TV der Zukunft
RTL und ntv starten "Deutschland am Morgen" am 4. Mai

| Redaktion 
| 15.04.2026

RTL und ntv bringen ihr gemeinsames Nachrichtenmagazin früher als zuletzt angekündigt auf Sendung. "Deutschland am Morgen" startet bereits am 4. Mai und läuft werktags von 6 bis 9 Uhr. Das neue Format kommt aus dem neuen ntv-Studio und ersetzt bei RTL die bisherige "Punkt"-Strecke am Morgen. Für beide Sender ist der Start ein zentraler Baustein des laufenden News-Umbaus.

Direkt nach den angekündigten Veränderungen im Rahmen von "Shift 2026" konkretisiert RTL Deutschland damit den nächsten Schritt im Umbau seiner Nachrichtenangebote. Wie DWDL.de exklusiv berichtet, geht "Deutschland am Morgen" bereits am 4. Mai on air und damit früher als zunächst erwartet. Die neue Sendung entsteht im neuen Studio von ntv und soll TV, digitale Angebote und Social Media enger verzahnen.

Neue Moderationsduos für die Morgenschiene

Für die neue Strecke setzen RTL und ntv auf feste Duos aus bekannten Gesichtern beider Marken. Künftig führen Sabrina Ilski und Jörg Boecker sowie Sibylle Scharr und Jan Malte Andresen durch das Programm zwischen 6 und 9 Uhr. Zum erweiterten Team gehören außerdem Sarah Oswald und Daniel Fischer.

Damit verändern die Sender nicht nur die Optik des Morgenangebots, sondern auch die personelle Aufstellung. Mehrere bisherige Gesichter der "Punkt"-Sendungen gehören nicht mehr zur neuen Morgenschiene. Für Zuschauer:innen bedeutet das einen klaren Neustart in Struktur, Präsentation und Anmutung.

RTL und ntv setzen auf feste Rubriken

Geplant ist ein klar gegliedertes Stundenschema mit Nachrichten, Sport, Wetter und Service. Hinzu kommen Rubriken wie "Meinung am Morgen", "Gesund am Morgen" und "Geld am Morgen" sowie Gespräche mit Gästen. RTL und ntv positionieren das Format damit als tägliche Informationsstrecke mit stärkerer crossmedialer Ausrichtung.

Martin Gradl, Geschäftsführer RTL News und ntv, sagt: "Mit "Deutschland am Morgen" liefern wir weiterhin täglich drei Stunden beste Live-Information am frühen Morgen aus einem hochmodernen, vollautomatisierten Studio – informativ und unterhaltsam zugleich für einen starken Start in den Tag!"

Hohe Erwartungen an den Frühslot

Der Start ist auch wirtschaftlich relevant. Die bisherigen "Punkt"-Ausgaben am Morgen lagen zuletzt teils über dem Senderschnitt, erreichten insgesamt aber nur begrenzte Reichweiten. Gleichzeitig zeigt das "Frühstücksfernsehen" von Sat.1 seit Jahren, welches Potenzial im Frühprogramm steckt.

Für RTL und ntv wird "Deutschland am Morgen" damit zum wichtigen Testfall: Das neue Format soll Effizienz, Markenstärke und publizistische Präsenz am Morgen zusammenführen – und sich in einem umkämpften Nachrichten- und Serviceumfeld behaupten.

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