Wohnungssuche
immowelt startet Kampagne mit Nena-Hit und TikTok-Sound

Wer in deutschen Großstädten eine Wohnung sucht, kennt das Gefühl: endlose Portale, dutzende Bewerbungen, kaum Rückmeldungen. Genau diese Frustration greift immowelt nun in einer neuen Werbekampagne auf – und setzt dabei auf einen Mix aus 80er-Nostalgie, Streamingwerbung und TikTok-kompatiblem Sound. Hinter der Kampagne steckt vor allem ein Versuch, Wohnungssuche neu zu erzählen: weniger Frust, mehr Orientierung, weniger Formularstress, mehr Gefühl von Kontrolle.

Die Wohnungssuche gilt inzwischen als eines der großen Alltagsthemen in deutschen Ballungsräumen. Hohe Mieten, knapper Wohnraum und digitalisierte Massenbewerbungen haben aus dem einstigen Kleinanzeigenmarkt einen hochdynamischen Plattformmarkt gemacht. Genau in diesem Umfeld startet immowelt jetzt eine bundesweite Markenoffensive – musikalisch getragen von einem der bekanntesten deutschen Popsongs der Achtzigerjahre.

Aus Nenas "Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann" wird in der Kampagne "Irgendwie, irgendwo, irgendwas". Die Botschaft dahinter: Schluss mit dem diffusen Suchchaos, stattdessen soll die passende Wohnung "genau hier" zu finden sein – auf immowelt.

Die neue Plattformstrategie

Die Kampagne markiert gleichzeitig einen strategischen Umbau des Unternehmens. Nach der Integration von Immonet bündelt immowelt seine Angebote, Technologien und Marketingaktivitäten stärker unter einer gemeinsamen Plattformmarke. Hinter der sogenannten "One Brand"-Strategie steht der Versuch, Reichweite, Nutzerführung und Markenwahrnehmung stärker zu zentralisieren.

Lange Zeit traten immowelt und Immonet parallel am Markt auf – obwohl beide letztlich zum Axel-Springer-Umfeld gehörten und heute Teil der AVIV Group sind. Mit der Zusammenführung sollen Inserate, Suchtechnologien und Nutzerdaten effizienter gebündelt werden.

Theo Mseka, CEO von immowelt, beschreibt den Anspruch so: "Unser Ziel ist es, dass Menschen nicht mehr nur auf das Glück hoffen müssen, sondern die Gewissheit spüren: Hier, bei immowelt, beginnt mein nächstes großes Kapitel."

Streaming statt Fernsehen

Auffällig ist auch die Medienstrategie der Kampagne. Klassisches lineares Fernsehen spielt praktisch keine Rolle mehr. Stattdessen setzt immowelt auf YouTube, Streamingdienste, Connected TV sowie Social-Media-Plattformen wie TikTok und Instagram.

Die Kampagne folgt damit einem Trend, der sich seit Jahren verstärkt: Werbung wandert dorthin, wo jüngere Zielgruppen Medien konsumieren – in algorithmisch gesteuerte Feeds und Streamingumgebungen. Ergänzt wird die Kampagne durch großflächige digitale Außenwerbung in Städten, darunter prominente Flächen wie "The Whale" in Hamburg oder der Stachus Cube in München.

Frida Elisson, die erst vor wenigen Monaten als Marketingchefin zu immowelt wechselte, beschreibt die Strategie so: "Ein Kult-Song der 80er trifft auf smarte Suchtechnologie – und plötzlich klingt die Wohnungssuche nicht mehr nach Stress, sondern nach dem Anfang von etwas Neuem."

Die Rückkehr der Werbe-Nostalgie

Dass Unternehmen zunehmend auf bekannte Popsongs setzen, ist kein Zufall. In fragmentierten Medienwelten funktionieren musikalische Erinnerungen oft schneller als klassische Markenbotschaften. Bereits vor einigen Jahren hatte immowelt den Achtzigerhit "WOT" von Captain Sensible für eine Kampagne umgedichtet.

Nun folgt der nächste Nostalgie-Track – diesmal angepasst an TikTok-kompatible Sounds und kurze Streamingformate. Laut KNSK Berlin soll die Musik dabei nicht nur Aufmerksamkeit erzeugen, sondern selbst Teil der Markenbotschaft werden.

Stefan Amtmann von der Agentur beschreibt den Ansatz so: "Der Song wird bei immowelt zum Träger einer klaren Markenidee."

Die neue Kampagne zeigt damit auch, wie sehr sich Immobilienplattformen verändert haben: Weg vom digitalen Anzeigenmarkt, hin zu datengetriebenen Marken- und Technologieunternehmen, die versuchen, alltägliche Suchprozesse emotional aufzuladen und digital möglichst reibungslos wirken zu lassen.

immowelt Kampagne

Credits & Partner immowelt Kampagne "Irgendwie, irgendwo, irgendwas":

  • Managing Director: Theo Mseka, CEO immowelt
  • Marketing Director: Frida Elisson, CMO immowelt
  • Marketing Lead: Claudia Hübner, Head of B2C Marketing immowelt
  • Agentur: KNSK Berlin
  • Executive Creative Director: Stefan Amtmann
  • Creative Director: Sho Palms
  • Director Digital Marketing: Jana Schäfer
  • Post-Production: Emma Humme, Bella Da Silva, Joscha Brinkmann, Clovis Braun
  • Produktion: Simon&Paul Film Hamburg
  • Regie: Ezra Hurwitz
  • Musik: EightSix
  • Media-Agentur: DeepMedia Technologies
  • B2B-Agentur: nyce
  • Social-Media-Agentur: Attractive Media
  • PR-Agentur: KIMKOM

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immowelt Kampagne

Credits & Partner immowelt Kampagne "Irgendwie, irgendwo, irgendwas":

  • Managing Director: Theo Mseka, CEO immowelt
  • Marketing Director: Frida Elisson, CMO immowelt
  • Marketing Lead: Claudia Hübner, Head of B2C Marketing immowelt
  • Agentur: KNSK Berlin
  • Executive Creative Director: Stefan Amtmann
  • Creative Director: Sho Palms
  • Director Digital Marketing: Jana Schäfer
  • Post-Production: Emma Humme, Bella Da Silva, Joscha Brinkmann, Clovis Braun
  • Produktion: Simon&Paul Film Hamburg
  • Regie: Ezra Hurwitz
  • Musik: EightSix
  • Media-Agentur: DeepMedia Technologies
  • B2B-Agentur: nyce
  • Social-Media-Agentur: Attractive Media
  • PR-Agentur: KIMKOM

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