ausschnitt aus ihrem Alltag vorstellen zu können. Das Ergebnis feiert am Donnerstag, 16. Juli um 20:15 Uhr auf ProSieben und Joyn seine Premiere.

Vorfreude in Hamburg

Summer Terenzi wiederum war in jüngerer Vergangenheit durch den schwierigen Draht zu ihrem Vater Bestandteil medialer Berichterstattung. Mit Bezug auf ihren anderen Elternteil berichtet sie: „Viele Menschen haben durch meine Mom bereits eine feste Meinung von mir oder gehen automatisch davon aus, dass ich nur wegen ihr Musik mache und mir vieles zufliegt. Dadurch sind manche gar nicht erst daran interessiert, wirklich kennenzulernen, wer ich als Künstlerin bin und wofür ich selbst stehe.“  

Bei "Born Famous – Fluch oder Segen?" bekommen geneigte Zuschauer demnach "die Möglichkeit, viele neue Seiten von mir zu entdecken und Dinge über mich zu erfahren, die ich bisher nie öffentlich geteilt habe. Vor allem gibt mir die Show die Chance, offen über Themen zu sprechen, über die ich mich früher noch nicht zu sprechen getraut habe.“

Gloria-Sophie Burkandt am Mittwoch in Hamburg (Bild: Brauer Photos / H. Ross)
Gloria-Sophie Burkandt am Mittwoch in Hamburg (Bild: Brauer Photos / H. Ross)

Acht Tage vor der Erstausstrahlung hat sich der komplette Cast der neuen Show am Mittwoch zum feierlichen Preview-Event in der Astor Film Lounge in Hamburg eingefunden. Neben den vier Hauptpersonen ließen sich dabei unter anderem auch Jo Wünsche, Mahmoud Alfitory, Belle La Donna, Tobias Haas, Louis Flügel oder Janika Jäcke und Kai Schwarz in der Hansestadt blicken.

Gloria-Sophie Burkandt kommentiert: "Ob mein Vater bekannt ist oder nicht: In den wirklich entscheidenden Momenten des Lebens sind wir alle gleich. Wir alle fragen uns, wer wir sind. Wir alle haben Angst, den falschen Weg zu gehen. Wir alle wollen etwas aufbauen, das uns trägt – eine Karriere, ein Leben, eine Version von uns selbst, mit der wir morgens aufwachen können und sagen: Ja, das bin ich."

"Ich hoffe, dass Menschen, die 'Born Famous' sehen, sich darin wiederfinden", führt die Ministertochter aus. "Nicht in meiner Geschichte speziell – sondern in der Universalität dahinter. Im Gefühl, jung zu sein, etwas zu wollen und noch nicht ganz zu wissen, wie. Das verbindet uns mehr, als uns irgendetwas trennen könnte. "

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