Neuer Leiter und Moderator ab Frühjahr 2027
Personalie: Vassili Golod

| Ernst Trestl 
| 28.06.2026

Firma: WDR Westdeutscher Rundfunk
Position: Leiter und Moderator des ARD-Formats MONITOR

Der WDR-Journalist Vassili Golod (33) wird ab Frühjahr 2027 neuer Leiter und Moderator des ARD-Formats "MONITOR". Vassili Golod berichtet seit 2022 als ARD-Korrespondent aus der Ukraine. Seit 2023 leitet er das ARD-Studio in Kyjiw. In den vergangenen Jahren wurde er für seine Berichterstattung aus der Ukraine zweimal als "Journalist des Jahres" (Medium Magazin, 2023 und 2025) ausgezeichnet und erhielt im Team den Deutschen Fernsehpreis (2023). 

Ellen Ehni, WDR-Chefredakteurin Politik und Zeitgeschehen: "Mit Vassili Golod gewinnen wir für die Leitung einen Journalisten, der für seine politischen Einordnungen bei Tagesschau und Tagesthemen genauso bekannt ist wie bei Social Media oder im Podcast. Und der noch dazu seit drei Jahren ein ARD-Auslandsstudio mitten im Krieg führt. Ich freue mich sehr, dass wir seine publizistische Stärke mit einer herausragenden Redaktion zusammenbringen und die digitale Weiterentwicklung von MONITOR fortsetzen."

Vassili Golod wurde im ukrainischen Charkiw geboren. Er studierte Politikwissenschaft und Geschichte an den Universitäten Göttingen und Aberystwyth, Wales und berichtete unter anderem für NDR und Rheinische Post. Nach seinem Volontariat beim WDR arbeitete er als ARD-Korrespondent in London, als Reporter, Redakteur und Chef vom Dienst im WDR-Newsroom sowie als Host des Podcasts "Machiavelli – Rap und Politik", den er mit ins Leben gerufen hat.

Seit Beginn des russischen Angriffskriegs 2022 ist Vassili Golod als ARD-Korrespondent in der Ukraine tätig und regelmäßig in aktuellen Angeboten wie Tagesschau, Tagesthemen oder Weltspiegel, Social-Media-Angeboten und Podcasts sowie politischen Talkshows präsent.

Vassili Golod: "MONITOR steht für journalistische Tiefe und klare Einordnung auf Grundlage harter Fakten. Es ist mir eine große Ehre, Teil des herausragenden Teams zu werden und diese Traditionsmarke des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Zukunft mitzugestalten. Nach intensiven Jahren der Kriegsberichterstattung mit einem überragenden Team in Kyjiw freue ich mich auf die neue Herausforderung im investigativen Journalismus, der für die Verteidigung der Demokratie von entscheidender Bedeutung ist."

www.wdr.de

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