So starten Analysten wie Constantin Eckner mit ihrem Fußballwissen eine Medienkarriere

Heutzutage holen sich Fans ihre Infos schon lange nicht mehr nur von der Sportschau. Gerade im Internet gibt es eine riesige Menge an Kommentatoren, Meinungsgebern und interessierten Beobachtern zu fast jeder Sportart, die man sich nur vorstellen kann. Doch wie kommen diese selbsternannten Experten eigentlich zu ihrem Einfluss und zu ihrer Karriere?

Der Journalist Constantin Eckner ist dabei ein besonders gutes Beispiel, das dabei hilft, den neuen Fußballkommentar zu verstehen.

Wissen ist Macht

Ganz vorne mit dabei sind dabei natürlich immer die Kandidaten, die ein fundiertes Fachwissen nicht nur zum Sport selbst, sondern zu den Dynamiken zwischen den Vereinen, Spielern und Ligen mitbringen. Dabei handelt es sich in den meisten Fällen tatsächlich um Fans, die das Kommentieren mehr aus Spaß begonnen haben und über die Zeit ein großes Publikum ansammeln konnten. Das nutzen viele Fans und Follower, um Bundesliga Wetttipps zur Anwendung zu bringen, aber auch oftmals einfach nur, um das eigene Wissen zu vertiefen und ein besseres Verständnis für den Lieblingssport zu erlangen.

Wer ist Constantin Eckner?

Constantin Eckner ist in Berlin ansässig und gilt als einer der prominentesten Fußball-Journalisten in der Bundesrepublik. Er ist besonders bekannt für seine datengestützte Sichtweise, die er geschickt mit dem klassischen Beobachten und ansprechendem Meinungsjournalismus kombiniert. Eckner arbeitet für mehrere internationale Medien, wie zum Beispiel ESPN oder den Guardian. Dabei schreibt der Journalist, der im Hauptberuf eigentlich Historiker ist, zu allen möglichen Themen. Er konnte sich seine Reputation in erster Linie durch eine starke Online-Präsenz erarbeiten. Dabei beweist er immer wieder aufs Neue, dass er nicht nur im Bereich der Daten, sondern auch stilistisch nahe am Puls der Zeit ist. Eckner schafft es, ein breites Publikum über viele Schichten hinweg anzusprechen.

Die Schritte zum Erfolg

Wenn man sich den modernen Journalismus einmal ansieht, fällt schnell auf, dass die klassischen Methoden nur noch begrenzt funktionieren. Heutzutage muss auf jeden Fall eine gehörige Portion Unterhaltung mit dabei sein. Das bedeutet nicht, dass eine gründliche Recherche oder eine datengestützte Analyse heute nicht mehr wichtig sind. Aber für den Fan müssen all diese trockenen Informationen einfach ein bisschen zugänglicher gemacht werden. Man muss beim Lesen genau verstehen, was die verschiedenen Werte bedeuten und wie sie auf das Spiel Einfluss nehmen. Und dazu kommt eine ganze Menge Geduld. Besonders, wenn man keine klassischen Medien im Rücken hat, braucht man einen langen Atem, bis man ein Publikum für sich begeistert hat.

Was macht Fußballwissen für den Fan attraktiv?

Ein Journalist, der den Fans aus der Seele spricht, pflegt dabei einen recht einfachen, auch teilweise emotional eingefärbten Stil, der den Leser an der eigenen Haustür abholt. Und er lässt dabei noch eine ganze Menge an Daten einfließen, die das Geschriebene von einer reinen Meinung zu einem echten Kommentar erheben. Genau hier ist Constantin Eckner zu Hause, denn er schafft es, gerade die drögen Daten so zu präsentieren, dass sie auch einem Dauerkartenbesitzer aus der Südkurve nicht Spanisch vorkommen. Das erklärt seinen Erfolg und sein breites Publikum.

Der Unterschied zwischen Daten und Emotionen

Dabei ist eine klare Trennung zwischen den eigenen Meinungen und Ansichten und den harten Fakten ein absolutes Muss. Denn gerade die Fans merken schnell, wenn es sich um eine rein subjektive Sichtweise handelt. Journalisten wie Eckner haben den klassischen Medien meist voraus, dass sie in einer zugänglicheren Sprache schreiben können. So versteht der Leser schnell, was mit den verschiedenen Daten und Statistiken gemeint ist, die oftmals im Schnellfeuer über den Bildschirm flimmern. Dabei sind es eben die Analysten, die die gezeigten Zahlen auf die essenziellen Details herunterbrechen, ohne dabei das Große Ganze aus den Augen zu verlieren.

Ausblick auf die Medienlandschaft von Morgen

Sieht man sich diese neue Garde an Journalisten an, erkennt man bereits jetzt: die Medienlandschaft der Zukunft wird weniger von bestehenden Marken geprägt werden, sondern zunehmend von individuellen Persönlichkeiten. Das birgt die Gefahr, dass man sich einer einseitigen Berichterstattung aussetzt. Auf der anderen Seite bekommt man zunehmend die Meinungen zu hören, die es in eine traditionelle Tageszeitung nicht hineingeschafft hätten. Die Journalisten der Zukunft sind also gleichzeitig Unterhalter und Medienpersönlichkeiten, die aber in ihrem jeweiligen Feld eine starke Expertise mitbringen. Wichtig ist es aber natürlich immer, dass man mehr als nur einer einzigen Stimme sein Gehör schenkt.

 

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